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Die Hlle? Haiti ist die Hlle! [New Window]
Im rmsten Land der westlichen Hemisphre, in Haiti, wo Korruption, Vetternwirtschaft, Gewalt, Kriminalitt, Prostitution und unbeschreibliche Armut die einzigen Dinge sind, auf die man sich verlassen kann, ist es zu einer Katastrophe unbeschreiblichen Ausmaes gekommen - ein verheerendes Erdbeben hat groe Teile der Hauptstadt, aber auch weite Gebiete im Innern des Landes, wurden von dem Beben mit der Strke 7,0 verwstet. Kaum ein Land ist derart von Korruption und Gewalt zerfressen, wie Haiti und nun stehen die Menschen buchstblich vor dem Nichts. Ganze Slumviertel in der Hauptstadt Port-au-Prince, wie Vogelnester an die Hnge der Berge geklebt, die die Hauptstadt umgeben, sind durch das Erdbeben offenbar einfach zu Tal gerutscht - zusammen mit den darin hausenden Menschen. Die Schtzungen der Opferzahlen sind sehr ungenau, weil es keinerlei Katastrophenhilfe in diesem Staat gibt. Auch eine nennenswerte Infrastruktur gibt es kaum und das, was noch vorhanden und noch nicht zerfallen war, wurde von dem Erdbeben zerstrt. Es gibt kein sauberes Trinkwasser, keine Nahrungsmittel, Strom- und Telefonnetze sind zerstrt, eine staatliche Gewalt existiert ebenfalls nicht mehr. Neben dem Prsidentenpalast sind auch viele Krankenhuser einfach in sich zusammen gefallen. Das UNO-Gebude soll dem Beben ebenfalls zum Opfer gefallen und viele Menschen unter sich begraben haben. Man geht von bis zu 100.000 Toten aus, ein genaueres Bild wird aber erst in den nchsten Tagen von den eintreffenden Hilfsorganisationen geliefert werden. Schnelle Hilfe tut Not, sonst sterben noch viel mehr Menschen an Hunger, Seuchen und Infektionen, die sie sich durch ihre meist schweren Verletzungen zugezogen haben, oder noch zuziehen! Ich bitte Euch, helft den Menschen und spendet, soviel Ihr knnt. Jede noch so kleine Spende hilft!!! weiterfhrende Links: Spenden fr Haiti - Vorsicht vor schwarzen Schafen (Artikel auf sueddeutsche.de vom 14.1.2010)Vor Ort im Katastrophengebiet: Selbsthilfe mit bloen Hnden und Gebeten (Artikel auf FAZ.NET vom 14.1.2010)Nach dem Erdbeben auf Haiti: Den Helfern luft die Zeit davon (tagesschau.de vom 14.1.2010)Deutsche Helfer auf dem Weg nach Haiti - Trinkwasser und Proteinkekse gegen die Not (sueddeutsche.de vom 14.1.2010)Haiti: Wie nach Verschtteten gesucht wird (FAZ.NET vom 14.1.2010)
Thu, 14 Jan 2010 14:08:00 -0500 Die neue Kolonialisierung der Welt! [New Window]
Was macht man, wenn die Landwirtschaft in einen Industrie- oder Schwellenland nicht in der Lage ist, die Bevkerung zu ernhren? Man sucht sich neue Ackerflchen, ganz einfach! Aber wo? Noch einfacher! Man sucht sie da, wo am wenigsten Widerstand zu erwarten ist, nmlich in den Lndern der Dritten Welt! (Welternhrung: Kampf um das Korn von morgen, Artikel auf Focus Online vom 8.1.2010!) Es ist ja nicht so, dass es in den Industrielndern keine Landwirtschaft mehr gbe. Nein, im Gegenteil. Man bewirtschaftet die Ackerflchen zwar nicht nach kologischen Gesichtspunkten, aber man bewirtschaftet sie immerhin. Man erzeugt allerdings keine Nahrungsmittel, denn fr die kriegt man nciht genug Geld. Die Preise sind zerfallen, seit man begonnen hat, Nahrungsmittel aus Lndern der Dritten Welt einzufhren, die dort von Menschen erzeugt werden, die sich die eigenen Produkte nicht leisten knnen. Sie sind zu teuer! Wre die landwirtschaftliche Flche im eigenen Land oft durchaus ausreichend, um die notwendige Menge an Nahrungsmittel zu erzeugen, die die Bevlkerung ernhrt, sieht man aber in aller Seelenruhe zu, wie die Kleinbauern und Familienhfe vernichtet und von ihrem Land vertrieben werden. Dann gelangt das Ackerland in die Hnde groer landwirtschaftlicher Unternehmen oder gar Konzerne und dient fortan der Erzeugung von Biosprit oder anderen Nutzpflanzen, die einen hohen Gewinn versprechen. Das Ganze verkauft man dann den Whlern als Umweltschutz! Das es doch nicht ganz so einfach ist, erkennt der, der sich fragt, woher eigentlich das Getreide kommt, aus dem der Bcker in aller Frhe das leckere Brot oder die Brtchen backt, die wir mit unseren berdimensionierten Gelndewagen tglich vom Bcker holen. Oder den Reis, mit dem wir uns den Magen voll schlgen, ohne mit der Wimper zu zucken, whrend wir vor der Fernsehglotze sitzen und in den Nachrichten Bilder von hungernden Menschen betrachten, die Supermrkte plndern, weil sie sich die Grundnahrungsmittel nicht leisten knnen! Wrden wir dann auf unsere wohl gefllten Teller schauen, shen wir den Reis der Hungernden auf unseren Tellern liegen. Denn die Produzenten verkaufen ihn lieber nach Europa oder Amerika, wo die Menschen mehr bezahlen knnen, als in den Lndern der Dritten Welt, wo er erzeugt wird! Und weil die Landwirtschaft in den Industrielndern zum Sterben verurteilt ist, so unproduktiv und unrentabel wie sie ist, kauft man riesige Landflchen in Staaten, die zwar relativ viel Flche besitzen, aber keine ausgeprgte industrielle Landwirtschaft. Die einheimischen Kleinbauern werden enteignet und von ihrem Land vertrieben. Sie fhren dann ein Leben als entrechtete Pachtbauern, die sowohl das Saatgut von groen auslndischen Konzernen kaufen mssen (oft auf Kredit), als auch die dafr notwendigen Mengen an Dnger und Unkrautvernichtungsmitteln. Sind sie pleite, werden sie gewaltsam vertrieben und das Land gert ganz in den Einflussbereich der westlichen Konzerne! Wir sollten uns klar darber werden, dass diese Welt mittlerweile derartig von den Interessen der Konzerne dominiert wird, dass nichts anderes mehr zu zhlen scheint, als der Profit. Dem ist man bereit alles unter zu ordnen, denn jeder Politiker, egal, fr welche Partei er im Parlament sitzt, muss an die Zeit nach der Politik denken. Da will er dann natrlich nicht zum Hartz IV-Empfnger mutieren, sondern seinen verwhnten Hintern in einem weichen Ledergesthl breit drcken, wie sie zu Hauf in den Vorstandsetagen der groen Konzerne stehen. Da kann man es sich natrlich nicht mit den mchtigen Herren (Frauen gibts da so gut wie garnicht!) verderben, die die Wirtschaft kontrollieren, die die Lobbyisten mit ihren eurogefllten Lederkfferchen in die Ministerien der demokratisch gewhlten Regierungen schicken, um "beratend" ttig zu werden! Nein, man ist ihnen zu Willen, kriecht ihnen in den Arsch und freut sich dann im Anschlu auf einen sorgen- und vor allem arbeitsfreien, aber dennoch bestbezahlten Job in irgendeinem Verwaltungsrat! Und weil das so ist, erffnen die Politiker den Konzernen die Mglichkeit, das Land und die Landwirtschaft nach ihren Vorstellungen zu formen, sie zu industrialisieren und wenn es nicht so einfach mglich ist, wie frher, als man fehlendes Land einfach zu besetzen pflegte (denkt and den "Lebenraum im Osten", nach dem nicht nur Hitler und die NSDAP, sondern auch die Industrie sich so sehr sehnte, dass sie dafr den II. Weltkrieg vom Zaune brachen), ffnen die Politiker den Konzernen nun froen Mutes die Tren zu den Regierungen der Staaten der Dritten Welt und schafft ihnen dadurch die Mglichkeit, an die begehrten Ackerflchen zu kommen. Und die Regierungen dort, korrumpiert durch das Geld der Konzerne und die Abermillionen an "Entwicklungshilfe", die jedes Jahr die Taschen der sogenannten Eliten in der Dritten Welt zum Bersten fllen, verschachern das Land ihrer eigenen Brger und lassen aufbegehrende Bauern, die sich gegen den Landraub wehren, von der eigenen Armee zusammenschieen! Dies ist nichts anderes, als die Fortsetzung der Kolonialisierung der Welt mit anderen, moderneren Mitteln. Und dazu sind nicht einmal Diktaturen notwendig. Dies betreiben Staaten, die sich demokratisch nennen, oder jedenfalls eine demokratische Verfassung haben. Die - das muss man allerdings eingestehen - ihre Seelen, sofern man bei einem Staat berhaupt davon sprechen kann, dem Kapitalismus, also den Konzernen verkauft haben! Waren es frher die imperialistisch ausgerichteten europischen Staaten, die nach "dem Platz an der Sonne" strebten - wie man im 19. Jahrhundert zu sagen pflegte - und berall auf der Welt Kolonien erwarben, die sie mit brutalster Gewalt und himmelschreiendem Unrecht ausplnderten. Ungezhlte Menschenleben fielen der Gier der Europer zum Opfer. Nicht von ungefhr waren auch damals groe Konzerne die Haupttriebfeder des Kolonialismus, sie waren auch die einzigen Nutznieer der rcksichtslosen Plnderung der Ressourcen in den Kolonien. Heute geht die neue Kolonialisierung ohne den Umweg ber den Staat, ebenfalls von groen Konzernen aus, die sich - ganz nach dem biblischen Gebot - die Erde untertan machen. Und dabei sind sie genauso rcksichtslos und auf Gewinn bedacht, wie es damals bereits der Fall war. Es sind nicht mehr die Staaten, die die Politik machen und die Kontrolle ber die Ressourcen dieser Erde besitzen, es sind die Konzerne, die uns beherrschen werden, wenn wir sie nicht daran hindern! Die Selbsverstndlichkeit, mit der sich die Industrie- und die reichen Erdlstaaten, bzw. die groen Konzerne einfach Ackerland da kaufen, wo die Menschen sowieso schon schrecklichste Not leiden, ist in Wahrheit eine bodenlose Unverschmtheit. Man nimmt den armen Lndern die einzige Mglichkeit, sich durch Entwicklung ihrer Landwirtschaft nachhaltig und auf Dauer selbst zu ernhren, indem man ihnen einfach die guten Ackerbden raubt und sie der Nutzung der Menschen zu Gunsten der Gewinnbestrebungen der Konzerne vorenthlt! Das muss um jeden Peis verhindert werden, denn es ist Unrecht! weiterfhrende Links: Landverkauf in Afrika - Konzerne schnappen sich beste Ackerflchen (Artikel im Standard vom 11.3.2009)Wettlauf ums Ackerland der Welt (Artikel auf NZZ Online vom 3.5.2009)Bodenlos (Artikel im greenpeace magazin 3/09)
Thu, 14 Jan 2010 13:01:00 -0500 Elektro-Fahrrder - Mobilitt von Morgen! [New Window]
Nachdem ich schon den ein oder anderen Artikel zum Thema Fahrrad und Mobilitt auf diesem Blog verffentlicht habe, will ich heute mal ein wenig ber die Elektromobilitt schreiben. Dabei soll es heute vor allem um elektrisch angetriebene Fahrrder gehen die entweder ganz oder teilweise den pedalierenden Fahrer bei seinem manchmal doch sehr anstregeneden Tun untersttzen. Besonders mit schwerer Beladung, heftigen Anstiegen in bergigen Gegenden und oft auch zunehmendes Alter, knnen einem die Lust und die Freude an der Bewegung in frischer Luft deutlich verleiden. Freilich ist so ein Elektro-Fahrrad, besonders, wenn es gewisse Qualittsstandards erfllen soll, nicht gerade eine billige Anschaffung, die man mal eben so aus der Portokasse bezahlt. Und auf Qualitt sollte man schon achten, wenn man sicher sein will, dass einem das Teil bei der ersten strkeren Belastung nicht unter dem Arsch zusammen bricht! Und da bietet sich als Alternative ein Bausatz an, den man mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst installieren knnen sollte. Zumal, wenn einem eine komplette Einbauanleitung mitgeliefert wird. So wird man also in die Lage versetzt, aus einen bereits vorhandenen Drahtesel in ein elektrisch angetriebenes Fahrrad zu verwandeln, mit allen Vorteilen, die das im Allgemeinen bietet! Leise, schnell, weniger eigener Kraftaufwand und eine erhebliche Erweiterung des Aktionsradius. Und erheblich umweltfreundlicher als das Verbrennen fossiler Brennstoffe in einem Auto (hier nenne ich in der Regel als Hinweis auf den verbreiteten automobilen Wahnsinn besonders gern den Porsche Cayenne Turbo mit seinen 500 PS, will aber dieses eine mal ausnahmsweise darauf verzichten o.O) Wie sieht die Zukunft der Elektromobilitt aus? Nun, ich bin ein groer Freund von Design-Ideen, die futuristische Fahrzeuge zeigen, seien es nun 2-, 3- oder 4-rdrige Gefhrte. Aber fr meinen Geschmack mssen sie unbedingt elektrisch sein, da ich diese Form die individuellen Mobilitt nicht nur fr die zukunftstrchtigste, sondern auch fr die kologisch vernnftigste halte. Klar gibt es Leute, die sind da anderer Meinung. Die vertreten den Standpunkt, elektrische Mobilitt sei mindestens genauso umweltschdlich wie der Individualverkehr, der sich auf die Verbrennung von fossilen Energietrgern sttzt. Schlielich msse auch die Elektrizitt in Kraftwerken erzeugt werden, die von Elektromobilen und Elektrofahrrdern verbraucht wird. Zwar ist das richtig, verschweigt aber bewusst die Tatsache, dass Elektrofahrzeuge mglichst leicht und doch stabil konstruiert werden, weil ihre Akkus in der Regel ein ganz erhebliches Gewicht besitzen, wenn eine grere Reichweite gewhrleistet werden soll. Aber die Akkutechnik schreitet voran und die Akkus werden mit jeder neuen Generation leichter und lassen sich immer schneller aufladen. Betrachtet man den Bereich der Elektro-Fahrrder und der Dreirder, kann man einen Trend erkennen zu extremem Leichtbau, verbunden mit kleinen Elektrokomponenten und kleinen, leichten Akkus, die eine akzeptable Reichweite garantieren. Die Elektrofahrzeuge der Zukunft sind klein, leicht undbesitzen hchstens 2 Sitzplze. Mehr werden in der Regel nicht bentigt. Und das diese Teile absolut verschrft designed werden knnen, zeigen die Bilder, die hier in diesem Bike-Blog zu finden sind. Klickt Euch mal durch und stellt Euch dann vor, mit so einem krassen Teil durch die Gegend zu fegen. Also mir wrde das einen Heidenspass machen. Fr die tglichen Erledigungen ist eine Reichweite von 50-60 km absolut ausreichend. Morgens zur Arbeit, Abends wieder heim und danach noch zum shoppen in die Stadt (wo man mit so einem kleinen Teil garantiert immer einen Parkplatz bekommt), vielleicht mit der/dem Liebsten. Und Sorgen um die "Umweltzonen" in vielen Stdten braucht man sich auch keine mehr zu machen. Aber ganz so einfach ist es mit der Elektrifizierung von 2-Rdern nun auch nicht. Es gibt da, wie in unseren Gefilden nun mal blich, die blichen brokratischen Hrden. Zwar sind wir hier angeblich das Land der Dichter und Denker, aber wer hier dichten und denken (und vor allem erfinden und konstruieren will) der sollte dabei tunlichst die einschlgigen Vorschriften und Gesetze beachten. Sonst zieht er am Ende die Aufmerksamkeit der Staatsmacht auf sich und die kennen mit Leuten, die sich ohne Fahrerlaubnis und/oder Zulassung oder was auch immer auf ffentlichen Straen bewegen kein Pardon - da kann man so umweltfreundlich fahren wie man will. Es gibt die sogenannten Pedelec (das sind Teile, die den Radler mit elektrischer Untersttzung entlasten und nur dann Power geben, wenn gleichzeitig in die Pedale getreten wird). Die sind fhrerscheinfrei, wenn der Motor bis max. 25 km/h untersttzt. Sogenannte E-Bikes, deren elektrische Antrieb auch ohne die Untersttzung durch einen krftigen Tritt in die Pedale abgerufen werden kann, sind versicherungspflichtig und es wird ein Mofa-Fhrerschein aber kein Helm bentigt! Wers genauer wissen mchte, sollte sich durch die einschlgigen Publikationen lesen oder bei einem Verein erkundigen, die sich mit der MAterie befassen. Denn Unwissenheit schtzt vor Strafe nicht! weiterfhrende Links: Akku Bike.de (Seite, die Umrststze fr Fahrrder anbietet, zu relativ moderaten Preisen. Ein Ladengeschft gibt es nicht, dafr ist die Homepage sehr informativ und man kann auch Probefahrten vereinbaren. Die Einbaustze bewegen sich preislich zwischen 240,- und 255,- ).Energie Technik Silz ETS (Das ETS- Elektro-Bike wird in verschiedenen Versionen als komplettes Rad geliefert und die Preis ebewegen sich zwischen 1.348,- fr ein Klapprad und bis zu 2.398,- fr ein komplettes Dreirad).PDA-Tech (Seite mit Umbaustzen in verschiedenen Preisklassen, z.T. gebraucht, scheint recht gnstig zu sein)ExtraEnergy e. V. (Verein fr Elektro-Leichtfahrzeuge).akkurad.com Lohmeyer Leichtfahrzeuge (3-rdrige Leichtfahrzeuge und Umrststze fr alle mglichen Fahrzeuge) eROCKIT (von mir immer wieder gern prsentierte Homepage zu einem elektrisch betriebenen Zweirad, dass in seiner Konzeption schlicht einmalig sein drfte. Ich persnlich empfinde dieses Teil als eine der sthetischsten Fahrmaschinen der neueren Zeit. Aber das ist meine ganz persnliche Einstellung. Einziges wirkliches Manko drfte der zu erwartende astronomische Preis von um die 10.000,- sein!).
Sat, 02 Jan 2010 18:25:00 -0500 Ein gutes Neues Jahr 2010! [New Window]
Allen meinen verehrten Lesern wnsche ich einen Guten Rutsch in ein erfolgreiches Neues Jahr 2010. Mget Ihr mit Gesundheit, Glck und einem langen Leben gesegnet sein! Unseren Politikern wnsche ich, dass sie ihre Egoismen vergessen knnen, die Lobbyisten, die die Ministerien belagern wie ein Schwarm Ratten einen Kadaver, in ihre fetten rsche treten und endlich Vernunft einkehrt! Reisst Euch am Riemen und rettet unsere Welt, um unserer Kinder und Enkel willen, die ein verdammtes Recht darauf haben, in einer sauberen und lebenswerten Umwelt zu leben!
Thu, 31 Dec 2009 16:43:00 -0500 Permakultur als Lebensprinzip - Teil2 [New Window]
Wer sagt eigentlich, ausser den konomen und Wirtschaftswissenschaftlern, dass die Welt zum Spielball von Konzernen werden muss? Wieso ist eine Wirtschaft nur dann erfolgreich, wenn sie immer weiter wchst, obwohl jedermann weiss, oder wissen knnte, dass ein endloses Wachstum aus den bekannten Grnden garnicht mglich ist? Trotzdem sind Konzerne immer nur "profitabel", wenn sie wachsen. Geht das nicht auf Grund von Marketing, oder anderer Massnahmen, dann werden die Konkurrenten aufgekauft, um deren Kinden bernehmen zu knnen. Sie wachsen und dehnen sich immer mehr aus und gehen zu Grunde. Dann treten andere Konzerne auf und machen genau die gleichen Fehler, weil niemand bereit ist aus den gemachten Fehlern zu lernen. An den Unis wird immer noch die Mhr vom grenzenlosen Wirtschaftswachstum, von Marketing und Marktdurchdringung gelehrt, weil man immer noch nicht begriffen zu haben scheint, dass es eine konomie nach dem Wachstumswahn geben muss. Doch wo sollen die Ideen herkommen, wenn jeder Konzern nur auf Expansion bedacht ist? Will man wirklich einfach die komplette Wirtschaft an die Wand fahren, wenn man vllig berraschend und vor allem urpltzlich fest stellt, dass es kein l mehr gibt? Wieso wird immer noch globalisiert auf Teufel komm raus, obwohl man lngst erkannte, dass dies die Welt in den Abgrund fhrt? Die einzigen Gewinner dabei sind die multinationalen Konzerne, die sowohl die Ressourcen als ihr Privateigentum betrachten, als auch die Ressource Mensch als eine beliebig manipulierbare Masse betrachten, die nur dadurch eine Existenzberechtigung hat, weil sie als Arbeitskrfte bentigt werden, oder auch nicht und darum nach belieben geheuert und gefeuert werden knnen! Natrlich gehen heute noch alle davon aus, dass Konzerne notwendig sind, um alle mglichen Gter in groen Mengen zu produzieren und sie den Verbrauchern billig zu verkaufen. Schlielich hat man es so gelernt und man ist es so gewohnt. Die Konzerne erzeugen Waren, die sie "billig" verkaufen, ohne fr die Folgen ihrer Produktion und der Produkte selbst verantwortlich zu sein. D. h. die Konzerne stecken den Kaufpreis ein, ziehen den Aufwand fr die Rohstoffe und die Arbeitslhne ab und verteilen den Gewinn an das Management und die Aktionre. Der Verbraucher freut sich ber ein vermeintliches Schnppchen und wenn es irgendwann (eher frher als spter, denn ein dauerhaftes Produkt kann nicht im Sinne der Konzerne sein, wenn sie - wie wir nun wissen - auf stndig steigende Verkaufszahlen angewiesen sind) kaputt geht, oder einfach nur aus der Mode kommt, fliegt es auf den Mll. Ob es hier nun verrottet, oder - weil es aus Plastik hergestellt ist - die Umwelt schdigt und, von Tieren verschlungen, fr ein qualvolles Sterben verantwortlich ist, interessiert niemanden mehr. Am allerwenigsten die Manager des Konzerns, aus dessen Fabrikationshallen es stammte. Wenns erst mal verkauft ist, liegt auch die Verantwortung fr die Auswirkungen auf die Umwelt und Flora und Fauna nicht mehr beim Konzern. Jedenfalls nach Ansicht der Konzerne! Das Ergebnis kann man schon seit einigen Jahren und Jahrzehnten immer deutlicher berall sehen. Gigantische, immer weiter wachsende Mlldeponien, die das Grundwasser gefhrden (die irrsinnig teuren Manahmen, die notwendig sind, um eine solche Deponie abzudichten und zu verhindern, dass die austretenden Gifte ins Grundwasser gelangen, tragen nicht die Konzerne, die diese Produkte erzeugt haben. Die Kosten trgt der Steuerzahler, ganz egal, ob er die Produkte gekauft und/oder benutzt hat). Die Konzerne liefern auch Gifte, Dnger, Insektizide, Pestizide, Herbizide und Fungizide, damit die industrielle Landwirtschaft die Saaten auf den ckern damit behandeln kann, die diese eigentlich nicht in dem Mae bruchten, wenn nicht das Saatgut auch von den Konzernen kme (weil man die cker und Felder ohne Gnade und ohne Sinn und Verstand mit Chemiekalien besprht, gelangen diese Gifte natrlich auch in die Umwelt, in das Grundwasser und in die Luft und gefhrden Mensch, Natur und Tier). Aber weil das noch nicht alles ist, ist ein enormer Einsatz an Energie und schweren Maschinen notwendig, denn ohne diesen Einsatz gedeihen die Einheitssorten auf den ckern nicht mehr. Darum streben die Konzerne auch nach der Patentierung von Saatgut und Lebewesen (noch sind es heute nur Nutztiere wie Schweine, Rinder und Schafe, aber bald vielleicht schon Menschen?), denn so knnen sie die Kontrolle ber die Menschen ausben und die Regierungen unter Druck setzen. Alles um des schnden Mammons willen! Also werden die lquellen ausgebeutet, Lnder und Vlker unterdrckt, erpresst und missbraucht. Die Energiekonzerne streichen mrchenhafte Gewinne ein und versuchen die Entwicklung alternative Energietrger zu behindern. Whrend so weiterhin CO2 in die Luft gepumpt wird, weil man an der Verbrennung fossiler Energietrger in groen, zentralen Kraftwerken als einzige Mglichkeit der Energiegewinnung betrachtet, geht unser Klima vor die Hunde, vertrockenen ganze Staaten und saufen Inselgruppen und Kstengebiete unter dem steigenden Meeresspiegel ab! Das sind nur ein paar Beispiele dessen, was der Kapitalismus, die konomie und die Konzerne fr diese Welt und die Menschheit bedeuten, was sie fr Folgen haben, die wir heute zu beherrschen versuchen, whrend die Verursacher weder fr die Folgen herangezogen werden (jedenfalls nicht in einem angemessenen Rahmen), noch jemand sie daran zu hindern vermag, unserer Welt durch ihre Gier vollends den Rest zu geben! Welchen Lsungsansatz findet hier das Prinzip der Permakultur? Nun, es ist eigentlich relativ einfach und nennt sich "Selbstbegrenzung"! Allerdings ist dies kein Ding, das bei den heute ide Mrkte beherrschenden Grokonzernen auf offene Ohren stsst. Denn Selbstbegrenzung bedeutet, auf stndiges Wachstum bewusst zu verzichten und Bescheidenheit an den Tag zu legen. Dies kann aber nur funktionieren, wenn man den Konzernen Fesseln anlegt, die sie daran hindern, ausschlielich zu ihrem eigenen Wohl zu wirtschaften. Diese Fesseln muss der Staat den Konzernen auferlegen, was allerdings nicht zu erwarten ist. Denn Politik und Wirtschaft sind mittlerweile derart miteinander verquickt, dass unabhngige Entscheidungen von der Politik zu Gunsten der Brger nicht zu erwarten sind! Man sieht berdeutlich, dass es enormen Drucks von Seiten der Brger bedarf, um die Politik zu einem Handeln zu zwingen, dass auf die Bedrfnisse der Umwelt und der Menschen eingeht und nicht ausschlielich auf die Bedrfnisse wirtschaftlicher Interessengruppen. Ein erster schritt wre die Einfhrung von Kreislaufsystemen in der Wirtschaft und ihren Produktionsprozessen, die darauf angelegt sind, die Ressourcen zu schonen und bereits verbrauchte Ressourcen durch Recycling wieder zurck zu gewinnen und zwar zu 100%. Gleichzeitig ist es notwendig, die Produktionsprozesse so zu gestalten, dass es keine Belastungen der Umwelt gibt! Wenn solche Manahmen von Seiten des Gesetzgebers drohen, reagiert die Wirtschaft in aller Regel sehr schnell mit einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" (was nichts anderes ist als ein Versuch, gesetzliche Vorgaben von vornherein zu verhindern und sich dann nicht an die eigenen "freiwilligen Selbstverpflichtungen" zu halten!) bei der Hand. Wir als Verbraucher knnen den Konzernen dadurch Schaden zufgen, indem wir nicht bei ihnen kaufen. Gehen wir, statt in den Supermarkt, zum Biobauern in der Nhe und decken uns mit Lebensmitteln ein, von denen wir wissen, dass sie nicht mit Gentechnik belastet sind. Weigern wir uns, zu McDoof oder zu WrgerKing zu gehen und dort Hamburger zu verschlingen, die von Rindern stammen, welche auf Weiden gehalten werden, die man durch Brandrodung des Regenwaldes gewonnen hat! Fahren wir kleine Autos, wenn es schon sein muss. Wer als technische Verlngerung seines Penis einen Porsche Cayenne S/Turbo zur Bckerei oder zum Zigarettenautomaten dreschen muss, ist ein armes Wrstchen. Aber nur um die schwindende Potenz zu kompensieren, gibt es sicher auch noch andere Mglichkeiten, als 30 Liter Super plus auf 100 Kilometer zu verheizen! Wir mssen umdenken und wir mssen unsere Meinung kund tun. Wir mssen dort einkaufen, wo wir sicher sein knnen, dass die Produkte, die wir erwerben und verzehren, kologisch vertrglich erzeugt werden. Qualitt hat ihren Preis, eine saubere Natur und eine gesunde Umwelt nicht - sie sind unbezahlbar! Wir mssen aufhren diesen ganzen verdammten Plastikmist zu kaufen, der berall angeboten wird. Die Krnung sind die Plastikflaschen, in denen Getrnke verkauft werden und auf die man Pfand erhebt, um sie einer "Wiederverwertung" zuzufhren. Diese Wiederverwertung erschpft sich dann in einem Einschmelzen der Plastikflaschen und ihrer Beimischung bei der Herstellung irgendwelcher minderwertiger Produkte. Wir mssen die Politik unter Druck setzen, bis sie nicht mehr anders knnen, als den Willen des Volkes zu erfllen! Niemand hat das Recht, die Ressourcen der Erde zu plndern und dafr die Gewinne einzustecken, aber beim Schutz unserer Lebensgrundlagen die Kosten fr sein Handeln der Allgemeinheit aufzubrden. Gewinne privatisieren und Verluste und Kosten sozialisieren, dass ist nicht im Sinne einer gerechten Gesellschaftsordnung. Das ist Unrecht, das wir nicht hinnehmen drfen! Wir mssen uns dieser Konsumgesellschaft verweigern! Jeder kann dazu beitragen, indem er sich bei allem, was er tut, oder kauft, berlegt, ob und in wieweit das kologisch sinnvoll ist. Jeder muss sich Gedanken darber machen, wie wir unsere Umwelt erhalten knnen. Denn jeder von uns trgt durch sein persnliches Verhalten auch eine persnliche Verantwortung fr den Einfluss, den er auf seine Umwelt und auf die Natur ausbt! weiterfhrende Links: Permakultur (Artikel auf Wikipedia)Permaculture Planet (englischsprachiges Permakultur-Portal)Permakultur Magazin (englischsprachige Zeitschrift zum Thema Permakultur)permacultur.net (Permakultur und Landwirtschaft)
Thu, 31 Dec 2009 13:07:00 -0500 Permakultur als Lebensprinzip - Teil1 [New Window]
Da ich nun schon einmal dabei bin, wollen wir uns nun ganz dem Prinzip Permakultur zuwenden und dieses System, dass sich auf alle Bereiche des Lebens bezieht, einer genauen Betrachtung unterziehen. Warum haben wir die Probleme mit dem Klima, der Ernhrung und den schwindenden Ressourcen auf unserer Erde, die uns heute so schlimme Kopfschmerzen bereiten? der Anfang aller unserer Probleme liegt vermutlich in der Zeit, als die Menschen sich von Jgern und Sammlern zu Ackerbauern (weiter-)entwickelten. Ob das wirklich eine Weiterentwicklung war, mssen wir hier und jetzt nicht diskutieren und auch nicht abschliessend beantworten. Es steht uns nicht zu und es liegt auch nicht in unserer Macht, diese einmal eingeschagene Entwicklung zurck drehen zu wollen. Aber es liegt in unserer Macht, die derzeitige Entwicklung in eine neue Richtung voran zu treiben, die uns als Spezies ein berleben auf Dauer auf diesem Planeten ermglicht. Dazu mssen wir zuerst erkennen, dass die Entwicklung, wie sie derzeit vonstatten geht, eine falsche ist. Schuld daran ist ein Wirtschaftssystem, dass von einer unendlichen Verfgbarkeit smtlicher irdischer Ressourcen ausgeht und keine Grenzen bei deren Ausbeutung kennt und diese auch garnicht akzeptieren wrde. Denn geht ein Rohstoff auf diesem Planeten zur Neige, so ist das fr die Industrie berhaupt kein Anlass, nach neuen Rohstoffen zu suchen, die den alten, schwindenden, ersetzen knnen. Je seltener ein Rohstoff wird, desto hher ist der Preis, den die Konzerne fr ihn verlangen knnen. Und das tun sie auch. Die gesamte Wirtschaft ist darauf ausgerichtet, mglichst hohe Preise fr Rohstoffe und Produkte zu erwirtschaften und das geht am besten, wenn der Rohstoff, oder das Produkt knapp ist. Wie wahr diese Behauptung ist, zeigt sich an den Versuchen von Konzernen, eine Marktfhrerschaft anzustreben. Diese ermglicht es den Konzernen, die Preise zu diktieren. Und wer die Preise diktiert, der senkt sie nicht, sondern erhht sie und presst diejenigen aus, die auf die davon betroffenen Rohstoffe und Produkte angewiesen sind. Ein deutliches Beispiel dafr ist der Markt fr Energie, der von wenigen riesigen Konzernen dominiert wird, die die Preise bestimmen. Sinken die Preise fr Rohl, aus welchen Grnden auch immer, wird entweder die Produktion gedrosselt, groe Mengen eingelagert, oder Spekulanten kaufen Massen von l auf, um sie wieder auf den Markt zu werfen, wenn die Preise hoch sind. Aber sie werden stets so hoch gehalten, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien immer unrentabel erscheint. Schlielich scheut man die "astronomischen" Investitionen. Wer investiert, der verdient nicht, jedenfalls nicht jetzt sondern bestenfalls in der Zukunft! Was sagt uns die Permakultur zu dem Thema Energie? Nun, sie sagt das, was sie prinzipiell zu allen anderen Problemen des gegenwrtigen Wirtschaftssystems sagt - Kreislaufwirtschaft! Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass alles, was in irgendeinen Produktionsprozess eingebracht wird, sich nicht auf einer Einwegstrae bewegen darf, sondern nach dem Ende seines Lebenszyklus dem Stoffkreislauf des Planeten wieder zugefhrt werden muss. Und zwar zu 100%! Und genau das trifft beim Verheizen von fossilen Treib- und Brennstoffen in Kraftwerken, Heizungen und Fahrzeugen keinesfalls zu. Es trifft eigentlich auf berhaupt kein Produkt zu, das in groindustriellem Mastab hergestellt wird und genau das ist die Krux. Massenproduktion in automatisierten Fabriken, Verkauf an mglichst viele Verbraucher zu einem vorgeblich gnstigen Preis und schlielich die Entsorgung nach dem Ende der Nutzungsdauer auf Kosten der Allgemeinheit. Natrlich gibt es heute, besonders in Deutschland verscheidene Rcknahmesysteme und die Verpflichtung der Hersteller (zumindest von Elektrogerten) diese wieder zurck zu nehmen und sie dem Recycling wieder zuzufhren. Schn und gut. Aber die Frage ist doch, warum Kunststoffflaschen mit Pfand belegt werden, damit man diese wieder einsammelt, einschmilzt und sie bei der Produktion neuer Kunststoffflaschen oder anderer Kunststoffprodukte wieder nutzt? Der Energieaufwand und die Tatsache, dass diese Kunststoffflaschen letztlich aus erdl hergestellt werden, sollte diese Art der Nutzung eigentlich verbieten. Und wenn man Getrnkeflaschen aus Kunststoff (die brigens auch noch Weichmacher, Hormone und andere chemische Zusatzstoffe an ihren Inhalt abgeben) schon mit Pfand belegt, warum dann auch nicht alle anderen Kunststoffverpackungen? Shampooflaschen, Folien in denen Obst und Gemse verpackt werden, smtliche anderen Verpackungen fr Wurst und Kse (die teilweise sogar einzeln eingepackt werden, so dass die Verpackung rein rechnerisch gesehen deutlich teurer sein drfte als der Inhalt), Verpackungen fr Sssigkeiten, Blisterverpackungen usw. die wandern in den Abfall. Natrlich heit er in dem Fall Wertstoff, aber in Wahrheit ist es nichts anderes als Mll. Kunststoffe sind nur dann wiederverwertbar, wenn sie absolut sortenrein recycelt werden. Das was in der Wertstofftonne landet, ist bestenfalls als Brennstoff fr die Mllverbrennungsanlagen geeignet, oder als Exportartikel in die rmsten Lnder der Dritten Welt! Permakultur fordert ohne wenn und aber ein Kreislaufsystem. Ein Produkt wird aus einem erneuerbaren Rohstoff hergestellt und nachdem es nicht mehr genutzt werden kann, weil es defekt ist, muss es zu 100% dem Kreislauf wieder zugefhrt werden! Und das betrifft alle Komponenten des Produktes und nicht nur Teile davon! Um so ein sinnvolles System der Nutzung von Rohstoffen und deren Rckfhrung in den Rohstoffkreislauf zu garantieren, sind gesetzliche Vorgaben notwendig und der Wille, diese auch konsequent um zu setzen. Aber bereits da stossen wir an Grenzen. Denn der Staat sieht sich nicht in der Lage, der Industrie und den Konzernen verbindliche Vorgaben darber zu machen, wie diese ihre Produkte zu gestalten haben, um die Umwelt weder zu belasten, noch sie zu zerstren. Das oft verwendete Argument, mit dem sich die staatlichen Stellen vor ihrer Verantwortung zu drcken pflegen lautet: Wettbewerbsverzerrung! Und damit kann man praktisch alles totschlagen, was die Konzerne daran hindern knnte, ihren Gewinn zu steigern. Nichts ist so undemokratisch und unsozial, wie ein Unternehmen und ganz besonders ein Konzern! Daher wird die Wirtschaft nie freiwillig Rcksicht auf die Belange des Klimaschutzes und auf unsere Erde nehmen! Gesetze knnen umgangen werden. Das beweisen uns die Konzerne jeden Tag aufs Neue mit geheimen Preisabsprachen, Aufteilung von Mrkten und dem Drang zur Monopolisierung. Eines aber versteht jeder Konzernchef - die Sprache des Geldes! Bleibt das Geld auss, d. h. schrumpfen die Umstze und Gewinne, fangen die Unternehmen an sich zu bewegen. Sie beginnen andere Unternehmen (meist direkte Konkurenten zaufzukaufen, um ihren Kundenkreis zu vergrern und mehr Druck auf die Mrkte ausben zu knnen. Das dafr notwendige Geld mssen sich die Unternehmen von Banken leihen, was sie in Abhngigkeiten treibt, die zu ihrem Untergang fhren knnen, wenn sie nicht im gleichen Mae wie sie expandieren, ihre Umstze steigern knnen! Dies ist eine Chance, die sich den Menschen bietet. Verweigern wir uns den Konzernen als Kunden, behalten also unser sauer verdientes Geld und legen es unter unsere Kopfkissen, so knnen wir ihr Verhalten mageblich beeinflussen - in unserem Sinne. Natrlich knnen wir uns nicht von heute auf morgen jedem Konzern verweigern. Es bedarf schon einiger Vorbereitungen, um die durch den Boykott entstehenden vermeintlichen Verluste an Gtern und sogenannter Lebensqualitt zu vermeiden. Energie ist ein wichtiger Faktor. Aber wenn wir nicht bereit sein wollen, Energie zu fast jedem Preis von den Monopolisten der Branche zu kaufen, mssen wir selber zu Energieerzeugern werden! Reduzieren wir gleichzeitig unseren Verbrauch, schdigen wir die Energiekonzerne gleich doppelt. Viele kleine regionale Energieerzeuger sind ein Gruel fr die groen Konzerne, verlieren sie doch dadurch die totale Kontrolle ber die Menschen und die Energieversorgung! Dann werden Atomkraftwerke so berflssig wie der sprichwrtliche Kropf und in letzter Konsequenz bleibt nix anderes brig, als sie wegen der hohen Kosten abzuschalten. Genau das ist das Prinzip der Permakultur. Energie erzeugen, ohne die Erde zu plndern, aus Energiequellen zu schpfen, die unerschpflich sind. Viele kleine Kraftwerke (Windrder, Biogasanlagen, Wasserkraftwerke oder Solaranlagen) ersetzen ein groes Kraftwerk und machen die zentral erzeugte und kontrollierte Energie berflssig und damit auch die von den Konzernen bevorzugten riesigen, hochkomplizierten, anflligen und sehr gefhrlichen Anlagen. Auf Sonnenenergie aus riesengroen Solaranlagen in Afrika (Strom aus der Wste: Ein guter Plan? Artikel auf Zeit Online vom 31.8.2009), die ber weite Strecken und durch neu zu errichtende Stromnetze transportiert werden msste, kann so verzichtet werden. Die einzigen, die von dieser Technologie einen Nutzen htten, sind die Konzerne. Wir wrden dabei nichts anderes tun, als die Abhngigkeit von den lquellen des Nahen- und Mittleren Ostens gegen eine Abhngigkeit von den Solaranlagen in Nordafrika zu tauschen! Dieses Prinzip der Permakultur, der Kreislaufwirtschaft, lsst sich grundstzlich in jedem Bereich umsetzen. Es erfordert nur ein wenig Nachdenken und die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen kann und darf! Lasst uns der Globalisierung mit seinem immer grer immer weiter, immer mehr, immer billiger, eine konsequente Regionalisierung entgegen setzen, die auf Selbstbesgrenzung, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, regenerative Energien und gesunde, kologische Nahrungserzeugung baut!
Tue, 22 Dec 2009 16:42:00 -0500 Permakultur als Weg des Widerstands - The Beginning! [New Window]
Zugegeben, die berschrift mag irritieren, denn fr gewhnlich sind die Anhnger der Permakultur-Bewegung in der Mehrzahl durchaus friedensbewegte Menschen und jeglicher Art von Gewalt stehen sie ablehnend gegenber. Aber Widerstand muss nicht zwangslufig mit Gewalt verbunden sein. Man kann seinen Widerstand gegen das bestehende System auch dadurch zum Ausdruck bringen, dass man sich ihm entzieht! Nach einigen Diskussionen, die ich in meinem Social Network fhrte, habe ich mich davon berzeugen lassen, dass der Ausbruch aus diesem System, dass uns dazu zwingt durch stndig steigenden Verbrauch die Konzerne zu alimentieren und damit genau das zu untersttzen, was einem eigentlich zutiefst zuwider ist - Raubbau, industrielle Landwirtschaft, Massentierhaltung, Energieverschwendung, Umweltzerstrung und den menschengemachten Klimawandel, mglich ist und zwar durch Verweigerung! Es ist sicher nicht der Sinn des Lebens, nach Geld und Macht zu streben, nach Konsum und Luxus, auch wenn uns die Werbung dies tglich einzutrichtern versucht. Es kann auch nicht der Sinn sein, mehr zu besitzen, als man zum berleben, ja fr ein recht sorgloses Leben braucht, whrend andere Menschen, an anderen Orten dieser Welt, nicht einmal das lebensnotwendige besitzen und Hunger leiden mssen. Freilich ist es bequem, wenn man konsumieren will, seinen Geldbeutel einzustecken, oder seine Kreditkarte und im nchsten Shoppingtempel seinen Bedarf zu decken. Oder das, was man dafr hlt. Die Industrie hat e mittlerweile geschafft, die Menschen in den westlichen Industrielndern soweit von der Produktion von Nahrungsmitteln und Kleidung abzukoppeln, dass diese die bestehenden Zusammenhnge gar nicht mehr sehen knnen. Fragt man heute Kinder, wo die Milch herkommt, die sie morgens in ihre Kornflakes schtten, kann man sicher sein, dass einen die Antwort vermutlich doch ein wenig berraschen drfte, wenn sie lautet:"Vom Aldi!" Dass fr die Gewinnung von Milch (wenn sie die berhaupt im Rahmen ihrer Ernhrung erhalten) urschlich auch Khe bentigt werden, die ihr beschissenes und qualvolles Leben nicht auf frischer grner Au fristen drfen, sondern in Massentierhaltung unter Einsatz von Tiermehl und Medikamenten, ist den wenigsten bekannt und interessiert auch nicht! Es ist bekannt, dass Kinder aus sozial schwachen Familien, besonders wenn deren Eltern auf den Bezug von Hartz IV angewiesen sind, nicht besonders ausgewogen ernhrt werden. Das liegt zum einen an der Hhe der Zahlungen, zum anderen wohl auch an der Unkenntnis oder Ignoranz der Betroffenen. Wer in den Stdten und Ballungszentren unseres Landes aufwchst, hat durchaus Probleme, in seiner Jugend mal eine Kuh, eine Ziege oder gar ein Schaf mit eigenen Augen zu sehen. Das ist aber auch kein Wunder, gibt es doch in unseren Stdten nirgendwo die Mglichkeit solche Tiere in einer halbwegs intakten Umgebung zu erleben und das Geld fr eine Eintrittskarte in den stdtischen Zoo ist oftmals auch nicht vorhanden. Also glauben die Menschen, sie seien auf die Produkte der Nahrungsmittelkonzerne angewiesen, weil sie ja nicht in der Lage sind, ihre Nahrung selbst zu erzeugen. Aber das ist nicht ganz richtig. Natrlich kann man etwas tun. Man muss es nur wollen. Und man muss die Politik dazu zwingen, ebenfalls etwas zu tun. Aber bevor man von anderen verlangt, sie sollen ihr Verhalten ndern und sich mehr den Bedrfnissen der Menschen und weniger den Wnschen der Konzerne widmen, sollte man mit gutem Beispiel voran gehen und selbst aktiv werden. Aber wie? Der erste und wichtigste Punkt ist - Widerstand! Widerstand gegen die Ausbeutung der Menschen und noch mehr Widerstand gegen die Ausbeutung von Tieren. Die einzigen Tiere, die sich in unseren Stdten sauwohl fhlen und sich dem entsprechend vermehren, sind Ratten. Und die werden mittlerweile so gro wie Kaninchen. Aber sind wir Menschen diesem Ungeziefer hlich? Nein, sind wir nicht! Aber trotzdem teilen wir uns mit diesen Viechern den Lebensraum und sie leben von dem, was wir auf die Strae werfen oder im Mll entsorgen. Und das ist eine ganze Menge. Man schmeisst sogar brauchbare Lebensmittel in den Mll, anstatt sie bedrftigen Menschen kostenlos zu berlassen. Holt man sich Lebensmittel aus dem Mll (sogenanntes Diving, Mlltauchen oder Containern) macht man sich sogar strafbar! Denn in unserer Gesellschaft ist Mll zu "wertvoll", als dass man ihn hungernden Menschen berlassen wrde! Was also tun? Die Situation ist ziemlich verfahren. Die Politiker kmmern sich nur dann um "ihre" Whler, wenn mal wieder ein Wahltermin heran rckt. Dann pltzlich interessiert man sich fr die Sorgen und Nte der einfachen Menchen, nur um sie nach der Wahl mglichst rasch wieder zu vergessen. Dann sind pltzlich wieder andere Prioritten von Belang - die Interessen der Wirtschaft z. B. ja und auch der eigene Arsch, den man nach der Wahl gern im Trockenen geparkt wissen mchte, falls mal schlechte Zeiten kommen! Das ganze nennt man dann Sachzwnge, denen man sich unter zu ordnen habe und die leider verhindern, dass man das tut, was man vor der Wahl den Brgen hoch und heilig versprochen hat. Bei jeder Wahl luft das nach dem selben Muster ab und trotzdem lassen sich die Menschen immer wieder aufs Neue von den selben Leuten verarschen! Wie knnen wir diesem System zeigen, was wir von ihm halten? Wie knnen wir unsere eigenen Lebenssituation verbessern und unserem Leben einen echten Sinn geben? Alkohol? Drogen? Nein, die Lsung ist viel einfacher und vor allem gesnder fr Euch und Eure Kinder - entzieht Euch dem Wirtschaftssytem, werdet autark innerhalb Eurer Regionen und lasst die Konzerne an ihren Massenprodukten zu Grunde gehen! Die Lsung heisst Permakultur, permanente Agrikultur! Baut Eure Lebensmittel und alles, was ihr braucht selber an, lasst die Natur fr Euch arbeiten und fhrt ein Leben, auf das Ihr stolz sein knnt! ffnet Euch neuen Ideen, mit deren Hilfe Ihr in der Lage sein werdet, Euch und Eure Familien selbst zu versorgen. Geht das Wirtschaftssystem ein, weil keiner mehr kauft, dann wird sich auch die Politik ndern, ndern mssen! Ihr seid diejenigen, die Macht ausben knnen. Boykotiert die Unternehmen, die Arbeitspltze abbauen, die Mitarbeiter rausschmeissen und die die Ressourcen plndern und die Umwelt verschmutzen! Bewegt Euch und macht was. Schliesst euch zu Kooperativen zusammen oder grndet Vereine, die sich die Prinzipien der Permakultur auf die Fahnen geschrieben haben! Bildet Euch weiter, fragt diejenigen um Rat, die schon nach diesen Prinzipien arbeiten und dann legt los. Pachtet Grundstcke nahe der Stdte und bearbeitet diese. Zeigt, was Ihr davon haltet, dass die Stdte zur Beute von Immobilienspekulanten werden und bekmpft die Betonwsten mit Guerilla Gardening. Werft SeedBombs auf jedes freie Fleckchen Erde innerhalb Eurer Stdte und verschreibt Euch den Grundstzen der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft! Macht euch unabhngig vom Preisdiktat der Konzerne und von Lebensmitteln, die mehr Konservierungsstoffe und Chemikalien enthalten, als Nhrstoffe. Meidet industrielle erzeugte Lebensmittel, die Euch und Eure Kinder krank machen. Macht selber was! Engagiert Euch fr regionale Whrungen, schliesst Euch Tauschringen an. berall da, wo Ihr auf gleichgesinnte Menschen trefft, solltet Ihr Euch zusammen schliessen und danach streben, Euer Leben in Autarkie zu fhren, unabhngig von dem Gefasel der Politik und unabhngig von der Massenproduktion der Konzerne! Do-it-yourself heisst die Devise. Und alles was ihr selbst macht, herstellt, produziert, ist ein Schlag ins Gesicht der Politik und der Wirtschaft. Denn daran haben diese Geier keinen Anteil, weder in Form von Profit und Handelsspannen, noch in Gestalt von Steuern und anderen Zwangsabgaben. Enthaltet dem Staat die Mehrwertsteuer vor, indem Ihr das, was Ihr braucht, so gut als mglich selber herstellt. Warum kauft Ihr Obst und Gemse im Supermarkt? Ihr knnt einfach Apfelbumchen wachsen lassen (regional angepasste Sorten), oder Birnenbume. Ihr knnt Bohnen aussen und Rettich, es gibt so viele Gemse, die sich praktisch selbst aussen und man braucht sie nur zu ernten, wenn sie reif sind! Sie schmecken in aller Regel wesentlich besser, als die Einheitssorten aus dem Supermarkt und doch geht ihr immer wieder dort hin und kauft das Zeug. Ihr flucht und schimpft gegen gentechnisch vernderte Organismen und doch kauft Ihr Produkte, von denen Ihr keinen blassen Schimmer habt, wo die herkommen und ob die nun frei von Gentechnik sind oder nicht! Wer sich keinen Garten leisten kann und auch sonst keinen reichen Onkel hat, der ihm ein paar kleine cker hinterlassen knnte, der soll sich mit anderen Menschen zusammen tun und Flchen pachten. Macht aus den Landschaften rund um Eure Stdte ein Paradies, ein Schlaraffenland! weiterfhrende Links: nachwachsender Rohstoff (Artikel auf Wikipedia)No Patents on Seeds (Homepage, keine Patente auf Saatgut und Nutztiere)Plants For A Future (Homepage, 7.000 ntzliche, essbare und sonstige ntzliche Pflanzen)Regiogeld e. V. (Dachverband der deutschen Regiogeld-Initiativen)Tauschringe e. V.
Mon, 21 Dec 2009 07:03:00 -0500 Klimakonferenz in Kopenhagen - absehbares Desaster! [New Window]
Dieser Gipfel, war der Gipfel. Der Gipfel der Unverfrorenheit und die Sternstunde der Wirtschaftslobbyisten. US-Prsident Obama formulierte rhetorisch brillant wie immer nichts! Heie Luft, keine neuen Grenzwerte, keinen Plan zu Senkung des CO2-Ausstoes, nichts! Aber immerhin sprach er zum Ende der Konferenz, bevor er in seinen Flieger stieg, die weisen Worte:Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Toll, wirklich toll. Nur schade, dass wir vermutlich nicht mehr die Zeit haben, ihn zu gehen, den langen Weg zur Einigung bei der Rettung unseres Klimas! Interessieren wird das vermutlich niemanden, auer den besorgten Brgern und den Klima- und Umwelt-Aktivisten. Die Energiekonzerne, die Autoindustrie, die Chemiegiganten, die Pharmakonzerne, die Totengrber des Regenwaldes, sie alle werden sich die Hnde reiben und weiter unkontrolliert die Erde ausplndern, verseuchen und verschmutzen. Hauptsache der Gewinn stimmt! Nun, es stimmt nicht ganz, was ich sagte. Es gab doch einen Erfolg. Jedenfalls wird man uns das als einen solchen zu verkaufen versuchen. Man einigte sich auf eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2! Wohl wissend, dass dieser Wert schon vor Beginn der Klimakonferenz gar nicht mehr ein zu halten gewesen ist. Dazu sind die Emissionen an Treibhausgasen viel zu gro und die Bereitschaft, diese zu reduzieren, viel zu klein! Bedauerlich nur, dass diese Einigung lediglich unter den 22 wichtigsten Staaten (was auch immer man darunter verstehen mag) ein halbseidener Konsens ist. Die restlichen Staaten und dass sind immerhin mehr als 170, empfinden diesen Konsens zu Recht als eine Zumutung, der ber ihre Kpfe hinweg und ohne jede Rcksicht auf ihre ngste, Nte und Bedrfnisse beschlossen wurde! Was kann man auerdem noch zu diesem Gipfel in Kopenhagen anmerken? Eine riesige Chance wurde verpasst. Mehr als 20.000 Teilnehmer wurden mit Flugzeugen hin geflogen und fliegen auch wieder zurck in ihre Heimatlnder. Was dabei an CO2 in die Luft geblasen wurde, spottet jeder Beschreibung. Diesen Erfolg htte man auch mit einer Videokonferenz erzielen knnen. Dnemark hat uns immerhin gezeigt, dass ein so kleiner Staat mit der Ausrichtung einer Konferenz solchen Umfangs hoffnungslos berfordert ist. Demonstranten waren nicht erwnscht und wurden dementsprechend von den herbei gekarrten Polizeikrften krftig verprgelt und anschlieend gefesselt stundenlang auf eisig kaltem Boden sitzen gelassen (sicher wollte man den Demonstranten zu einem dauerhaften Andenken in Form einer Blasen- und Nierenentzndung verhelfen). Journalisten wurden gleich mit verhaftet und akkreditierte Berichterstatter erst gar nicht aufs Konferenzgelnde vorgelassen! So was nennt man Demokratie, wo jeder frei und ohne Angst vor Verfolgung seine Meinung uern darf. Ich bin zwar tief beeindruckt, aber mir ist nicht ganz klar, worin der Unterschied zu gewaltsam auseinander geprgelten Demonstrationen anderswo auf der Welt besteht.weiterfhrende Links: Eskalation beim Gipfel: So lief die Chaosnacht von Kopenhagen (oder wie die Politik eine groe Chance vergeigt hat, Anm. des Autors - Artikel auf SpiegelOnline vom 19.12.2009)
Sat, 19 Dec 2009 05:42:00 -0500 Seitan, einfach selbst herstellen! [New Window]
Heute habe ich mal die Herstellung von Seitan, dem "Fleisch" aus Getreide, mit dem Fotoapparat dokumentiert. Und damit Ihr das nachvollziehen knnt, hier der Link zu dem entsprechenden Fotoalbum auf Flickr. Seitan, das sei hier noch einmal erwhnt, ist eine Art Fleischersatz, den man aus Weizenmehl gewinnt. Eigentlich ist es sehr einfach herzustellen. Besonders viel Talent ist dazu nicht ntig. Das kriege sogar ich hin!
Sun, 13 Dec 2009 13:36:00 -0500 Der Kampf gegen die Betonwsten der Stdte! [New Window]
Was sind Stdte und warum konzentriert sich die menschliche Rasse in ihnen? Eine Frage, die sich nicht so leicht beantworten lsst. Wer auf Wikipedia nach "Stadt" sucht, findet eine Definition, die besagt, Stdte seien eine grere, zentralisierte und abgegrenzte Siedlung mit einer eigenen Verwaltungs- und Versorgungsstruktur im Schnittpunkt grerer Verkehrswege. So weit, so gut! Wer heute durch eine, ("seine") Stadt geht, nimmt sie als eine groe bis gigantische Ansammlung von Gebuden, Fabriken, Geschften und Straen wahr. In den Innenstdten drngen sich hohe Huser aneinander, um jeden Quadratmeter Bodens mglichst effektiv auszunutzen. Denn Boden ist teuer in den Stdten. Da ist kein Platz fr ein bisschen Grn. Hier und da gibt es "Parkanlagen", bzw. das, was die Stadtverwaltung und das Grnflchenamt dafr hlt. Es sind meist leblose Rasenflchen mit ein paar Struchern drauf, die im Frhling durch einige Blumen, die aus verschiedentlich eingegrabenen Blumenzwiebeln sprieen. Solcherart "Parkanlagen" sind leicht zu pflegen - man mht sie alle paar Wochen, rupft mit Hilfe von 1-Euro-Jobbern hin und wieder das "Unkraut" raus und hlt das dann fr einen schnen, sauberen und gepflegten Park. Naja, die Geschmcker sind verschieden und der Geschmack der Stadtverwaltung ist ausschlielich geprgt, von der Gre ihres Budgets. Das Leben in Stdten ist nicht gerade gesund. Die Luft ist verschmutzt durch die Abgase von Autos, Heizungen und Fabriken, die meist in einem Ring um die Stdte herum gelegen sind. Zwar heizt man heut nicht mehr so viel mit Kohle wie in frheren Zeiten, aber da es keinen nennenswerten Pflanzenwuchs gibt, der den Staub aus der Luft filtern und CO2-Emissionen binden knnte, ist die Luft verschmutzt mit Feinstaub. Dazu kommt Strassenverkehrslrm nahezu rund um die Uhr von Autos, Eisenbahnen und Flugzeugen, die starten und landen und dabei die Anwohner an der Leistung ihrer Triebwerke Anteil haben lassen. Ja noch nicht einmal der Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit ist ohne gesundheitliche Gefahren zu bewltigen. Enge Geh- und Radwege, deren Oberflche derart uneben ist, dass man ohne Gefahr nicht darauf laufen, geschweige denn sicher mit dem Fahrrad fahren kann, sorgen dafr, dass die Bewohner sich lieber des Autos bedienen und so natrlich selbst zur Luftverschmutzung beitragen, ber deren Auswirkungen sie sich hinterher beklagen. Aber was kann man tun, gegen diese Betonwsten, in die sich unsere Stdte im Lauf der Jahrhunderte verwandelt haben? Nun, wir knnen den Betonwsten den Kampf ansagen, ihnen den Krieg erklren, indem wir uns in Guerilla Grtner verwandeln, die danach trachten, der Natur - auch und gerade innerhalb unserer Stdte - wieder zu ihrem Recht verhelfen. Beginnen knnen wir dort mit unserem Kampf, wo sich in den Stdten Nischen auftun und seien sie auch noch so klein! Guerilla Grtner sollten sich in kleinen, locker vernetzten Gruppen zusammen tun, die ber soziale Netzwerke kommunizieren und sich gegenseitig ber geplante Aktionen, geeignete Flchen und wichtige Termine informieren. Man muss sich nicht persnlich kennen. Es ist absolut ausreichend, wenn man sich mit dem Spitz- oder Kampfnamen kennt. Guerilla Grtner treffen sich zu gemeinsamen Pflanzaktionen und informieren anschlieend die ffentlichkeit ber erfolgreiche Aktionen, indem sie Artikel in Blogs verffentlichen und dazu Fotos (am besten sind vorher-nachher-Fotos) ins Netz stellen. Besonders Flchen, die vom Grnflchenamt betreut werden, bieten sich dafr an, schne und fr die Ernhrung von Menschen ntzliche Pflanzen zu sen. Seedbombs/Seedballs knnen mit verschiedenen Mischungen von Samen hergestellt werden. Hat man als Ziel einer Guerilla-Aktion eine Baumscheibe ausgewhlt, ist es sinnvoll, dort nur Blumen zu sen, da diese Flchen oft als Hundeklo genutzt werden. Und wer will schon Gemse auf einer solchen Flche ernten, wo "verantwortungsvolle und tierliebe" Mitmenschen ihre Fiffis hinkacken lassen? Genau, keiner! Es ist sinnvoll, sich gelegentlich zu treffen und gemeinsam Seedballs/Seedbombs herzustellen. Wenn ein paar Leute zusammen arbeiten, kann man in recht kurzer Zeit eine ansehnliche Menge fertigen. Nach dem Trocknen der Seedballs, knnen diese auf die Teilnehmer verteilt werden, so dass jeder von ihnen ber eine Anzahl dieser "Hauptwaffe" der Guerilla Grtner verfgt und diese bei Streifzgen durch die Stadt per Wurf zu verteilen. Diese Geschosse knnen sogar dort hin geworfen werden, wo man durch Zune oder was auch immer daran gehindert wird, direkt zur Aussaat zu schreiten. Des weiteren gibt es Hinterhfe, die begrnt werden wollen, Verkehrsinseln, die einfach nur eine Rasenflche sind und nach bunten Blumen frmlich schreien. Wer einen Balkon besitzt, der soll ihn bepflanzen mit Blumen und Gemse, das er in Blumenksten ziehen kann. Wer nicht weiss, was er anpflanzen kann oder soll, der kann mal hier nachschauen, in der Pflanzendatenbank. berall gibt es Flchen zum Bepflanzen und seien sie auch noch so klein. Auch ein Keimling ist sehr klein. Er hat sehr kleine Wurzeln. Aber doch ist diese Wurzel in der Lage in die kleinste Spalte in hartem Stein einzudringen und sich ihren Weg zu bahnen bis hinunter zum Mutterboden! Es gibt Pflanzen, die ranken und klettern die glattesten Fassaden hoch, dem Licht, der Sonne entgegen. Wo es der Platz zulsst, soll ein Seedball abgelegt werden und seine Segen bringende Aufgabe erfllen - der Natur zu ihrem Recht in den Stein- und Betonwsten der Stdte zu verhelfen! Wo Brachen sind, verwahrloste Grundstcke, Industriebrachen wo Fabriken schlieen mussten, geht hin und begrnt, bepflanzt sie und macht aus diesen Flchen kleine Paradiese fr Menschen und Tiere! Die Stdte gehren Euch, Ihr Menschen! Begrnt sie! weiterfhrende Links: Projekt Wildgrtnern - AnarchopediaThe Guerilla Gardening Homepage urbanacker.netGrne Welle - Das GartenPiraten/Guerilla Gardening PortalEine andere Welt ist pflanzbarStreuobstwiese (Artikel auf Wikipedia)
Sun, 13 Dec 2009 11:20:00 -0500 Bio-Lebensmittel per Post [New Window]
Wer, so wie ich, beruflich stark engagiert ist und daher zeitlich sehr eingeschrnkt, hat oft eine regelrechte Allergie gegen das Einkaufen entwickelt, besonders wenn es sich um Lebensmittel handelt. Legt man Wert darauf, dass die Nahrungsmittel stets frisch sind, geht man mindestens alle 2-3 Tage in den Supermarkt, vorzugsweise zu Alnatura oder etwas in der Richtung. Aber da es sich auch bei einem Bio-Supermarkt eben um einen Supermarkt handelt, hat man auch dort mit den Tcken des Marketing und der Verkaufspsychologie zu kmpfenn. Will heissen, man geht rein, mit dem festen Willen, nur ein paar Dinge fr das Abendessen zu kaufen und kommt raus mit einem Einkaufswagen voller Krempel! Is nix fr mich in jedem Fall und darum segele ich tglich durchs weltweite Web auf der Suche nach Dingen die Euch und natrlich auch mich interessieren knnten. Und siehe da, schon bin ich fndig geworden: Wer auf Bio-Nahrungsmittel steht, der sollte mal seinen Fokus auf bringmirbio.de legen und das in jedem Fall mal austesten. Ich hab heute ein Packet bekommen mit Frchten und Obst und ich muss sagen - alles sauber verpackt, in Holzwolle sicher eingebettet, knackfrisch und sauber. Alles Bio, wie es der aufgeklrte Mensch von heute gern hat. Ich kann Euch daher die Website nur ans Herz legen. Da knnt Ihr Obst und Gemse im Abo beziehen. Es gibt auch Kse und ein dazu passendes gutes Weinchen (fr alle, dies Saufen nich lassen knnen oder wollen), auerdem Kosmetika fr die holde Weiblichkeit und allerlei andere interessante Dinge. Einfach mal anschauen und vielleicht ein Probepaket ordern!
Tue, 08 Dec 2009 16:21:00 -0500 Die Welt und das Klima retten - aber wie? [New Window]
Man kann sich dem Rummel um den Weltklimagipfel in Kopenhagen kaum entziehen. Seit dem Start am 7. Dezember wird man von einer wahren Flut an Informationen und Apellen an die teilnehmenden Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten und Politiker aller Couleur und aus aller Herren Lnder (192 teilnehmende Staaten sollen es ja sein und ein groer Teil der Menschen wird sich vermutlich ernsthaft fragen, ob es soviele berhaupt gibt und wo die mglicherweise liegen) berrollt. Ein riesiger Auflauf, ein enormer logistischer Aufwand und die Frage sei gestattet, ob das gerechtfertigt ist! Wie wird denn beispielsweise der CO2-Ausstoss neutralisiert, der dabei entsteht, dass die Mehrzahl der Konferenzteilnehmer mit dem Dsenjet in Kopenhagen eingeschwebt ist? Was fr Ergebnisse knnen wir von dieser Party erwarten fr unseren Planeten, ausser unverbindlichen Vereinbarungen, an die sich niemand halten braucht, weil es keine Konsequenzen geben wird, mit Aussnahme eines steigenden Meeresspiegels und ein paar abschmelzender Gletscher? Wenigstens eines ist sicher - die Nutten in Kopenhagen und ihre Zuhlter freuen sich ber boomende Geschfte mit den Freiern, die ja irgendwo und irgendwie den Druck, der sich bei dem zu erwartenden sinn- und hirnfreien Geschwafel aufbaut, los zu werden! Und es ist zu groen Teilen sinn- und hirnlos. Merkel schimpft mit den Indern und Chinesen, die sollen doch ihren CO2-Ausstoss reduzieren. Die aber zeigen den langen Mittelfinger und argumentieren, dass jeder Chinese -statistisch gesehen - nur halb soviel CO2 emitiert wie ein Deutscher (4,8 t : knapp 10 t). Aber im Maul aufreissen sind wir ja schon immer gro gewesen! Und so heulen die Europer auf, sie wrden nur dann den CO2-Ausstoss reduzieren, wenn die anderen das auch tun. Und weils so wichtig ist fr das Klima und das berleben der Menschheit, sagen die Amerikaner, die bekanntermassen die grten Umweltschweine sind, sie knnten ihren CO2-Ausstoss um satte 4% senken wollen. Aber nur, wenn die anderen auch was tun...was fr ein Scheiss! So steht zu befrchten, dass diese mit soviel Vorschusslorbeeren und Hoffnung n bedachte Klimakonferenz sich zu einer neuen Partie Beamtenmikado entwickelt, bei der diejenigen verlieren, die sich zuerst bewegen. Aber im "Arsch-auf-dem-Stuhl-platt-drcken" sind unsere Politiker ja in der Rolle ihres Lebens. Wer sich noch an die hohlen Phrasen des Kyoto-Protokolls erinnert, ist skeptisch geworden, noch bevor die so spannend und als Wendepunkt der menschlichen Geschichte erwartete Weltklimakonferenz in Kopenhagen berhaupt gestartet war. Obwohl schon seit Jahr und Tag bekannt, brach die Organisation bereits vor ffnung der Pforten zusammen, so dass nicht alle Beobachter und Journalisten akkreditiert werden konnten, die es sich in den Kopf gesetzt hatten, von diesem Groereignis zu berichten. Es kamen ja auch vllig berraschend und unerwartet viele Interessenten. Bleibt nur zu hoffen, dass die ca. 15.000 Deligierten, die den Weg dahin gefunden haben, auch nachhaltig und kologisch korrekt mit Bio-Futter ernhrt werden und nicht mit den berresten der letzten Thunfische, die den sich berhitzenden Weltmeeren entrissen wurden. Wenigstens sind etliche Umweltschutzverbnde aktiv, teils in beratender Funtion, teils in mahnender, wie z. B. Greenpeace. Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, tglich die jeweils strksten Bremser einer Einigung an den Pranger zustellen. Diesen Preis der Schande hat am heutigen Dienstag sterreich "gewonnen". Darum bekam die sterreichische Botschaft in Berlin einen dampfenden Topf mit einer in kochendem Wasser schwimmenden Erdkugel berreicht! sterreich ist der Klimakiller des Tages und deshalb "Verleiht Greenpeace den Negativpreis an die Botschaft sterreichs in Berlin" (Artikel auf greenpeace.de am 8.12.2009). Die sterreicher versuchen nmlich zusammen mit Schweden und Finnland die Berechnungsgrundlagen fr die Anrechnung des Waldes als CO2-Senker so zu beeinflussen, dass die EU weniger CO2 einsparen muss, als notwendig ist! Ein durchsichtiges Manver, um die Interessen verschiedener Lobbygruppen zu vertreten. Denn die sind in diesen Zeiten so aktiv wie selten zuvor und lassen sich den Spass etliches kosten! Aber was knnen wir denn jetzt konkret tun, um das Klima zu retten? Die Reduzierung von CO2-Emissionen ist ein Ding und zwar ein recht theoretisches. Genaueres wird man erst dann erfahren, wenn man sich berhaupt auf ein gemeinsames Ziel einigen kann und das steht in den Sternen. Letzlich muss uns aber allen klar sein, dass es uns an den Geldbeutel gehen wird. Denn das Erreichen von Klimaschutzzielen ist ausschliesslich eine Frage des Geldes und das wiederum wird sich der Staat aus unseren Taschen holen, in der er in der Vergangenheit mit schnerRegelmigkeit hinein gefriffen hat, um sich dorten zu bedienen. Warum sollte es jetzt anders sein? Und weil man den Brger/Whler so schn schwindelig reden kann, kann man bei diesem Eingriff in jedermannes Geldbeutel gleich auch noch ein bisschen fr sich selbst abzwacken, das merkt sowieso keiner. Und es gibt viele Einsparpotenziale, nicht nur in unserem Land. Mit Fleiss hat man sich ja schon an die Arbeit gemacht, um das Klima zu retten. Man hat die Glhbirnen abgeschafft, jedenfalls stufenweise. 100 Watt Glhbirnen gibs nicht mehr zu kaufen in Deutschland und in einem generalstabsmig ausgearbeiteten Gesetz wurde festgelegt, dass auch alle anderen Arten von Glhbirnen bald nicht mehr zu haben sein werden. Es gibt dann nur noch Energiesparlampen. Natrlich ist das vernnftig. So spart man Energie in jedem Haushalt und mit der Zeit werden alle Gllampen durch Energiesparlampen ersetzt sein. Schade nur, dass niemand dem Brger sagt, dass der Anteil der Energie, die mit den alten Glhlampen in unseren Haushalten verheizt wurde, bei lediglich 1,5% liegt. also absolut gesehen total zu vernachlssigen ist. Die Energiekonzerne brauchten also nicht zu frchten, durch die Energiesparlampenverordnung groe Verluste einfahren zu mssen. Andererseits verschaffte man der Elektroindustrie ein paar schne Auftrge fr die Fertigung von Energiesparlampen! Die alten Heizungen in den Millionen von Mietwohnungen, die veralteten Elektrogerte (Khlschrnke, Backfen Waschmaschinen, Trockner, Fernseher usw.), die interessieren schon gar keinen. Wollte man Mietwohnungen (und in Mietwohnungen lebt die Mehrzahl der Deutschen) energieeffizient machen und sowohl Heizkosten, als auch CO2 einzusparen, msste man den Vermietern weh tun und diese dazu zwingen, ihre Wohnungen zu modernisieren. Freiwillig und zum Schutz der Umwelt und des Klimas wird das keiner tun, denn die hohen Heizkosten fr die Mietwohnungen zahlt der dmliche Mieter und nicht der Vermieter. Aber die Vermieter haben natrlich auch ihren Lobbyverein und darum vertritt die Politik auch deren Interessen vehement und sorgt dafr, dass keine Gesetze verabschiedet werden, die den Vermietern zu hohe Kosten auferlegen. Wem es als Mieter nicht passt, der kann sich ja ne neue Wohnung suchen, die eine moderne Heizung und hervorragende Isolation hat. Das ist doch ganz einfach, so regelt "der Markt" die Modernisierung von Mietwohnungen - oder eben auch nicht! Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gewinnung von Energie. Fakt ist, es ist heute schon mglich, 100% der bentigten Energie aus regenerierbaren Quellen zu gewinnen. Aber das will niemand. Die Energiekonzerne wollen ihre - mit viel finanzieller Untersttzung vom Staat erbauten - Atomkraftwerke so lange laufen lassen, bis sie sprichwrtlich auseinander fallen. Schlielich bringt jedes bereits abgeschriebene Atomkraftwerk pro Tag in Betrieb 1 Millionen Euro Gewinn! Kohlekraftwerke (die wirklichen CO2-Schleudern) werden noch immer neu gebaut und sagar fr die Zukunft geplant. Ausser den betroffenen Brgern an den vorgesehenen Standorten und die Umweltschutzorganisationen interessiert das aber niemanden. Statt dessen versucht man das CO2 kntgi abzusdcheiden und irgendwie und irgendwo unter die Erde zu pumpen. Bisher hat neimand eine Ahnung, ob das berhaupt in grotechnischen Massstab funktioniert und on das sinnvoll ist. Aber man argumentiert heute schon damit, obgleich niemand weiss, wie lange es noch dauern wird, diese Technik serienreif zu machen. Hauptsache die geplanten Kohlekraftwerke knnen erstmal gebaut werden, Wenn sie dann mal stehen, werden sie laufen bis zum bitteren Ende, das kann ich Euch sagen. Wie kann man aber schon heute gro Mengen CO2 aus der Luft filtern und dauerhaft binden? Durch Wlder, genau! Bume sind wahre Wunderwerke der Natur und je mehr Bume es gibt, desto mehr CO2 wird in der Holzmasse gebunden. Aber was geschieht? Forstet man in groem Massstab auf? pflanzt man neue Wlder, wo die alten gefllt wurden? Wo denkt Ihr hin! Die Regenwlder werden schneller abgeholzt und gebrandrodet, als man "CO2" sagen kann. Auch wenn Staaten wie Brasielien jedes Jahr aufs neue vollmundig erzhlen um wieviel Prozent die Rodung des Waldes verringert wurde, werden die Flchen die noch relativ unberhrt sind immer kleiner und es ist davon auszugehen, dass es in 50 Jahren auf diesem Planeten keinen Regenwald mehr gibt, den man so nennen kann! Das einzige was in diesem Bereich zhlt, sind die stndig wachsenden Flchen fr Rinderweiden, damit die Menschheit auch in Zukunft mit den edlen und mehr als gesunden Produkten von McDonalds und BurgerKing beglckt werden kann. berall, wo die natrlichen Ressourcen unserer Erde ganz besonders effektiv zerstrt werden, haben "unsere" Grokonzerne ihre schmutzigen Pfoten im Spiel und so ist der Kampf ums Klima immer auch ein Kampf gegen die Industrie, gegen die multinationalen Konzerne und den Egoismus und den Eigennutz der Politiker, mal ganz abgesehen von den zockenden internationalen Finanzinstituten, deren zur obersten Maxime erhobenen Prinzip des "aus Scheisse Geld machen ist gut, ader aus Nichts Geld machen ist besser" uns die jngste Finanzkrise beschert hat! Nicht ohne Grund haben Kritiker den Politikern vorgeworfen, dass sie die Welt schon lngst gerettet htten, wenn sie denn nur eine Bank wre. Wie im letzten Jahr pltzlich Milliarden und Abermilliarden aus dem Hut gezaubert wurden, um die zockenden Bankster vor dem drohenden Untergang zu bewahren, muss einen noch heute verwundern. weiterfhrende Links: Hoffnung in Kopenhagen: Ass in Obamas rmel (Artikel auf n-tv.de am 8.12.2009)Schutzgebiete: Natrliche Waffen gegen Klimawandel (Artikel auf WWF.de am 8.12.2009)Klimagipfel Kopenhagen - Wer ohne Snde ist... (Artikel auf sueddeutsche.de am 8.12.2009)Abkrzungsflut erklrt: Klimasprech fr Fortgeschrittene (Artikel auf SpiegelOnline am 8.12.2009)
Tue, 08 Dec 2009 13:37:00 -0500 In was fr einer Welt leben wir eigentlich? [New Window]
Ist das, was auf dieser Welt geschieht eigentlich normal, beziehungsweise mssen wir es einfach als normal hinnehmen, weil es so ist wie es ist? Whrend die megareichen Regierungen der westlichen Hemisphre den Banken aus lauter Angst vor dem Zusammenbruch eines Finanzsystems, dessen einzige erkennbare Aufgabe es ist, die Reichen noch reicher zu machen, verhungern in anderen Teilen dieser Welt Menschen, weil sie nicht genug zum Essen haben. Kinder sterben, weil sie mit Fkalien verschmutztes Wasser trinken mssen, an Durchfallerkrankungen, oder werden von der Malaria dahingerafft. Unterdessen machen Konzerne mrchenhafte Gewinne, whrend sie durch Dummheit, oder Rcksichtslosigkeit erwirtschaftete Verluste sozialisieren, d. h., die Verluste trgt die Gesellschaft, die Gewinne werden eingesteckt und zum Teil an die Aktionre ausgeschttet. Dies ist eine Welt, in der nur der etwas gilt, der Besitz hat. Wer nicht ber Geld verfgt, der hat eben Pech gehabt und ist dmenach auf Gedeih und Verderb vom Mitleid der Besitzenden abhngig. Und die geben eben das, was sie fr notwendig erachten in in dem gleichen Ma, wie die Zahl der Hilfsbedrftigen steigt, nimmt nicht nur die Zahl der Spender, nein, es nimmt auch die Hhe der einzelnen Spenden ab. Fr nichts anderes hlt man die Alimentation von Bedrftigen offenbar von Seiten der Regierungen - fr eine Spende, einen Gunstbeweis, den man nur dann bekommt, wenn man Wohlverhalten an den Tag legt. Also sinkt die Hhe der Zuwendungen real, anstatt zu steigen, damit man die ebenfalls steigenden Lebenshaltungskosten, Mieten und Energiepreise auch weiterhin tragen kann und unter diesen Umstnden mssen andere Wohltaten, wie z. B. die Teilhabe an Kultur und an Wissen, aber auch der Gesundheit oder einer vernnftigen Altersvorsorge gewisse Abstriche machen. Hartz IV nennt sich das Ganze und war die Idee eines Wirtschaftsbosses, der mittlerweile rechtskrftig verurteilt wurde. Die Menschen, die unsere Untersttzung brauchen, werden als lstige schmarotzer betrachtet und genauso behandelt, Banken, die durch die Gier, den Egoismus und die kriminelle Energie ihrer Manager in den Ruin getrieben wurden, erhalten Untersttzung finanzieller Art, dass es einem bel wird. Mal abgesehen davon, dass mit der Untersttzung der Banken durch die Regierungen (mit unseren Steuergeldern) dem Begriff Arschkriechen eine vllig neue und erweiterte Bedeutung gibt, ist es auerordentlich bemerkenswert, wie wenig Geld und Einigkeit bei der Bekmpfung des Hungers und der Rettung des Weltklimas aufgebracht werden kann. Es macht den Eindruck, dass seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und ganz besonders seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, der Kapitalismus eine Stellung in dieser Welt einnimmt, die ihm auf Grund der daraus entstehenden Folgen fr die Umwelt und die Menschheit, garnicht zusteht. Es ist absolut nicht einzusehen, dass nur deshalb, weil einige kleinere Gruppen von Geschftemachern keine Grenzen in ihrer Gier mehr kennen und fr sich das Recht in Anspruch nehmen, alles, aber auch wirklich alles zu Geld zu machen und zwar um jeden Preis, auf der anderen Seite mehr als eine Milliarde Menschen nichts zu Beissen hat! "Leere Versprechen machen nicht satt", titelte n-tv am 16.11.2009 und deutlicher kann man die verbrecherische Haltung der westlichen Regierungen beim Kampf gegen den Hunger kaum kritisieren. Keine verbindlichen Vereinbarungen, keine Gelder die bewilligt wurden, nichts! Man sieht seelenruhig zu, wie sich die Versorgungssituation unzhliger Menschen immer weiter verschlechtert. Da hilft selbst das Gezeter des Papastes nichts!Und die multinationalen Konzerne versprechen seit Jahren, sie knnten und wollten den Hunger auf der Welt nicht nur bekmpfen, sondern ihn gar besiegen, wenn man sie nur endlich, endlich nach belieben die Nahrungspflanzen gentechnisch verndern liesse. Was sie aber nicht sagen ist die Tatsache, dass auch Nahrungsmittel aus gentechnisch vernderten Pflanzen Geld kosten. Geld, das die Menschen in der Dritten Welt einfach nicht haben - heute nicht und morgen auch nicht! Warum also sollten wir die Ressourcen dieser Welt den Konzernen berlassen? Damit sie smtliches Saatgut patentieren lassen knnen, freies Saatgut abschaffen und Patentrechte auf jede Art von Nahrung , auf jede Art gezchteter Nutztiere erwerben knnen? Aber der Hunger macht nicht Halt vor den Grenzen der westlichen Industriestaaten. Im Gegenteil. Sogar in den USA, einem der reichsten Lnder dieser Erde (und leider auch eines der kapitalistischsten), mussten im letzten Jahr 50 Millionen Menschen hungern - in einem Land, das stinkreich ist, in dem Genpflanzen nahezu auf jedem Acker angebaut werden, in dem riesige Konzerne nach Gutdnken schalten und walten knnen. Wie ist das zu erklren? Hunger und der Kampf gegen diesen, hat also keineswegs etwas mit Gentechnik zu tun, auch nicht mit industrialisierter Landwirtschaft, viel eher ist er eine Frage des Geldes und der Verteilung der vorhandenen Lebensmittel. Aber warum sollten die Konzerne ihre Lebensmittel dahin transportieren wollen, wo die Leute nicht ber die entsprechenden Gelder verfgen, um sich die Lebensmittel, oder das, was die Konzerne dafr halten, zu kaufen! Genauso wenig, wie die Pharmaindustrie ein Interesse daran haben kann, Menschen von ihren Krankheiten zu heilen (denn nur Menschen, die ber Jahre und Jahrzehnte hinweg teure Medikamente kaufen, bringen die fetten Profite), hat die Nahrungsmittelindustrie ein Interesse, Menschen den Zugang zu Lebensmitteln zu erffnen, die sie nicht in ihren Fabriken produziert haben. Menschen kann man am Besten Kontrollieren, wenn man ihren Zugang zur Nahrung kontrolliert. Das geht am einfachsten, indem man danach strebt, smtliches Saatgut und alle Reproduktionsmethoden fr Pflanzen und Tiere zu monopolisieren, indem man Patentrechte darauf erwirbt. Bei Saatgut geht das am einfachsten, indem man es getntechnisch verndert und beispielsweise mit einer Terminatortechnologie ausstattet, die dafr sorgt, das nur diejenigen das Saatgut zum Keimen und zur reife bringen knnen, die auch die entsprechenden Lizenzgebhren bezahlt haben. Wollen wir wirklich in einer solchen Welt leben? In einem Alptraum, der eine totale Kontrolle der menschlichen Spzies ermglicht, indem man den Zugang zur Nahrung kontrolliert? In der Freiheit nur ein Wort ist, das man in den Mund nimmt, wenn es die "richtige" Regierung zu whlen gilt, das einem aber ansonsten am Arsch vorbei geht? Wir drfen nicht zulassen, dass die Konzerne die Oberhand gewinnen. Es ist nicht die Bestimmung unseres Lebens, als abhngig Beschftigte in groen Fabriken zu arbeiten und das zu konsumieren, was man uns als Nahrung vorsetzt, was man uns als Mode prsentiert, oder als hippen Freizeitsport? Mensch, Leute, fangt an selbst zu denken und hinterfragt jede neue Nachricht dahingehend, wem sie letztendliche einen Vorteil bringt - den Menschen, oder den Konzernen. Ihr knnt sicher sein, sie bringen immer nur den Konzernen einen Vorteil und ihren in der Regierung sitzenden Lakaien, denn sonst wrden sie uns die Produkte nicht anbieten, die sie uns anbieten! weiterfhrende Links: 30 Millionen Menschen betroffen - Unterernhrung in der EU (n-tv vom 1.9.2009 - hier geht es nicht um Menschen, die sich ihre Nahrung nicht leisten knnen, weil sie kein Geld haben. Es geht vielmehr um Menschen, die aus Altersgrnden, oder aus gesundheitlichen Grnden nicht in der Lage sind, sich Nahrung selber in ausreichender Menge zuzufhren. Auch hier ist der Grund fr die Mangel- und Unterernhrung eine Frage des Geldes, denn indem am Pflegepersonal gespart wird, berfordert man die wenigen verbleibenden Pfleger, so dass einfach nicht mehr genug Zeit bleibt, um alle pflegebedrftigen Menschen ausreichend zu ernhren! Eine Schande in einer Greichen Gesellschaft wie der unseren, aber eine logische Konsequenz in Folge der Privatisierung von sozialen Dienstleistungen und das Bestreben, mit ihenen Gewinne zu erwirtschaften. Dies geht nur auf Kosten der Patienten und der Qualitt!)UN-Gipfel: Papst wettert gegen Nahrungsmittelkonzerne (Focus vom 16.11.2009)Welternhrungsgipfel - Viel Strategie - aber kein bisschen Geld (sueddeutsche.de vom 16.11.2009)
Sun, 22 Nov 2009 14:44:00 -0500 Die Zukunft der Landwirtschaft? [New Window]
Eine einfache Frage? Und doch so schwer zu beantworten! Die Grnde liegen auf der Hand, denn die landwirtschaftlich nutzbaren Flchen auf diesem Planeten sind begrenzt. Zwar weiss jeder, der sich auch nur ein klein wenig dafr interessiert, dass die Abholzung des Regenwaldes keine dauerhaft nutzbaren Ackerflchen hervorbringt - der Waldboden ist nmlich recht nhrstoffarm und darum binnen krzester Zeit durch die konventionelle Landwirtschaft vllig ausgelaugt. Das einzige was vermeintlich dagegen hilft, ist der massive Einsatz knstlicher Dngemittel, die praktischerweise aus erdlbasierten Chemikalien hergestellt werden, intensiver Einsatz von Maschinen (die natrlich auf Treibstoff angewiesen sind, welches natrlich auch aus Erdl gewonnen wird!) und zu allem berfluss auch noch nach dem Einsatz von Unmengen an Insektenvernichtungs- und Unkrautvertilgungsmittel verlangt. All das funktioniert aber nur, wenn gengend Wasser vorhanden ist, mit dem die oftmals gentechnisch vernderten Feldfrchte gewssert werden knnen. Und es sind Massen von Wasser dafr erforderlich. Bedauerlicher- (oder logischer-) weise ist es aber so, dass ausgerechnet da, wo der Wald stirbt, weil ihn der Mensch abholzt um Ackerflchen, oder auch nur Weideland fr die Produktion von Rindviechern fr McDoof oder WrgerKing zu gewinnen, verschwindet der Regen und damit das Wasser. Die urschlichen Zusammenhnge zwischen der Existenz der Wlder und dem Vorkommen von Wasser in Form von Flssen, Seen und Regen, sind seit langem bekannt. trotzdem wird diese Erkenntnis konsequent ignoriert! Aber wen interessiert das schon? Die Politik ist nicht nur machtlos, sondern auch ohne jeden Willen, die weltweit immer problematischere Ernhrungsfrage zu lsen und berlsst das Feld kampflos den groen Chemie-, Pharma und Gentechnikkonzernen. Aber auch die Energiekonzerne tragen ihren Teil dazu bei, dass sich die Verhltnisse nicht zu Gunsten der hungernden Menschen verndern. Nur hohe Rohstoffpreise, egal ob fr Energie, Dnger, Saatgut oder egal was sonst noch, garantieren den Konzernen ihre enormen Gewinne! Die Lsung sowohl fr die Probleme des Umweltschutzes, als auch fr die Abholzung unserer letzten relativ unberhrten Wlder, knnte uns vielleicht die Umstellung der Landwirtschaft auf Vertical Farming erffnen. Also die Erzeugung der von Menschen bentigten Nahrungsmittel mit Hilfe von Hochhusern, in denen alle bentigten Produkte erzeugt werden knnten. "Ja, toll", werden jetzt einige sagen,"die Stdte sind jetzt schon derartig dicht bebaut, dass kaum noch Platz fr Grnflchen bleibt, geschweige denn fr kleine Wldchen oder auch nur einzelne Bume." Aber als ich neulich durch die Stadt Bruchsal spazierte, fiel mir mitten im Zentrum ein groes, leerstehendes Gebude auf - ein ehemaligens Kaufhaus!Ehemaliges Kaufhaus Schneider in BruchsalWas ist so ein Kaufhaus? Oder besser gesagt, was ist es gewesen, als Kaufhuser noch Leben in unsere Stdte brachten? Genau, eine meist ber mehrere Etagen verteilte ,berdachte und beheizbare Verkaufsflche, die mglichst gro sein sollte, um das Sortiment angemessen zu prsentieren! Heutzutage versuchen irgendwelche Marketing-Unternehmen kleine Teilflchen davon an noch kleinere Geschfte zu vermieten oder verpachten, um wenigstens ein bisschen Geschft zu machen. Erlebt habe ich das in meinem unmittelbaren Umfeld in Karlsruhe, Gaggenau, aber auch in Bruchsal usw., genau berall da, wo in den letzten Jahren und Jahrzehnten die groen Kaufhuser einen stillen und einsamen Tod gestorben sind. Meist liegen diese Kaufhausleichen in den besten Innenstadtlagen und mir drngt sich beim Anblick dieser leerstehenden Gebudekomplexe immer fter die Frage auf, warum nicht wenigstens mal versuchsweise in einem solchen Gemuer eine Vertical Farm errichtet wird? Viel Flche? Ist in der Regel vorhanden (Kaufhuser sind stabil gebaut und die Raumhhe meist so gewhlt, dass bei den potenziellen Kunden keine Platzangst entsteht. Also sind sie auch dafr geeignet, landwirtschaftliche Produkte auf mehreren Ebenen je Stockwerk zu erzeugen)Innenstadtlage? Die Lage ist meist eine Topadresse (Alle, besonders Politiker beklagen das Aussterben der Innenstdte durch das Verschwinden der Kaufhuser. Fr die Versorgung der Menschen in Stdten ist aber nichts besser geeignet, als eine oder mehrere Vertical Farms direkt in ihrem Zentrum)Infrastruktur, Strom-, Wasser-, Straenanbindung? Alles vorhanden (Die Verteilung der Produkte ist auf Grund der Lage und der stdtischen Infrastruktur berhaupt kein Problem. Aus Grnden des Umweltschutzes wre es sogar mglich, direkt von den Vertical Farms aus mit Elektro-Transportern zu operieren)Lagerflchen? Ausreichend vorhanden (Groe Kaufhuser besitzen relativ groe Lagerkapazitten. Diese waren notwendig, um gengend Waren zur Befriedigung der Kundenwnsche zu bevorraten. Durch kleinere Umbauten knnten diese durchaus so gestaltet werden, dass sie landwirtschaftliche Produkte ber einen angemessenen Zeitraum frisch halten knnen)Dachflchen zur Installation von Solar- und kleineren Windkraftanlagen? Ausreichend vorhanden (Mit Hilfe der modernen Technik ist es mglich, sowohl Sonnen-, als auch Windenergie zu gewinnen und diese entweder ins ffentliche Netz einzuspeisen, oder zur Reduzierung des eigenen Energiebedarfs zu nutzen!Ehemaliges Kaufhaus Schneider in Bruchsal von der Fugngerzone aus Potenzielle Kunden? Sind in Form von Lebensmittelgeschften und Stadtbewohnern prinzipiell in Massen vorhanden (die Kunden wohnen und arbeiten rund um die Vertical Farm herum - was kann besser sein?) Vermarktung der Produkte ber Geschfte, oder im Direkt-Marketing sollte kein allzu groes Problem darstellen! Eine derartige Umnutzung drfte bei weitem nicht so teuer kommen, wie ein kompletter Neubau. Diese Bauwerke, Sky Farms genannt, mgen vielleicht besser auf diese Aufgabe zugeschnitten sein, aber darum auch wesentlich teurer. Und die Gebude stehen ja auch schon mitten in den Stdten. Wo also bleiben die Investoren? Es ist wohl vermutlich immer noch interessanter - jedenfalls in wirtschaftlicher Hinsicht - landwirtschaftliche Nutzflchen in den Lndern der Dritten Welt zu missbrauchen, um den in den Industrielndern als angemessen erachteten berfluss an Nahrungsmitteln zu erzeugen! Aber sehen wir einmal von der Mglichkeit ab, landwirtschaftliche Produkte in solchen Vertical Farms in den Innenstdten zu erzeugen, gibt es noch zahlreiche andere Mglichkeiten, diese Farms gewinnbringend zu nutzen. Betreibt man gleichzeitig auch noch Aquakultur, kann man nicht nur Frischfisch in groen Mengen erzeugen, man kann auch noch die Fkalien dieser Tiere fr die Dngung der Pflanzen verwenden. Es entsteht ein Kreislauf, in dem jedes Teil vom anderen profitieren kann. Dies verringert den Einsatz von Dngemitteln und steigert gleichzeitig den Ertrag. Auch die Produktion von Muscheln, Krebsen und anderen Krustentieren ist denkbar. Natrlich mssen die Aufzuchtbedingungen der Tiere, welche in den Aquakultursystemen leben, artgerecht sein, soweit sich das irgendwie umsetzen lsst. Schlielich schont das nicht nur die Umwelt, sondern erffnet uns auch die Mglichkeit, die berfischung der Meere zu stoppen. Wenn genug Fisch aus Aquakultur kommt, erhalten die noch in Freiheit berlebenden Fischbestnde vielleicht die Mglichkeit, sich von dem seit Jahrzehnten betriebenen Raubbau zu erholen.Nichts darf es in solch einem Kreislauf geben, das nicht wieder verwertet werden kann. Aus Pflanzenresten kann Humus gewonnen werden! Ausreichend Belftung, gengend Licht und fertig ist die Vertical Farm, die rund um die Uhr, das ganze Jahr hindurch sauberes und nhrstoffreiche Nahrungsmittel erzeugt! Und im Gegenzug wird die Natur geschont, kann landwirtschaftliche Nutzflche der Natur wieder zurckgegeben werden (vorausgesetzt, man berlsst sie nicht irgendwelchen Energiekonzernen, um dort Energiepflanzen in grotechnischem Massstab anzubauen).Es ist fr eine solche Art der Landwirtschaft nicht notwendig, gentechnisch vernderte Pflanzen oder gar Tiere zu nutzen. Die Anbau- und Zuchtbedingungen sind vollstndig vom Menschen zu beeinflussen und absolut unabhngig von den Vernderungen der klimatischen Bedingungen oder dem Wechsel der Jahreszeiten. Das benutzte Wasser wird ebenfalls in einem Kreislauf verwendet indem es durch die Fischtanks fliet und von dort in die Beete der Pflanzen gepumpt wird, um ihm die mitgefhrten Hinterlassenschaften der Fische als Dnger zu entziehen.Es ist fr eine solche Art der Landwirtschaft nicht notwendig, gentechnisch vernderte Pflanzen oder gar Tiere zu nutzen. Die Anbau- und Zuchtbedingungen sind vollstndig vom Menschen zu beeinflussen und absolut unabhngig von den Vernderungen der klimatischen Bedingungen oder dem Wechsel der Jahreszeiten. Das benutzte Wasser wird ebenfalls in einem Kreislauf verwendet indem es durch die Fischtanks fliet und von dort in die Beete der Pflanzen gepumpt wird, um ihm die mitgefhrten Hinterlassenschaften der Fische als Dnger zu entziehen. Durch die schiere Gre der in dieser Art der Landwirtschaft verwendeten Gebude, bietet sich auch die Nutzung des in unseren Breiten regelmig in greren Mengen anfallenden Regenwassers innerhalb des Systems an. Dieses Regenwasser lsst sich problemlos sammeln und per Rohrleitung entweder direkt durch einen Filter den Aquaponic-Tanks zufhren, oder in unterirdischen Tanks bis zur Nutzung zwischengelagern.Je lnger ich ber diese Idee nachdenke, desto besser gefllt sie mir. Leider fehlt mir der finanzielle Background, um ein solches Projekt zu starten. weiterfhrende Links: Future Farms: High-Rise, Beach Pod and Pyramid Pictures (Artikel auf National Geographic News vom 7.11.2009)Urban Farming Wenn Gewchshuser in die Hhe wachsen (Artikel auf dem best-practice-business-blog vom 29.7.2009)Wird das Getreide in Zukunft in Hochhusern angebaut? (Artikel auf dem best-practice-business-blog vom 4.11.2007)
Sat, 07 Nov 2009 14:47:00 -0500 Vertical Gardens/Vertikale Grten (Teil 2) [New Window]
Warum werden unsere Stdte eigentlich nicht einfach grner, lebendiger gemacht, wenn man doch genau weiss, welche Folgen frs Mikroklima die vorherrschenden Betonwsten in unseren Stdten haben? Die Antwort darauf ist relativ einfach - es ist zu teuer! Warum? Nun, offene Flchen in Stdten und Ballungszentren sind extrem rar und darum sehr teuer. Die Quadratmeterpreise sind eine echte Unverschmtheit! Nicht umsonst muss man stndig auf der Hut sein, dass die wenigen noch vorhandenen Grnflchen nicht doch irgendwann zu Bauland werden und auf Grund akuter Finanznot der ewig klammen Stadtkmmerer meistbietend an irgendwelche groen Konzerne verscheuert werden, die in bester Lage ein reprsentatives Gebude errichten wollen - mglichst nahe an den Schaltstellen der Macht, damit man so unauffllig wie mglich Einfluss nehmen kann! Das macht es aber ebenfalls unmglich, heute noch bebaute Flchen wieder in Grnflchen umzuwandeln! Zwei Fakten haben wir also nun als wichtig und richtig erkannt! Wir mssen mehr Grn in unsere Stdte holen und genau dafr stehen keine Flchen zur Verfgung! Klar ist auch, dass die wenigen vorhandenen Grnflchen so angelegt sind, dass sie fr die Kommunen mglichst "pflegeleicht" sind - d. h. meist riesige Rasenflchen, ber die man dann und wann einen Trupp Landschaftsgrtner oder auch Hartz IV-Empfnger mit Rechen und Rasenmher drber jagen kann und die ansosnten keiner weiteren Pflege bedrfen! Die paar Bume, die in diese sogenannten Parkanlagen stehen, sind natrlich nicht in der Lage, nennenswerte Mengen an CO2 zu binden. Dazu sind ganze Wlder notwendig und dafr ist in den Stdten erst recht kein Platz vorhanden. Aber wenigstens das Klima liee sich verbessern, wenn man fr mehr Grnzeug sorgen wrde. Doch dabei darf es sich selbstverstndlich nicht nur um Rasen handeln, denn der bindet nicht nur Nichts, nein, der reinigt auch die staubhaltige und mit Feinstaub versetzte Luft der Innenstdte nicht wirklich wirksam. Dazu bedarf es einer Flora (und natrlich auch Fauna), die artenreich und widerstandsfhig ist! Aber wo soll man diese Pflanzen wachsen lassen, wenn schon keine freien Flchen in ausreichendem Mae zur Verfgung stehen? Die Antwort ist so einfach, wie genial - wir mssen vertikale Grten anlegen! Wir mssen die Wnde als Grten nutzen und davon gibt es in jeder Stadt jede Mengen - hssliche, graue Wnde in allen erdenklichen Formen und Hhen und sie werden in keinster Weise genutzt! Also muss das Motto heissen:"Die Zukunft liegt in der Senkrechten, in der Vertikalen!" Wir mssen die Wnde begrnen, um nicht nur sauberere Luft in unseren Stdten zu erhalten, sondern auch noch eine abwechslungsreiche und dem Auge schmeichelnde Umgebung zu schaffen. Wie das genau aussehen knnte, ist bei Biotope City zu sehen, oder auch hier in dem Buch "Vertikale Grten", von Jacques Leenhardt, Mario Ciampi, Anna Lambertini. Mit knapp unter 60,- wird dieses Werk nicht gerade zum Schleuderpreis vertrieben, aber es ist sicher lesenswert, zumal es in deutsch erschienen ist und ber weit mehr als 200 Fotos verfgt! Schon das Bild auf dem einband lsst im Betrachter den Wunsch nach "mehr", nach "viel mehr" gedeihen! Das Prinzip der Vertikalen Grten, der Vertical Gardens ist als ein denkbar einfaches. Wo es keinen Platz gibt, einen Garten "anzulegen, muss man eben mit einer sehr kleinen Grundflche Vorlieb nehmen und dann die Hhe als magebliche Gre hinzu nehmen. Man lehnt seinen Garten also quasi an die Wand und spart so eine Menge Platz. Das funktioniert natrlich auch innerhalb von Gebuden. Ideen dazu finden sich unter unter anderem auch auch hier im Blog, wo ich sie in verschiedenen Artikeln bereits beschrieben habe! Aber die Mglichkeiten sind nahezu unbeschrnkt und die Forschung widmet sich dem Thema auch sehr intensiv. Freilich haben vertikale Grten auch einen entscheidenden Nachteil - sie sind nicht umsonst zu haben und und niemand will das Geld dafr aufbringen! Deshalb muss noch eine Menge berzeugungsarbeit geleistet werden, um eine grundstzliche nderung der Einstellung gegenber der Natur herbei zu fhren. Denn wer einen vertikalen Garten anlegt, weil er die Wandflche besitzt, der tut ja nicht nur anderen damit etwas Gutes, sondern auch und vor allem sich selbst und seiner Immobilie. Wenn man mal davon ausgeht, dass die bisher fr eine Fassadenbegrnung genutzten Kletter- und Schlingpflanzen (wie z.B. Efeu oder Wilder Wein) Die Fassaden eher schdigen, als sie zu begrnen, weil sie ihre Wurzeln naturgem in jede noch so kleine Ritze der Fassade zu drngen versuchen (sie sind nmlich sogenannte Lichtflchter), knnen sie diese erheblich schdigen! Dazu kommt, dass die Rankgerste in aller Regel nach wenigen Jahren von den sie bewachsenden Pflanzen verbogen und zerstrt werden, sieht das ganze nicht mehr so schn aus. Schade, dass solche berankten Fassaden von Architekten konstruiert werden, die nicht den Hauch einer Ahnung davon haben, was sie damit den Pflanzen, wie auch dem Hausbesitzer antun. Werden Plne mit fassadenbegrnten Auenwnden visualisiert, sehen sie immer hbsch, gepflegt und edel aus! Die Realitt ist dann meist weit von den Plnen und den Wnschen des Investors entfernt! Und so stirbt die Fassadenbegrnung meist mit der ungedngten und vor dem Haus in den Boden gepflanzten Ranke! Ein wahrhaftig traurige Anblick. Dass den Geldgebern unter solchen Umstnden schnell die Lust an der stadtnahen Natur vergeht und sie die Wrgepflanzen vor ihren Fassaden nach kurzer Zeit nicht als wichtig fr das Stadtklima und als Bereicherung fr die Menschen in den Stdten ansehen, sondern als Schdlinge, die das Bauwerk angreifen und zerstren, kann man durchaus verstehen. Aber es geht auch anders, wie die Links hier in diesem Artikel und in meinem Post vom Sommer 2009 "Vertical Gardens/Vertikale Grten" zeigen. Freilich ist nicht jeder im Besitz eines Hauses. Mancher lebt, so wie ich auch, zur Miete. Aber auch hier ist es mglich, mit gnstig zu erstehendem Material aus dem Baumarkt, seine Wohnung zu begrnen und sich das ein oder andere Gemse nicht nur auf der Fensterbank, sondern auch an der Wohnzimmerwand zu ziehen. Etwas handwerkliches Geschick ist dabei schon von Vorteil. Aber wer die Welt verndern und besser machen will, der darf eben nun mal nicht an jeder Hand 5 Daumen haben! weiterfhrende Links: Inhabitat (widmet sich dem Thema Green Design und hat sich auch schon des fteren mit dem Vertical Farming/Vertical Gardens beschftigt)Vertical Gardens - Zum Wnde hoch gehen (auf der Seite www.sounds-like-me.com findet ihr einen Artikel mit zwei Filmen zum Thema)Vertical Garden by Patrick Blanc (Homepage eines der Pioniere der Vertical Gardens Patrick Blanc)Green Fortune (Plantwall)Fytogreen (Fytowall)Nedlaw Living Walls (Naturaire)Indoorlandscaping (Grne Wand)G-Sky (Green Wall Panels)ELT Easy Green (Living Wall)Window Garden (eine regelrechte Bauanleitung fr einen Window Garden, leider in Englisch, aber gut gemacht)
Sat, 31 Oct 2009 16:25:00 -0400 Die Bchse der Pandora! [New Window]
Wer sich schon einmal, vielleicht auch nur zwangsweise in der Schule, mit griechischer Mythologie beschftigten musste, hat schon von ihr gehrt - der Bchse der Pandora! Fr alle, die dieses Teil nicht kennen, oder denen die griechische Mythologie sonstwo vorbei geht, hab ich den Wikipedia-Link eingefgt, damit sie sich mal kurz informieren knnen. Aber was soll das Ganze, werdet Ihr Euch fragen und ich will Euch natrlich nicht allzu lange auf die Antwort warten lassen. Seit kurzem warnt das Umweltbundesamt vor Produkten, die Nano-Partikel enthalten, weil man offensichtlich vllig unerwarteterweise gemerkt hat, dass diese Nano-Partikel in der Lage sind, die natrlichen Barrieren im Krper zu berwinden, z. B. die Blut-Hirn-Schranke! Und weil man nicht weiss, was diese winzig kleinen Partikel im Krper, aber auch in der Umwelt anrichten, warnt man nun die Verbraucher vor deren Nutzung. Fakt ist, etwa 800 Unternehmen in Deutschland verarbeiten bereits Nano-Partikel und in etwa 600 Produkten, beispielsweise Nahrungsmittel, Kosmetika, aber auch in Kleidungsstcken, sind Nano-Partikel enthalten. Das Problem jedoch ist - es gibt keinerlei Kennzeichnungspflicht fr Nano-Zustze in Produkten jedweder Art! Keine Sau hat sich bisher dafr interessiert. Warnende Stimmen werden noch stets als Panikmache herabgewrdigt, Kritiker als fortschrittsfeindlich diffamiert! Die Industrie nimmt fr sich das Recht in Anspruch alles aus zu probieren, wenn es nur dem Profit dient. Von Technikfolgenabschtzung vor der Nutzung neuer Technologien und ihren Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt, keine Spur. Was man nicht weiss (oder nicht wissen will!), macht einen nicht heiss, wie es scheint! So steht der Verbraucher nun vor dem Dilemma, wie er sich vor etwas schtzen soll, wenn es keine Kennzeichnungspflicht gibt, er also beim besten Willen nicht feststellen kann, was in den von ihm erworbenen Produkten eigentlich enthalten ist? Man ist ja von Staats wegen noch nicht mal in der Lage die Ampelkennzeichnung fr Lebensmittel durchzusetzen! Es bleibt ein schlechter Nachgeschmack bei der ganzen Geschichte. Die meisten Menschen haben bei neuer Technologie, die so verantwortungslos eingesetzt und verbreitet wird, ein sehr flaues Gefhl in der Magengrube. Ob Atomkraft, die der Mensch niemals sicher wird beherrschen knnen, Gentechnik, die die Konzerne fr harmlos und segenbringend (jedenfalls fr ihre Kassen) halten, oder eben die Nanotechnologie, kaum einer weiss bei der Einfhrung, welche Folgen dies haben wird. Trotzdem werden sie eingefhrt nach dem Motto... ...solang es nicht verboten ist, ist es erlaubt und wenn wir nicht ber die Folgen nachdenken, brauchen wir die Verantwortung fr unser Handeln nicht zu tragen! Der Staat ist gefragt, solche Experimente am Kunden (quasi Menschenversuche am lebenden Objekt) von vorne herein zu unterbinden, indem die Einfhrung neuer Technologien erst dann erlaubt wird, wenn klar ist, welche Folgen die Nutzung fr Mensch, Tier und Umwelt haben knnen! Und wenn diese Folgen auch beherrschbar sind! Aber der Staat hat wichtigeres zu tun, als sich um die Sicherheit und den Schutz seiner Brger zu kmmern. Seine vordringlichste Aufgabe scheint es zu sein, den Konzernen bei ihrem Treiben nicht im Wege zu stehen und ihnen in voraus eilendem Gehorsam alle mglichen Probleme und lstige Einwnde kleinkarierter Verbraucher vom Halse zu schaffen. Aber so ist das nun mal! Die Bchse der Pandora ist geffnet worden. Schlieen kann man sie nicht mehr, also wird - ausser dem Aufruf des Umweltbundesamtes - vermutlich nicht viel mehr passieren. Wer sich mit Sonnencreme einreibt, die Nano-Partikel enthlt, braucht sich hinterher nicht beklagen, wenn er an Krebs erkrankt, oder was auch immer. Schlielich htte man ja darauf achten knnen, was in der Sonnencreme enthalten ist. Wie? Keine Ahnung, aber wen interessiert das schon? weiterfhrende Links: Umweltbundesamt warnt vor Nanotechnik-Produkten (Artikel auf Zeit Online vom 21.10.2009)Umweltbundesamt warnt vor Nano-Nahrung und -Kleidung (Artikel auf heute.de vom 21.10.2009)Umweltbundesamt warnt vor Nanotechnik - Kleine Teilchen, ganz gro - und gefhrlich (Artikel auf tagesschau.de vom 21.10.2009)Experte:"Ich bin froh, wenn da nano drin ist" Kritik an neuer Studie des Umweltbundesamtes (Artikel auf heute.de vom 21.10.2009)Gesundheit: Wie gefhrlich ist die Nanotechnologie? (Artikel auf Zeit.de vom 22.10.2009)
Wed, 21 Oct 2009 15:34:00 -0400 Den Wald retten - bis 2020? [New Window]
Der WWF fordert in einem am 18.10.2009 erschienen Artikel ("Waldschutz ist Klimaschutz - WWF fordert die Entwaldung bis 2020 zu stoppen"), die Vernichtung der Wlder msse bis zum Jahr 2020 gestoppt werden. 20 Prozent des jhrlichen Ausstosses an Treibhausgasen sei auf die weltweite Abholzung zurck zu fhren. Zwar weiss man seit langem, wie wichtig die Wlder fr das Weltklima sind und vor allem fr die Bindung von CO2 in Biomasse, aber das scheint einstweilen weder die Politik noch die Industrie und hier insbesondere die Holzkonzerne zu kmmern. Also sgt und brandrodet man was das Zeug hlt. Diese Art des Umgangs mit unserer Umwelt sorgt dafr, dass 36 Fuballwlder Wald verschwinden - pro Minute. Das sind unfassbare 16 Millionen Hektar Wald jedes Jahr! Vernichtet, weil "Lebensmittel"konzerne Weideflchen fr die riesigen Herden an Rindviechern brauchen, mit deren Fleisch sie Fastfood-Ketten wie McDonalds oder BurgerKing versorgen. Und so opfern die Rindviecher in den obersten Konzernetagen bedenkenlos den Regenwald in den tropischen Regionen dieser Erde fr den Kommerz, whrend sie einige tausend Dollar oder Euro an Umweltschutzorganisationen spenden, oder in irgendwelche zweifelhaften Umweltprojekte investieren, um sich ein reines Gewissen zu erkaufen! Ich stelle mir die Frage, ob im Jahr 2020 berhaupt noch ein nennenswerter Waldbestand vorhanden sein wird, den man erhalten kann! Obwohl jeder Idiot weiss, dass Bume ungleich schneller gefllt werden, als sie nachwachsen knnen, selbst wenn man sofort im Anschluss an die Rodung mit Neuanpflanzungen beginnt, gibt es kaum Bestrebungen, die abgeholzten Flchen neu zu bepflanzen. Bei der Umwandlung von Wald in Weideland ist dies auch garnicht erwnscht. Bei der Gewinnung von Ackerland aus Regenwald, oder der Vernichtung des Waldes zu Gunsten von Plantagen fr die Produktion von Biosprit, ist das Grundpoblem das gleiche - man vernichtet den Wald, um mit dem in Plantagen erzeugten Biosprit die Umwelt zu schtzen? Was fr ein Schwachsinn! Und es gibt wirklich Leute, sogar Wissenschaftler, die das wirklich glauben (oder zumindest vorgeben das zu glauben)! Man vernichtet die Umwelt um die Umwelt zu schtzen? Kann soviel Dummheit wirklich wahr sein? Whrend die Wlder in den Industrielndern lange nicht so gefhrdet sind wie die Regenwlder im Tropengrtel unserer Erde, den Umweltschutz-Organisationen sei Dank, gibt es genau dort, wo die artenreichsten Wlder dieses Planeten liegen die wenigsten Hemmungen diese dem Profit zu opfern! Korruption, Gier und das Streben nach Macht ffnen dem Raubbau an der Natur Tr und Tor! Genau dort, wo die meisten Menschen in bitterer Armut leben und am Existenzminimum vegetieren, haben die Konzerne leichtes Spiel. Sie winken mit dicken Dollarbndeln und man legt ihnen zu Fssen, was auch immer sie fordern. Aber das lindert nicht den Hunger. Im Gegenteil, es fhrt zu noch mehr Armut und Verzweiflung, weil die Dollars und Euros der Konzerne in den Taschen einer durch und durch verfaulten und korrupten Elite verschwinden. Und zu allem berfluss nimmt man den einheimischen Bauern auch noch ihre Ernten und ihre Ackerflchen weg, damit die Menschen in den Industrielndern auch weiterhin 2/3 ihrer sogenannten lebensmittel in die Mlltonnen werfen knnen, bevor sie berhaupt auf dem Tisch gelegen haben! Ist das Gerechtigkeit? Wer erwartet, das die Politik sich der Probleme annimmt, die die Menschheit global bedrohen? Niemand! Nicht umsonst ging vor Monaten der Spruch durch die Presse:"Wre die Welt eine Bank, httet ihr sie lngst gerettet!" Und so werden sich vom 18.-23. Oktober in Buenos Aires mehr als tausend Waldexperten aus Behrden, Unternehmen und Regierungen zum Weltforstkongress der Vereinten Nationen treffen und vermutlich mit den gleichen frommen Wnschen wieder auseinander gehen, wie die Klimaexperten im Dezember in Kopenhagen! Ausser Spesen wird wie immer nichts gewesen sein, man hat einen schnen Kurzurlaub verbracht, wo auch immer auf der Welt man sich sonst um seine Probleme schert und das war es dann auch schon! Wenigstens einen Vorteil haben diese massenhaften saisonalen Wanderungen von Wissenschaftlern, Experten und Politikern - die Regierungen der Industriestaaten brauchen den kriselnden Fluggesellschaften nicht direkt mit Staatknete unter die Arme zu greifen. Sie schicken ihre "wichtigsten" Vertreter (oder die, die sich dafr halten) per Jet in die Fremde um sich mit den einheimischen Prostituierten zu paaren zu treffen und schwer an der Rettung unserer Welt, unseres Klimas und der Bekmpfung der Armut zu arbeiten! Aber zu erwarten, man knne 110 Milliarden Euro fr die Rettung des Weltklimas von der deutschen Regierung erhalten, anstatt sie der HRE in smtliche Lcher zu stopfen, ist ja nun wirklich ein klein bisschen zu viel erwartet! weiterfhrende Links: 13. Weltforstkongress: Waldverlust stoppen (Artikel im Greenpeace-Magazin vom 18.10.2009)Waldrodung: Mit den Bumen strzt die grne Hoffnung (Artikel auf FAZ.NET vom 11.3.2008)WWF: Waldzerstrung und Klimawandel verstrken sich gegenseitig (Artikel auf KlimAktiv.de vom 6.12.2007)Regenwaldvernichtung nimmt dramatisch zu (Artikel von Gerhard Zirkel auf seinem Waldblog am 27.1.2008)
Sun, 18 Oct 2009 16:17:00 -0400 Wer schtzt unser Klima? [New Window]
Wer schon den ein oder anderen Artikel in meinem Blog Tempel der Gaia gelesen hat, der kennt vermutlich meine Einstellung zu der neuesten Mode der Politik und der Wirtschaft, allem, aber auch wirklich allem, einen monetren Wert bei zu messen. Ganz genau, ich halte nicht das Geringste davon! Dabei will ich nicht bestreiten, dass beispielsweise die Natur an und fr sich einen Wert hat. Natrlich ist sie wertvoll, sogar sehr und zwar deshalb, weil wir ohne sie nicht berleben knnen auf unserer wunderbaren blauen Kugel. Dieser Wert ist meiner Meinung aber ein ideeller Wert und eben nicht monetr. Das Problem der immer mehr aufkommenden Angewohnheit nur das zu schtzen oder schtzenswert zu finden, das einen in Dollar oder Euro messbaren Wert besitzt, ist eben jener Geldwert. Und wies der Teufel will, fand ich gestern diesen Artikel bei FAZ.Net, der sich dieses Problems widmet. Allerdings in einer etwas anderen Beziehung, als ich es mir wnschte. Nun, ich will kein Geheimnis daraus machen, dass ich die FAZ mittlerweile fr ein recht reaktionres Blatt halte, das sich zwar einen objektiven Anstrich zu geben versucht, letztendlich aber wohl mehr oder weniger ein Sprachrohr der Wirtschaft und der mit ihr verklngelten politischen Kreise ist. Aber wie dem auch sei! Die Presse ist relativ frei in unserem Lande, wenn sie berwiegend das schreibt, was die Herrschenden zu hren wnschen und so kann man der FAZ nicht wirklich einen Vorwurf machen, wenn sie die Fragen des Umweltschutzes aus der ihr eigenen, freiheitlich-christlich unterwanderten Sicht betrachtet. Wem das nicht gefllt, der brauchts ja nicht zu lesen. Ich tat es trotzdem, natrlich nur, um mich kniglich darber aufzuregen. Der Artikel "Klimaschutz: Wie man Milliarden fr die Atmosphre verbrennt" (FAZ.Net vom 14.9.2009) widmet sich den Anstrengungen des Klimaschutzes. Wer sich durch den Artikel liest und ein ganz klein wenig an Umwelt- und Klimaschutz interessiert ist, wird sich verwundert die uglein reiben, wenn er liest "Die deutsche und die europische Klimapolitik knnen einem die Trnen in die Augen treiben, klagt der Umweltkonom Joachim Weimann von der Universitt Magdeburg. Dass dem wirklich so ist, hielt ich immer fr eine Folge verfehlter Umwelt- und Klimapolitik. Weil eben nicht genug dafr getan, weil regenerierbare Energien nicht genug gefrdert und die Forschung dieser Technologien nicht genug untersttzt werden, wird wesentlich mehr CO2 ausgestossen, als der Umwelt zutrglich ist. Die FAZ sieht das ein bisschen anders und zwar von der konomischen Seite her. Man vertritt den Standpunkt, CO2 knne nur auf eine Art wirklich gespart werden... ...will man verhindern, dass eine Tonne CO2 in die Atmosphre geblasen wird, kann man an der Leipziger Energiebrse ein Zertifikat fr eine Tonne CO2 kaufen und dieses sperren, so dass die Industrie und die Stromkonzerne weniger CO2 ausstoen drfen. Ein solches Zertifikat kostet derzeit knapp 15 Euro, in der Spitze waren es vor drei Jahren 30 Euro - also ein Bruchteil der Kosten, die eine Solaranlage zur Einsparung derselben Menge verursacht. So weit so gut, oder auch nicht. Man hrt den weinerlichen Unterton, der lauthals darber klagt, dass der "Wert" dieser Zertifikate immer weiter fllt. Und weil es so schn ist, behauptet man gleich - natrlich untermauert von den Theorien der konomen - die Frderung von umweltfreundlichen Technologien zur Energieerzeugung spare nicht nur keine einzige Tonne CO2, nein sie sei wegen der Subventionen dafr verantwortlich, dass der Preis der Zertifikate immer mehr sinke! Der Umweltkonom Christoph Bhringer von der Uni Oldenburg behauptet sogar... Der Umweltkonom Christoph Bhringer von der Universitt Oldenburg geht noch einen Schritt weiter: ..."wenn wir die Erneuerbaren Energien zu viel subventionieren, sinkt der CO2-Preis so stark, dass davon die schmutzigsten Technologien profitieren. Das genau das mglicherweise auch der Knackpunkt des Zetifikatehandels ist, scheint dabei niemanden zu interessieren!Naja! Das die Politik, aus welchen Grnden auch immer, nicht die Politik macht, die unserer Umwelt am meisten zugute kommt, mag daran liegen, dass die Wirtschaft durch die allgegenwrtigen Lobbyisten mit ihren prall gefllten Geldscken, einen greren Einfluss haben, als absaufende Eisbren, schmelzende Gletscher oder steigende Meeresspiegel. Die Wirtschaft ist an einem umfassenden Umweltschutz aus naheliegenden Grnden wenig bis garnicht interessiert. Erstens kostet er Geld, das dann eben beim Gewinn fehlt und zweitens sorgt er angeblich dafr, dass die davon betroffenen Unternehmen nicht mehr konkurrenzfhig sind. Und spo kommt man zu dem Schluss... ..."die Klimapolitik ist im Wrgegriff der Brokraten, kritisierte Bhringer. Er pldierte dafr, den Markt strker zu nutzen. Der Emissionshandel sei das richtige Instrument. Dabei entsteht der geringste Wohlstandsverlust, weil genau jene Unternehmen und Wirtschaftsbereiche ihre Produktion verringern, die hohe Emissionen und hohe Vermeidungskosten haben. Der Zwang zum Kauf von CO2-Zertifikaten treibt den technischen Fortschritt an und frdert Investitionen, um Emissionen zu reduzieren. Fr mich persnlich stellt sich dieses Problem ein wenig anders dar. Ich glaube, dass alles, was man nach einem Wert in Dollar oder Euro bewerten und beurteilen kann, auch gehandelt werden kann. Soweit wrde mir wahrscheinlich sogar die FAZ zustimmen. Was aber einen pekuniren Wert hat, das wird auch auf dei ein oder andere Weise verkauft, wird zum Ziel von Spekulation und kurzfristigen Gewinnmitnahmen. Lnder in finanzieller Not knnten sich gezwungen sehen, oder vielleicht auch gezwungen werden, ihre Anteile beispielsweise am Regenwald, CO2-Emissionen, die Meere, Rohstoffe und was auch immer an Spekulanten und/oder Konzerne zu verkaufen. Und was geschieht dann? Holzkonzerne zum Beispiel knnten Regenwald billig erwerben (wie sie es heute schon mit den Lizenzen zum Holzeinschlag tun, indem sie korrupte Beamten bestechen und Regierungsstellen schmieren) um diesen dann abzuholzen und zu Gartenmbeln verarbeiten. Wer will sie daran hindern, wenn sie Eigentmer des Waldes sind? Alles was gehandelt wird, ldt zu Spekulation und zum Betrug ein. Die Finanzkrise, die wir angeblich bereits berwunden haben, ist ein "wunderschnes" Beispiel. Glaubt wirklich jemand, die von Gier zerfressenen Bankster, die das gesamte Bankensystem mit ihrer Zockerei fast in den Ruin getrieben haben, wrden vor der Umwelt oder dem Schutz der Atmosphre haltmachen? Sobald die Preise fr Zertifikate steigen, sobald der regenwald einen wirklichen Wert darstellt, wird er zum Ziel von hemmungsloser Spekulation werden. Die Atmosphre interessiert nur, wenn man an den CO2-Zertifikaten Gewinn machen kann und zwar je mehr desto besser! Sind wir bereit oder besser, sind wir in der Lage, diese Spekulationen zu verhindern und notfalls aberhunderte von Milliarden Dollars und Euros in ein marodes Zertifikatshandelssystem zu pumpen, wenn das Klima umkippt? sicher nicht! Aber den Spekulanten schmeissen wir es gern hinterher, damit sie - kaum ein Jahr nach dem Beinahezusammenbruch (oder der Fast-Kernschmelze, wie Steinbrck es formulierte), kennt die Gier des kapitalistischen System keinerlei Grenzen mehr. Nichts gelernt aus den Fehlern, oder sie bewusst ignoriert, frei nach dem Motto, wir fressen jetzt Kreide, bis die Krise vorbei ist und dann schneiden wir uns wieder ein Stck aus dem Kuchen heraus? Die andeutungsweise eingefhrte Kontrolle durch den Staat, die in den Industrielndern mit den milliardenschweren Staatshilfen verbunden war, wir rasch wieder abgeschttelt (schlielich ist sie nicht nur lstig, sondern hindert die Bankmanager auch daran das zu tun, was sie ihrer Meinung nach am besten tun knnen - Geld machen!). Wer das Klima retten will, wer dafr sorgen will, dass es auch in 50 Jahren noch so etwas wie Regenwald auf diesem Planeten gibt, wer unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Umwelt hinterlassen will, der darf eines nicht tun - die Natur, das Klima, den Regenwald dem Zugriff der Spekulanten ausliefern! Der sogenannte freie Marktwirtschaft - andere sagen schlicht und einfach der Kapitalismus - lsst sich nicht nur nicht kontrollieren und versucht von daher sich jeder staatlichen oder sonstwie gearteten Kontrolle zu entziehen, er will auch alles zu Geld machen und Gewinn erzielen. Liegt der meiste Gewin darin die Luft zu verschmutzen, dann wird es getan. Liegt der vermeintliche Gewinn in der Abholzung des Regenwaldes, dann wird er diesem Streben geopfert ohne Gnade, ohne jede Rcksicht! Das Kapital, der Markt und die Konzerne wirtschaften nur im Eigeninteresse, nie zu Gunsten der Allgemeinheit. Wer sich der Hoffnung hingibt, der Markt reguliere das mit dem Umwelt- und Klimaschutz schon, nur weil ein paar CO2-Zertifikate auf den Markt geworfen werden, der gibt sich einem verhngnisvollen Trugschluss hin. Schlielich hat die Einfhrung der Strombrse in Leipzig auch sehr rasch dazu gefhrt, dass die Preise manipuliert und die Strommengen knstlich verknappt wurden, um den Preis hoch zu treiben! weiterfhrende Links: "Hat Eon die Strompreise manipuliert?" (Artikel der Potsdamer Neueste Nachrichten vom 6.3.2009)Strombrse (Artikel auf Wikipedia)Emissionsrechtehandel (Artikel auf Wikipedia)
Tue, 15 Sep 2009 13:44:00 -0400 Politik und Moral [New Window]
Nach einigen Tagen des Nachdenkens die, der geneigte Leser hat es vermutlich schon gemerkt, zu einigen Wochen geworden sind, sehe ich mich nun gentigt, wieder einmal ein bisschen Dampf abzulassen. Ganz allgemein und ohne Bezug zur Realitt. Denn die Realitt, so wie ich sie wahrnehme, ist offenbar etwas ganz anderes als dass, was andere Menschen, insbesondere Politiker, so empfinden. Womit ich schon mitten in der Problematik stecke. Was ist berhaupt Realitt und was geht es mich an? Nichts knnte man jetzt behaupten und so ist es wohl bei den meisten. Politiker treten in Parteien ein, voller toller Ideen und Ideale, getragen von Enthusiasmus, der sie beflgelt und beschwingt und sie - einem Rausch gleich - in die "Hhen" der kommunalen Politik fhrt. Also in den Ortsverein, um genauer zu sein. Und dort kriegen sie ihre ersten Flausen schon ausgetrieben. Programm hin, Programm her, hier geht es um kommunale Politik (wie schon gesagt) und die hat mit der Politik auf Landes- und/oder Bundesebene nicht das geringste zu tun. Hier, im Ortsverein, herrscht ein erbitterter Krieg. Jeder gegen jeden. Jeder versucht Macht und Einfluss auf den und im Ortsverein zu erlangen und seine persnlichen Animositten und Interessen durchzusetzen. Das ist nicht viel anders, als im Kleingartenverein, wo jeder seine 150 qm mit der Nagelschere getrimmten Rasen und die heimlich vergrerte Gartenlaube gegen das Unkraut und den Neid der bsen Gartennachbarn verteidigen muss! Und das ist eine harte Schule. Statt Politik zu machen, lernt man hier, wie man seine Interessen vertritt und wenn die "richtig" vertreten werden, dann haben auch andere was davon und somit ist Politik erfolgreich. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Ortsverein auch mal zusammentritt und diskutiert. Manchmal aber ist das nicht der Fall und als neu eingetretenes Parteimitglied fragt man sich eigentlich schon, wie man die anderen Mitglieder eigentlich kennen lernt. Und darauf gibt es eine einfache Antwort:"Bei der Jahreshauptversammlung!" Die findet zwar erst im Januar nchsten Jahres statt und im September diesen Jahres sind Bundestagswahlen. Aber wen interessiert das schon, denn der Ortsverein bringt nicht einmal so viele Leute zusammen, dass an 2 Wochenenden Wahlstnde aufgebaut werden knnen um Whler davon zu berzeugen, die richtige Partei (also die eigene) zu whlen. Wundert es unter solchen Umstnden wirklich jemanden, dass einige Parteien ihre Whlerschaft, oder das was sie dafr halten, nicht mobilisieren knnen? Wenn man eine Veransaltung besucht, zu der man mit einem tollen Schreiben eingeladen wurde, fllt einem sofort auf, dass der Altersdurchschnitt der Anwesenden irgendwo jenseits der 65 liegt. Wre man jetzt geschmacklos, knnte man sagen zwischen 65 und scheintot. Aber das bin ich nicht! Wenn auer ein paar Anzugtrgern unter 35 niemand da ist, der den Schnitt merklich senken kann, wie soll eine Partei berleben? Als Seniorenvereinigung? Kein Nachwuchs und die Jugend denkt:"Leckt uns doch am Arsch mit Euren bescheuerten Parteien, Ihr kriegt doch eh nix auf die Reihe!" Und recht haben sie. Wer erst einmal die Niederungen der kommunalen Politik hinter sich gelassen hat, den beginnt man rund zu schleifen und ihn ordentlich einzunorden, damit er weiss, wohin der Hase luft. Utopien und Ideale aus Jugendtagen? Schmeiss sie auf den Mllhaufen deiner eigenen Geschichte, sonst bringst Du es in keiner Partei zu etwas. Wenn Du es ganz nach oben schaffen willst, solltest Du Dich frhzeitig im Arschkriechen und Opportunismus ben, sonst wird das nix. Such Dir bei Zeiten ein paar Lobbyisten, denen Du von Nutzen sein kannst und verlass Dich auf ihre Untersttzung sowohl, was die finanzielle, als auch die organisatorische Seite betrifft. Bau Dir ein Netzwerk auf und suche Dich mit den Leuten zu vernetzen, die Dir im Rahmen Deiner politischen Ttigkeit von Nutzen sein knnen. Du wirst sehen, das wirkt wahre Wunder. Das ist dann das, was man den politischen Werdegang nennt. Aber in Wahrheit bedeutet es nichts anderes, als dass Du gegangen wirst. Du hast kein einfaches Leben als Politiker. Deine Gegner halten Dich fr ein Arschloch und das sagen sie auch jedem (hinter vorgehaltener Hand versteht sich, denn man beleidigt doch keine Kollegen - Mobbing ist da ein viel wirkungsvolleres und vor allem anonymeres System). Deine Whler sind der Meinung, Du lsst Dich nur dann bei ihnen blicken, wenn Du geil auf ihre Stimmen bist, also kurz vor den Wahlen! Und so passiert es, dass die meisten Politiker im Laufe der Jahre immer angepasster werden, um zu Amt und "Wrden" zu kommen, denn so sagt man zu den "Fleischtpfen", zu den Pfrnden, die einem ein angenehmes und artgerechtes Leben ermglichen. Dahin kommt man aber nicht, wenn man sich immer und berall querstellt. Also passen sich die meisten Politikern dem an, was sie fr das beste (fr sich, nicht fr die Politik und die Whler) halten. So ist der Gang der Dinge. Was das mit Moral zu tun hat, was Politik mit Moral zu tun hat, fragt Ihr Euch? Keine Ahnung. Moral kommt da meistens nicht vor. Sie wird von Sachzwngen verdrngt (wie man so schn sagt) und es bedeutet, dass die hehren Ideale des Einzelnen auf dem Altar der Politik und dem kleinkarierten innerparteilichen Geznk geopfert werden. Moral braucht kein Schwein, jedenfalls solange, wie es einen nicht selber betrifft! Trotzdem sollte man sich engagieren. Man sollte Politik machen, mitgestalten und es nicht anderen berlassen (und sich dann hinterher beschweren). Nur wenn mglichst viele Menschen sich einmischen und Demokratie leben, dann kehrt auch die Moral in die Politik zurck. Wir knnen nicht davon ausgehen, die gewhlten Politiker werden es schon richten und wenn die nicht das tun, was ich erwarte, dann kriegen sie eben einen Denkzettel indem ich einer extremistischen Partei meine Stimme hinterher werfe. Aber das ist ein Trugschluss. Wenn die extreme Rechte oder die extreme Linke gestrkt werden, setzenw ir unsere Demokratie aufs Spiel und das ist niemals gut fr die Gesellschaft. Also - bringt Euch ein, mischt Euch ein, macht was, bewegt was. Macht Euren Mund auf und sagt den Politikern, was Ihr wollt, was Ihr braucht und wie Ihr die Zukunft seht. Nur dann wird sich etwas verndern und zwar zum Vorteil. weiterfhrende Links: CDU Christlich Demokratische Union - fhrt den Titel christlich im Namen, wobei nicht ganz klar ist, worauf sich das eigentlich im Parteiprogramm bezieht.CSU Christlich Soziale Union - beruft sich ebenfalls auf irgendwelche ominse christliche Grundwerte. Vermutlich aus diesem Grund bildet die CSU zusammen mit der CDU die sogenannte Union. CDU tritt nicht in Bayern an, die CSU dafr nicht bundesweit. Die CDU hngt sich ein brgerlich/konservatives Mntelchen um, whrend die CSU sektiererische Strmungen auffngt und am rechten Rand Stimmen zu fischen versucht.SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands - die lteste Partei Deutschlands. Ursprnglich an den Interessen der Arbeiter und Angestellten orientiert.FDP Freie Demokratische Partei - hlt sich selbst fr die Partei der Besseverdienenden und Leistungstrger. Drfte aber eher als eine Lobbyistenorganisation der Wirtschaft einzustufen sein.Bndnis 90/die Grnen - aus der Antiatombewegung der 70er Jahre hervorgegangene Partei, die sich hauptschlich auf Umweltthemen bezog. Mittlerweile ein Stck weit der brgerlichen Behbigkeit von Menschen zum Opfer gefallen, die nach einer Jugend mit Protesten gegen Atomkraft nunmehr in gutdotierten Positionen in der Wirtschaft untergekommen sind und den Kontakt zu den Unterprivilegierten verloren haben!die Linke - aus der SED ber den Umweg der PDS hervorgegangen. Hat zwar keinen groen Rckhalt auf Bundesebene, kann aber durchaus auf Landesebene die Politik intensiv mitgestalten, besonders in den stlichen Bundeslndern. Wurde zu einem Auffangbecken fr SPD-Dissidenten, die sich mit dem Einfluss der "Seeheimer" nicht abfinden wollten.Piratenpartei Deutschland - entstand als Protestbewegung gegen die stndig zunehmende Zensur des Internet nach dem Vorbild der schwedischen Piraten.
Fri, 28 Aug 2009 11:46:00 -0400 "Home" - ein Film fr die Erde! [New Window]
Heute fand ich endlich Zeit, in aller Ruhe im Kreis der Familie den Film "Home" anzuschauen, den ich bei einer Verlosung von Filme fr die Erde gewonnen habe. Ich habe noch nie was gewonnen und darum war ich umso berraschter, als mich die Nachricht des Gewinns erreichte. Kaum war der Abspann gelaufen, begann eine heftige Diskussion. Alle redeten durcheinander und jeder ereiferte sich ber die Verantwortungslosigkeit der Menschen und die Gier der Konzerne im Besonderen. Aber in einem waren wir uns alle einig - es gibt wohl kein dmlicheres und bescheuerteres Wesen im Universum, als den Menschen! Wer diese wunderbare blaue Murmel aus der Entfernung sieht, wie sie - einer fragilen und zerbrechlichen glsernen Kugel gleich - durch die einsame Schwrze des Alls zieht, der begreift sofort instinktiv, wie selten und kostbar unser Planet ist. Ein Planet, der akut gefhrdet ist durch die Dummheit und die Gier des Menschen, der als einzelnes Wesen durchaus in der Lage ist zu begreifen, in welch einem hervorragend ausbalanciertem Gleichgewicht das kosystem der Erde sich befindet. In der Masse jedoch, als Verbraucher und Konsument (wie man das so schn nennt), ist er eine dumme, hirnlose Bestie die, wenn sie an der Universitt die Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft studiert hat, bar jeden Gewissens und ohne irgend ein Schuldgefhl, in der Anonymitt eines groen Konzerns die Ressourcen der Erde plndert, ohne auch nur einen Gedanken an die Zukunft zu verschwenden. Und gleichzeitig engagieren sich solche Leute in ihrer Freizeit bei Greenpeace und anderen Umweltorganisationen! Opium fr das unterschwellige schlechte Gewissen? Aber wieder zu "Home". Der Film von Yann Arthus-Bertrand, verbindet wunderbare, zum Teil noch nie gesehene Bilder unserer Erde mit der eindringlichen Botschaft, diese zu schtzen. Wer diesen Film sieht und ich meine intensiv sieht, der bleibt nicht unberhrt von dieser zarten schnheit, die wir Menschen Erde nennen und die doch so viel mehr ist, als einfach nur eine belebte Kugel in unserem Sonnensystem. Wer diese Bilder sieht, der sprt instinktiv, das ist nicht einfach nur ein Planet, das ist ein riesiger, lebendiger Organismus, das ist Gaia! "Home" zeigt aber nicht nur die Schnheit der Erde und die Schattenseiten der menschlichen Existenz, oder die Bedrohung, die der Mensch mit seinen Handlungen fr das gesamte kosystem der Erde darstellt. Der Film macht auch Mut fr die Zukunft, indem er darauf hinweist, dass es noch immer eine Chance zur Rettung Gaias gibt, aber wir mssen rasch, wir mssen sofort handeln! Jeder Mensch sollte diesen phantastischen Film gesehen haben. In jeder Schule sollte es zur Pflicht werden, diesen Film den Schlern (und selbstverstndlich den Lehrern) zu zeigen und im Anschlu daran eine Diskussion ber unsere Zukunft zu fhren! Ich jedenfalls habe mich entschlossen, "Home" mglichst vielen Menschen zugnglich zu machen und Gesprche darber anzustoen, wie wir die hemmungslose Gier, die Profitsucht und den Egoismus des kapitalistischen Systems berwinden knnen! Danke Yann Arthus-Bertrand fr diesen wunderbaren Film!
Sat, 08 Aug 2009 08:37:00 -0400 Das Artensterben! [New Window]
Focus Online meldete am 2.7.2009 unter der berschrift "Rote Liste: 17.000 Tierarten bedroht". Eine wirklich erschreckende Zahl, zumal es nur diejenigen Tierarten sind, die akut vom Aussterben bedroht sind. Insgesamt stehen mehr als 44.000 Arten auf dieser Roten Liste und tglich werden es mehr.Zumeist ist der Mensch durch sein Verhalten dafr verantwortlich, dass Tierarten von unserem Planeten verchwinden. Seit er begann sich in Sippen zu organisieren und auf die Jagd zu gehen, ging dies zu Lasten der Arten, die er bejagte. Er begann die Erde leer zu fressen sozusagen. Heute ist das Aussterben von Tier- aber auch vieler Pflanzenarten zumeist bedingt durch den Verlust der Lebensrume. Der Mensch breitet sich immer mehr auf der Erde aus und nutzt Flchen fr die Landwirtschaft, die er frher nicht bewirtschaften konnte, weil ihm die technischen Mglichkeiten fehlten. Wlder werden abgeholzt und den Interessen weltweit operierender Grokonzerne geopfert. Was brig bleibt wird in Viehweiden oder riesige Plantagen verwandelt, bis die Erosion ihren Job erledigt und die dnne fruchtbare Krume davongetragen hat. Sterben die Wlder, das ist allgemain bekannt, sterben auch die unzhlige, auf diesen Lebensraum angewiesenen Arten. Von diesen sind die allermeisten noch immer nicht wissenschaftlich beschrieben. Und noch bevor sie entdeckt wurden, sind sie schon verschwunden.Welch ungeheure Schtze werden einfach so weggeworfen und knnen nie zum Nutzen der Menschheit eingesetzt werden? Natrlich sterben auch Arten aus, ohne dass der Mensch direkt dafr verantwortlich ist. Das war schon immer so und es wird wohl auch immer so bleiben. Aber in den allermeisten Fllen hat der Mensch und sein unseliges Verhalten, seine Verantwortungslosigkeit und seine grenzenlose Gier das Aussterben verursacht. Manchmal allerdings ist es auch einfach nur Dummheit. Oder wie kann man das sonst nennen, wenn regionale Nutztierrassen einfach aussterben weil sie nicht mehr gezchtet werden? Ausgetauscht gegen vermeintliche Superzchtungen, deren Patente bei groen Konzernen liegen wie Turbokhe und Monsterschweine. Zu welchem Preis dieser Tausch der vielen auf die einzelnen geographischen und regionalen Bedingungen berall auf der Welt gegen einige wenige Einheitsrassen stattfindet, dmmert den Landwirten erst spter. Klimatisierte Stlle, Kraftfutter (aus gentechnisch verndertem Soja beispielsweise), Medikamente (vor allem Antibiotika), Krankheiten (Mastitis, BSE, Schweinepest, usw.) sind notwendig, um diese Tiere am Leben zu erhalten. Aber die unschtzbaren Genressourcen der alten und unempfindlichen Rassen geht immer schneller verloren, fr immer!
Sun, 19 Jul 2009 12:56:00 -0400 Die stille Invasion! [New Window]
In einem Artikel auf n-tv vom 13.7.2009 (WWF: Gefahr fr heimische Arten: Einwanderer setzen sich durch) wird einmal mehr auf die Bedrohung einheimischer Tierarten durch Invasoren aus fremden Gefilden aufmerksam gemacht. Dieser Bedrohung hat man den Namen "stille Invasion" gegeben, da sie lautlos, aber nichts desto weniger tdlich fr viele einheimische Arten verluft. In den Ballastwassertanks groer Ozeanriesen berqueren unzhlige Lebewesen die Meere und werden am Zielort der Schiffe mit dem abgepumpten Ballastwasser in die Freiheit entlassen. Hier treffen diese fremden Wesen auf einheimische Arten, die nicht im geringsten auf diese Eindringlinge vorbereitet sind und sich darum auch meist nicht zur Wehr setzen knnen. Ein Beispiel dafr ist die chinesische Wollhandkrabbe, die in Konkurrenz zu einheimischen Fischarten trat und durch ihre ungehemmte Ausbreitung (sie hat so gut wie keine natrlichen Feinde) die Flora und Fauna flieender Gewsser bedroht. Aber sie ist bei weitem nicht die einzige Art, die im Rahmen einer gro angelegten, selbstverstndlich vom Menschen zu verantwortende biologische Invasion fremde Lebensrume erobert. Da sich diese Invasion unter Wasser abspielt, entgeht sie meist dem Auge des aufmerksamen Beobachters. Ganz im Gegensatz zu der nicht minder erfolgreichen Pflanzeninvasion sogenannter Neophyten. Die meisten kennen z. B. die mchtige Herkulesstaude oder Riesenbrenklau, deren gefhrliches Gift die menschliche Haut vertzen und gegen Sonnenlicht extrem empfindlich macht. Schwerste Verbrennungen sind die Folge, die sehr langsam heilen und grliche Narben hinterlassen. Oder das indische Springkraut, dass immer mehr Flussufer berwuchert und alle anderen einheimischen Pflanzen verdrngt. Dazu kommt, das dieser Eindringling den Boden durch sein Wurzelwerk lockert, was bei hohem Wasserstand zu einer enormen Erosion fhrt. Der WWF und andere Umweltschutzorganisationen weisen seit lngerer Zeit auf dieses Problem der Verschleppung fremder Arten hin. Technische Mglichkeiten dies zu verhindern, sind entwickelt worden und einsatzbereit. Allerdings fehlt sowohl der politische Willen, als auch die Mglichkeit die Reedereien zum Handeln zu zwingen, die ihre Schiffe unter Billigflaggen fahren lassen. Aber es wre absolut ausreichend, solchen Schiffen die Einfahrt in die Gewsser der Europischen Union zu untersagen, die nicht mit Anlagen ausgerstet sind, die beim Ablassen des Ballastwasser die darin befindlichen Lebewesen zu tten. Aber wir ahnen alle, dass hier mal wieder andere, pekunire Interessen vorrangig sind. Sonst wre eine Lsung dieses Problems bereits ernsthaft angegangen worden. Betrachten wir diese Invasionen einmal als einen Hinweis darauf was passiert, wenn Tier- und Pflanzenarten in eine Umgebung gelangen, in der sie von Natur aus nicht hingehren, so mssten wir eigentlich sofort hellhrig werden, wenn von Gentechnik die Rede ist! Pflanzen und Tiere, erst einmal eingeschleppt, knnen nicht mehr zurckgeholt, oder vernichtet werden. Sie verbreiten sich explosionsartig und verdrngen die einheimischen Arten und knnen uns auf diese Weise sogar im schlimmsten Fall die Lebensgrundlagen entziehen. Kleines Beispiel? Bitte sehr - Mnemiopsis leidyi, eine Rippenquallenart, wurde in den 80er Jahren in den Ballastwassertanks von Frachtschiffen ins Schwarze Meer eingeschleppt. Binnen weniger Jahre vermehrte sie sich derartig (es gab logischerweise keine natrlichen Fressfeinde), dass die Fischerei im Schwarzen Meer nahezu zusammenbrach! Das gleiche passiert, wenn ein gentechnisch vernderter Organismus, ein sogenannter GVO, freigesetzt wird. Man kann ihn nicht mehr zurck holen. Handelt es sich dann um einen Organismus, der eigenes Gift produziert um Schdlinge abwehren zu knnen, wie z. B. der Genmais MON810 von Monsanto (der sein eigenes Gift gegen den Maisznsler produziert), breitet auch der sich in der Umwelt aus. Niemand kann garantieren, dass sich daraus im Rahmen von Mutationen durch Einkreuzung anderer Sorten nicht irgendwann ein giftiges Monster entsteht, dass beisielsweise dem Riesenbrenklau hnelt? Aber die Politiker und vor allem die Manager der Genkonzerne sehen berhaupt nicht die geringste Gefahr dabei. Das macht nicht nur mir Angst! weiterfhrende Links: WWF - Deutschland (Umweltschutzorganisation - Am 11.September 1961 in der Schweiz gegrndet).BUND fr Umwelt und Naturschutz (Umweltschutzorganisation - Zitat: Am 20. Juli 1975 grnden Horst Stern, Prof. Bernhard Grzimek, Dr. Herbert Gruhl und 19 weitere Natur- und Umweltschtzer in Marktheidenfeld den Bund fr Natur- und Umweltschutz Deutschland. Zum Vorsitzenden wird Bodo Manstein gewhlt. 1977 erfolgt die Umbenennung des Verbandes in Bund fr Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND).Nabu - Naturschutzbund Deutschland e. V. (Umweltschutzorganisation - Zitat: Der NABU wurde 1899 in Stuttgart von Lina Hhnle (1851-1941) als "Bund fr Vogelschutz" (BfV) gegrndet).Greenpeace (Umweltschutzorganisation - Zitat: Seit 1971 setzt sich Greenpeace fr den Schutz der Lebensgrundlagen ein. Gewaltfreiheit ist dabei das oberste Prinzip. Die Organisation ist unabhngig von Regierungen, politischen Parteien und wirtschaftlichen Interessengruppen. Greenpeace arbeitet international, denn Naturzerstrung kennt keine Grenzen).Natur: Das Fremde in unserem Garten (Artikel auf FocusOnline 4.5.2009).
Sat, 18 Jul 2009 16:59:00 -0400 Die Zukunft der Atomkraft! (mal wieder) [New Window]
Wir steuern im Superwahljahr 2009 auf die Bundestagswahl zu, am 27. September ist es soweit und schon geht das Gezerre um das Thema Atomkraft wieder los! Eine Weile war Ruhe und nachdem die Asse, Krmmel und der angeblich so umweltfreundliche Atomstrom fast in der Versenkung verschwunden sind, ging es pltzlich um so heftiger wieder los! Nach 2 Jahren Stillstand wegen Problemen mit abgefackelten Trafos, die natrlich von Vattenfall ganz anders - aber auf jeden Fall wie blich nicht als meldepflichtiger Vorfall - eingestuft wurden. Nachdem trotz allem, man war ja unschuldig und nie hatte zu irgendeinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr fr die Bevlkerung oder die Umwelt bestanden, hoch und heilig Besserung versprochen worden war, ging man wieder ans Netz. Und? Erneut explodierte ein Trafo! Man hatte schlicht "vergessen" ein wichtigen Messgert zu installieren, das der Gesetzgeber vorgeschrieben hatte. Aber, wer htte etwas anderes vermutet, niemand war gefhrdet und berhaupt war auch das kein meldepflichtiger Vorgang - jedenfalls nach Meinung von Vattenfall! Bedauerlicherweise sehen das einige Leute ein klein wenig anders. Whrend der Streit losbrach, warum Vattenfall sich nicht an die erteilten Auflagen hlt, hub die Union, allen voran der baden-wrttembergische Ministerprsident Oettinger und gleich darauf auch seine Bundeskanzlerin an zu frohlocken, dass alle deutschen Atomkraftwerke sicher seien - offensichtlich wider besseres Wissen. Oder sollte mglicherweise die prallen Budgets der Atomlobby dafr gesorgt haben, dass die Union sich pltzlich ihrer wahren Bestimmung als Vorkmpferin fr die "umweltfreundliche" Atomkraft erinnerte? Wie dem auch sei. Sigmar Gabriel, ganz eloquenter Bundesumweltminister brachte den vereinbarten Atomausstieg wieder ins Spiel, den die Union ganz offen ablehnt. Bei einer Mehrheit fr schwarzgelb im September drfte es mit diesem Atomausstieg vorbei sein. Vermutlich brechen dann traumhafte Zeiten fr die Atomindustrie an. Noch immer kein taugliches Endlager in Sicht, aber "auf Atomkraft setzen ums Klima zu retten"? Dabei ist das einzige, was gerettet wird, die Boni fr die Manager der Atomkonzerne! Und justament zu diesem Zeitpunkt stellt sich auch noch heraus, dass die Asse leckt wie eine Wasserleitung in einem hundert Jahre alten ffentlichen Klo. Ja, ok, die Asse ist ja nur ein Versuchsendlager gewesen, so wird behauptet. Das ndert aber nichts an der Tatsache, dass der Dreck da unten liegt und jede Menge Wasser frhlich da durch pltschert. Tragisch ist in diesem Zusammenhang nur, dass das salzige Wasser radioaktive Rckstnde aus den undichten Fssern aussplt und sich dann in groen Pftzen auf den Solen sammelt, die so strahlen, wie ein Vattenfall-Manager, wenn er das Wort Umweltschutz in den verlogenen Mund nimmt! Auch der Uralt-Reaktor Biblis harrt des viel beschworenen Umschwungs zu einer atomfreundlichen Politik unter der CDU/FDP. Verspricht man sich doch wahrhaft goldene Zeiten, wenn die Restlaufzeiten drastisch erhht werden und die Reaktoren im Prinzip laufen drfen sollen, bis sie auseinander fallen - was sie ja eigentlich schon jetzt tun. 1 Million Euro Gewinn pro Tag ziehen die Atomkonzerne aus einem abgeschriebenen (also uralten) Atomreaktor! Wen interessiert da noch die Sicherheit auer denen, die neben solchen Schrottanlagen wohnen? Das sind doch sowieso nur Querulanten, kospinner und sonstige unzurechnungsfhigen Leute, die keine Ahnung haben! Bleibt nur meine instndige Hoffnung, dass die Whler - in ihrer Weisheit - dem selbstmrderischen Energiekurs der Union und der in sie verliebten FDP des Guido Westerwelle eine klare Absage erteilen mgen. weiterfhrende Links: Sicher ist nichts - Atomkraft am allerwenigsten (Artikel auf Greenpeace vom 16.7.2009).Atommlllager soll schlieen: Zustand in Asse "unzumutbar" (Artikel auf SpiegelOnline vom 15.7.2009).Neue verstrahlte Pftzen in Asse gefunden (Artikel auf netzeitung vom 18.7.2009).Umwelt: Kinderkrebs nahe Atomkraftwerken bleibt ein Rtsel (Artikel auf WeltOnline vom 15.7.2009).
Sat, 18 Jul 2009 14:40:00 -0400 Was fr Dreck als Nahrung verkauft wird! [New Window]
Jeder hat sich schon aufgeregt, wenn in der Presse einmal mehr von Gammelfleisch, Gammelkse und sonst irgendwelche Lebensmittelskandale die Rede war. Man kann den Eindruck gewinnen, in den Regalen der Supermrkte liegt nur der letzte Dreck, den noch nicht einmal mehr die Mllkippe zur Entsorgung annehmen will. Ja es ist keine Freude, zum Einkaufen in den Supermarkt zu gehen und mit der permanenten Ungewissheit seine Auswahl zu treffen, ob man auch das bekommt, was man haben will - qualitativ hochwertige Nahrungsmittel zu einem, ich sage es mal ganz vorsichtig, angemessenen Preis! Sicher spielt es eine Rolle, dass vor allem in Deutschland eine "Geiz-ist-geil-Mentalitt" um sich gegriffen hat, deren Auswirkungen bis heute zu spren sind. Die Deutschen gehren zu den Vlkern, die nicht bereit sind, fr ihre Lebensmittel einen Preis zu bezahlen, der den Erzeugern das wirtschaftliche berleben ermglicht. Es kann nicht billig genug sein und im Zweifel frisst man eben den letzten Dreck, hauptsache es ist billig! Wenn es dann zu Lebensmittelskandalen kommt, regen sich gerade die Deutschen ganz besonders darber auf. Jetzt kommt ans Tageslicht, dass viele Hersteller von sogenannten Lebensmitteln mittlerweile dazu bergegangen sind, die natrlichen Bestandteile, aus denen auch vorgefertigte Nahrungsmittel, oder Tiefkhlprodukte bestehen, durch knstlichen Stoffe zu ersetzen. Schinken auf Pizza, oder in Schinkennudeln werden durch Kunstschinken ersetzt, der zwar in Konsistenz und Aussehen dem blichen Kochschinken gleicht, aber eben aus anderen - knstlichen - Stoffen besteht und wesentlich billiger in der Herstellung ist ("Lebensmittelimitate: Bauern geben Preisdruck Schuld an Mogelkse"; Artikel auf WeltOnline vom 11.7.2009). Besonderes Augenmerk gilt im Moment dem sogenannten Analogkse, der mit natrlichem Kse soviel gemeinsam hat, wie Atomstrom mit Windenergie - nichts! Diese knstlichen Bestandteile in Nahrungsmitteln sind Betrug am Verbraucher, wenn es nicht auf der Verpackung steht. Denn keiner will den Dreck aus dem Chemielabor freiwillig fressen. Und die Produzenten machen einen Reibach damit, dass sie die billigen Ersatzstoffe verwenden und den Verbraucher darber im Unklaren lassen. So wir aus dem Analogkse eine sprudelnde Geldquelle. Jedenfalls fr den Hersteller. Und der Verbraucher merkt den Unterschied sowieso nicht, weil er zu dmlich ist, die komplizierten und verklausulierten Auflistungen auf der Rckseite der Lebensmittelverpackungen zu lesen (die dazu noch so klein geschrieben sind, dass man sie nur mit Lupe oder echten Adleraugen fehlerfrei entziffern kann) und auerdem nicht weiss, was z. B. Mononatriumglutamat ist. Das hat natrlich Methode, denn in diesen Auflistungen der Inhaltsstoffe verbergen sich noch ganz andere, teilweise brisantere Informationen, von denen die Hersteller, allen voran die groen Lebensmittelkonzerne, am liebsten nicht wollen, dass der Verbraucher von ihrem Vorhandensein Kenntnis bekommt. Zum Beispiel davon, wenn Soja und Lezithin enthalten sind, was meist darauf schlieen lsst, dass es sich um Produkte handelt, die mit gentechnisch vernderten Bestandteilen versetzt sind, denn auch die will kaum jemand freiwillig auf seinem Teller und anschlieend in seinem Magen haben. weiterfhrende Links: Konsequenzen aus dem Imitate-Skandal - Schwarze Liste fr Lebensmittel-Panscher (Artikel auf tagesschau.de vom 11.7.2009; Der schrei nach einer schwarzen Liste ist schon ein wenig heuchlerisch. Man ist ja nicht mal willens gewesen die Produzenten des Gammelfleischs beim Namen zu nennen. Genausowenig, wie man in der Lage ist, eine Lebensmittelkennzeichnungspflicht einzufhren, die diesen Namen auch verdient und die fr Verbraucher eine echte Informationsquelle darstellt).Experimentierwiese Essen? - Verbraucherschtzer klagen an: Immer mehr Lebensmittel Imitate und Kundentuschung (Artikel auf heute.de vom 10.7.2009).foodwatch - die essensretter (Organisation, die umfangreiche Informationen bietet, rund um das Thema Lebensmittelsicherheit, Mogelpackungen, mehr Schein als Sein. Startet oft Aktionen gegen Verbrauchertuschung).Ernhrung: Lebensmittelimitate - Regierung will Namen nennen (WeltOnline vom 13.7.2009; das wirde mal Zeit, dass da Ross und Reiter genannt werden - wer stellt den scheiss her und wer verkauft das Zeug in seinen Supermrkten?).
Sun, 12 Jul 2009 14:31:00 -0400 Hunger! [New Window]
Eine der Geieln der Menschheit ist der Hunger. Weltweit verhungern jeden Tag Menschen, vor allem Kinder in den Lndern der sogenannten Dritten Welt (eine . Die Grnde sind unterschiedlich. Meist hngt die Unterernhrung der Bevlkerung eines Landes mit geographischen, meterologischen oder anderen (z. B. logistischen) Bedingungen zusammen, die dafr sorgen, dass nicht genug Nahrung im eigenen Land erzeugt werden, oder die Verteilung vorhandener Nahrungsmittel nicht sichergestellt werden kann. Aber selbst da, wo genug Nahrung vorhanden wre, kommt es im Zuge der Finanz- und Wirtschaftkrise immer fter vor, dass Menschen in Ermangelung eines ausreichend hohen Einkommens nicht in der Lage sind, die notwendigen Lebensmittel zu kaufen.Einer der Grnde, warum in den Dritte-Welt-Lndern die Landwirtschaft nicht leistungsfhig genug ist, liegt in der Tatsache begrndet, das diese Lnder meist in den tropischen Breiten der Erde liegen und entweder von Regenwldern bedeckt sind, oder aber im Wstengrtel liegen (der zeichnet sich bekanntermassen durch einen starken Mangel an Niederschlgen und Oberflchenwasser in Form von Seen und Flssen aus). An und fr sich gesehen wre das kein greres Problem, wenn nicht die ursprngliche einheimische Landwirtschaft in diesen Lndern zu groen Teilen von der industriellen westlichen Form der Landwirtschaft verdrngt worden wre. Zusammen mit den Segnungen der westlichen Medizin und der enormen Geburtenrate in diesen Lndern, ergibt sich eine explosionsartig wachsende Bevlkerung, die mit den herkmmlichen Methoden der Landwirtschaft nicht mehr und mit der industriellen Landwirtschaft nur unter hohem finanziellen Aufwand ernhrt werden knnte.Einheitliches, gentechnisch verndertes Saatgut (von Monsanto, Pioneer, Bayer oder BASF usw.), Kunstdnger, Hochleistungsnutztiere (Rinder, Schweine, Schafe usw.) sowie die dazu notwendigen schweren Maschinen, die leider nicht mit Urin angetrieben werden, sondern mit teurem Dieseltreibstoff. So sieht die industrielle Landwirtschaft aus. Wer sie betreiben will, der braucht viel Geld um all das zu bezahlen. Weil das Geld nicht vorhanden ist, vergibt man "grozgig" Kredite an kleine Bauern, die einen groen Teil der Ernte abliefern mssen, um den Kredit zu bezahlen. Fllt die Ernte aus, weil das Wetter nicht mitspielt, oder die Gensaat von Ungeziefer befallen und aufgefressen wird, stehen die Bauern vor den Trmmern ihrer Existenz. Die groen Konzerne knnen sich dann das ganze Land unter den Nagel reissen und in eigener Regie bearbeiten. Whrend die verarmten Bauern dann auf Lebensmittelhilfen angewiesen sind, die aus den reichen Industrielndern stammen wo sie unter Zahlung von Subventionen erzeugt werden (und zwar in solchen Mengen, dass sie dort nicht verbraucht werden knnen!). D. h. also, die Industrielnder ernhren mit subventionierten Nahrungsmitteln Menschen in den Lndern der Dritten Welt, die wegen des Geschftsgebahrens der Grokonzerne nicht mehr in der Lage sind, selbst Nahrung in ausreichender Menge anzubauen. Dabei muss erwhnt werden, dass ein guter Teil der sogenannten Entwicklungshilfe, der in die "Entwicklung" der Landwirtschaft investiert wird, in den Taschen der Grokonzerne landet. Business as usual also!Man will den Entwicklungslndern nicht wirklich helfen, sonst wrde man ihnen helfen, ihre alten landwirtschaftlichen Methoden wieder einzufhren und sie weiter zu entwickeln. Man knnte nachhaltige Landwirtschaft frdern, die sich an den jahrhundertealten Traditionen und Erfahrungen orientiert. Man knnte die Menschen davon berzeugen, dass es sinnvoller ist Permakultursysteme zu schaffen und auch unorthodoxe Methoden der Landwirtschaft einfhren, die ohne Dnger und Bodenbearbeitung auskommen (siehe die natrliche Kandwirtschaft des Masanobu Fukuoka). Was macht man jedoch? Man liefert diese armen Menschen einer Technologie aus, die auf der Verschwendung von Energie, dem Einsatz von Maschinen und jeder Menge "Pflanzenschutzmitteln" beruht und abhngig ist von der Gnade der groen Konzerne!So hat jeder was davon, nur nicht die Menschen, in den Entwicklungslndern! Letztlich ist alles nur eine Frage des Geldes. Wer keins hat, der hat eben auch nix zu essen. Wenn man es mal aus der Sicht der Konzerne betrachtete, wrde man von einem Prozess des "Gesundschrumpfens" sprechen. Und in dieser Ausdrucksweise findet sich dann nichts menschliches mehr, was einem vielleicht Gewissensbisse verursachen knnte. Genauso machens die Konzerne in den Industrielndern, wenn sie Personal abbauen, sie schrumpfen sich gesund - auf Kosten der Menschen. Aber wen interessiert das schon? Shareholder Value, CostCutting, Dividenden, sonst zhlt nichts und schon gar kein Menschenleben in den Entwicklungslndern!Als wre das noch nicht genug, bauen die Grokonzerne auf dem "erworbenen" Land dann Palmlplantagen und andere Energiepflanzen an. Wrden sie Lebensmittel erzeugen, knnte man dafr noch ein gewisses Verstndnis aufbringen. Aber damit ist nicht annhernd so viel Geld zu machen, wie mit "Bio"sprit. Darum haben die Menschen in den betreffenden Lndern einmal mehr Pech gehabt. Und weil das alles immer noch nicht reicht (der Energiehunger der westlichen Industriestaaten ist mit l kaum, mit "Bio"sprit garnicht zu stillen), rodet man die letzten Regenwlder - die Lungen unserer Mutter Erde - um noch mehr Platz fr Plantagen, Energiepflanzen und Weideflchen fr die Rindviecher von McDonalds und Burger King zu schaffen. Wohlgemerkt bringt ja auch das Holz der Regenwlder, die ja sonst "ungenutzt" (das ist fr jeden Konzernmanager ein Graus und fr jeden Angehrigen der Holzmafia geradezu unertrglich) in der Gegend herum stehn und nur Platz wegnehmen wrden, noch ein paar Euro ein!Was wir also als "sauberen" Biosprit in unsere Autos tanken, ist eigentlich das Brot, dass die Menschen in der Dritten Welt essen sollten. Denkt mal drber nach! Und whrend hier die Kinder zu fett sind, streitet man sich darber, wer das frische Obst und Gemse bezahlen soll, dass man ihnen kostenlos in der Schule anbieten will ("Lnder wollen Schulobst nicht zahlen - Bundesrat schickt EU-Projekt in Vermittlungsausschuss"; Artikel auf heute.de vom 10.7.2009). Darum bleiben sie einstweilen erstmal bergewichtig, weil solange niemand die Kosten trgt, gibts nichts und schon garnicht umsonst. Bleibt nur zu hoffen, dass man hier nicht gentechnisch verndertes Obst und Gemse verteilt, weil vielleicht Monsanto und Konsorten auf die glorreiche Idee kommen, die Aktion zu sponsorn!weiterfhrende Links:Hunger-Problem zum Teil hausgemacht - Wandel in der Entwicklungshilfe (Artikel auf n-tv vom 10.7.2009)G8-Gipfel bert ber Entwicklungshilfe - Hilfe zur Selbsthilfe soll Hungerkrise eindmmen (Artikel auf tagesschau.de vom 10.7.2009)"Ankndigungsweltmeisterschaft" - Gipfel ohne groen Durchbruch" (Artikel auf n-tv.de vom 10.7.2009)
Fri, 10 Jul 2009 13:11:00 -0400
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