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Sbelzahntiger in der Schweiz [New Window]
Zrich (wissenschafts-news) In der erdgeschichtlichen Epoche namens Miozn vor etwa zehn Millionen Jahren haben auch in der Schweiz lwengroe Sbelzahnkatzen gejagt. Das belegen Funde aus dem ehemaligen Straendorf Charmoille bei Porrentruy (Kanton Jura), das heute zur Gemeinde La Baroche gehrt. Bei den Funden aus Charmoille handelt es sich um einen rechten Unterkieferast mit zwei Zhnen sowie um einen einzelnen fragmentarisch erhaltenen Eckzahn (Fangzahn) des Sbelzahntigers Machairodus aphanistus. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in seinem Taschenbuch Sbelzahnkatzen (ISBN: 978-3-640-32794-2). In Charmoille wurden in der heute verlassenen Grube von Vielle Tuileri mehr als drei Jahrzahnte lang so genannte Vogesensande abgebaut, wobei immer wieder Reste fossiler Sugetiere zum Vorschein kamen. Zur Tierwelt von Charmoille gehrten Biber, Sbelzahnkatzen, Brenhunde, Waldantilopen, kleinwchsige Hirsche, Schweine, bizarr aussehende krallenfige Huftiere, dreihufige Ur-Pferde, Nashrner, Tapire und Rsseltiere. Die Tierwelt von Charmoille hnelt derjenigen von Eppelsheim bei Alzey in Deutschland. Dort hat man aus zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins nicht nur Reste von Sbelzahnkatzen und Rsseltieren, sondern auch von drei verschiedenen Menschenaffen geborgen. Viel hufiger als Sbelzahnkatzen hat man in der Schweiz so genannte Hhlenlwen entdeckt, ber die Ernst Probst krzlich ebenfalls ein Taschenbuch verffentlicht hat. Kommentare
Thu, 25 Jun 2009 02:05:33 -0500 Ausstellung Schtze aus Hessigheims Boden - Das Grberfeld im Muckenloch [New Window]
Ellwangen (wissenschafts-news) - Bis zum 25. Oktober 2009 sind spektakulre Funde aus einem alamannischen Grberfeld von Hessigheim bei Ludwigsburg im Ellwanger Alamannenmuseum zu sehen. Die Ausstellung Schtze aus Hessigheims Boden - Das Grberfeld im Muckenloch wurde vom Landesamt fr Denkmalpflege im Regierungsprsidium Stuttgart zusammengestellt. Mit dem Reliquienkstchen in Form einer Kirche ist dort ein sensationeller Fund geglckt: Kein hnliches Exemplar ist bisher in Deutschland gefunden worden, nur in St. Petersburg gibt es ein vergleichbares Exemplar, das wohl aus Italien stammt.Daneben sind in der Ausstellung rund 100 weitere der gut 5000 Einzelfunde aus der Flur Muckenloch ausgestellt. Die 2006 begonnenen Ausgrabungen in Hessigheim am Neckar wurden Ende 2007 abgeschlossen. Im Anschluss daran erfolgte eine aufwndige Restaurierung und Konservierung wesentlicher Stcke durch die Fachleute.Die Ausstellung wurde am 10. Mai 2009 um 11 Uhr erffnet. Dabei sprachen Oberbrgermeister Karl Hilsenbek, Museumsleiter Andreas Gut, Dr. Ingo Stork und Dipl.-Rest. Nicole Ebinger-Rist (Landesamt fr Denkmalpflege im Regierungsprsidium Stuttgart).Weitere Informationen und Begleitprogramm unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.Das Alamannenmuseum prsentiert seit 2001 alles ber die Alamannen und die Zeit vom 3. bis 8. Jahrhundert in Sddeutschland. Im Mittelpunkt stehen die sensationellen Grabungsfunde von Lauchheim/Jagst. Im Alamannenmuseum wird die Zeit der Alamannen auf vielfltige Weise wieder lebendig. Neben zahlreichen archologischen Originalfunden gibt es etliche Inszenierungen zu alamannischen Lebenssituationen. Nach dem Museumsbesuch ldt die Cafeteria zum Verweilen ein.ffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr Samstag und Sonntag: 10 bis 17 Uhr Montag auer feiertags: geschlossenEintritt: 2,50 Euro, ermigt 1,50 Euro, Familien 6,00 EuroBesonderheiten: Cafeteria, Museumsshop, rollstuhlgeeignet, regelmig ffentliche Fhrungen, museumspdagogisches Programm Kommentare
Sun, 28 Jun 2009 01:10:36 -0500 Video "BBC: Saber Tooth Cat Prey - Ice Age Death Trap" [New Window]
Video "BBC: Saber Tooth Cat Prey - Ice Age Death Trap" von "BBCWorldwide" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=Oz05v0OEPooBeschreibung des Videoclips:The saber tooth cat, one of the most formidable Ice Age predators, was not immune to the destructive lure of the crude oil tar pits that populated the planet thousands of years ago. Watch this clip from BBC show 'Ice Age Death Trap' to find out more.Watch more Ice Age Death Trap clips with BBC Worldwide here:http://www.youtube.com/view_play_list?p=CAE385874A79F994*Literatur:Ernst Probst: Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon, GRIN Verlag fr akademische Texte, Mnchen 2009 Kommentare
Fri, 26 Jun 2009 11:55:28 -0500 Video "BBC: Saber Tooth Cat Prey - Ice Age Death Trap" [New Window]
Video "BBC: Saber Tooth Cat Prey - Ice Age Death Trap" von "BBCWorldwide" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=Oz05v0OEPooBeschreibung des Videoclips:The saber tooth cat, one of the most formidable Ice Age predators, was not immune to the destructive lure of the crude oil tar pits that populated the planet thousands of years ago. Watch this clip from BBC show 'Ice Age Death Trap' to find out more.Watch more Ice Age Death Trap clips with BBC Worldwide here:http://www.youtube.com/view_play_list?p=CAE385874A79F994*Literatur:Ernst Probst: Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon, GRIN Verlag fr akademische Texte, Mnchen 2009 Kommentare
Fri, 26 Jun 2009 11:50:33 -0500 E-Learning fr den Homo Zappiens [New Window]
VIWIS und TU Delft starten enge Zusammenarbeit unter Federfhrung von Prof. Wim Veen und Prof. Alexander VerbraeckMnchen - Der Homo Zappiens und der Digitale Eingeborene sind als Schlagwrter inzwischen weithin bekannt. Aber wie E-Learner mit diesen Wesen umgehen, welche didaktischen Konzepte sie dem Lerner von morgen anbieten - darber sind sich die meisten E-Learning-Akteure noch nicht so richtig im Klaren. Dabei warten groe Herausforderungen auf Anbieter genauso wie auf Bildungsverantwortliche in Unternehmen, denn die bisherigen Lern-Konzepte werden bald der Vergangenheit angehren und neuen, web 2.0-konformen Lernszenarien Platz machen mssen. Dazu bentigt man innovative Werkzeuge, Prozesse und vor allem Ideen und den Mut diese umzusetzen. Um an diesen Szenarien gemeinsam zu arbeiten und sie vor allem praxisbezogen umzusetzen, haben sich VIWIS und die TU Delft zu einer engen Zusammenarbeit entschieden. VIWIS ist das erste Unternehmen, das die Notwendigkeit erkannt hat und auf uns zukommt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, so Prof. Wim Veen. Er erffnete damit einen 2-tgigen Workshop, bei dem VIWIS-Mitarbeiter und TU-Professoren darber diskutierten, wie sich die Forschungsergebnisse der TU gemeinsam in konkrete, innovative Projekte und Produkte umsetzen lassen zukunftsorientiert zum Nutzen von Lernern und Anwendern.Die TU gab einen umfassenden Einblick in die aktuellen Schwerpunkte Collaboration, Modeling and Simulation, Serious Gaming und Learning Technology. Gemeinsam entwickelten die Teilnehmer dann Ideen fr konkrete, userorientierte Umsetzungsmglichkeiten und Projekte zur Einbindung dieser zukunftsweisenden Technologien.Einige konkrete Projekte identifizierten die Partner bereits beim Workshop. Ein erster Schwerpunkt wird die Weiterentwicklung der Lernplattform VIVERSA sein, um sie an das Lernverhalten der nachrckenden Generationen anzupassen. So wird speziell die Einbindung von web 2.0 Elementen fr den Corporate Learning Bereich untersucht ein Anwedungsszenario, das derzeit zwar hei diskutiert, aber noch kaum ernstzunehmend umgesetzt wird. Ziel ist es, Funktionen und Ablufe zu entwickeln und zu optimieren, um die Plattform noch besser fr den Blended-Learning-Einsatz zu optimieren. Bei allen Entwicklungen werden insbesondere die Kunden aktiver eingebunden. Im Herbst 2009 findet der erste Workshop im Sinne eines User Boards statt, bei dem Kunden, Professoren und VIWIS gemeinsam an der weiteren Entwicklung arbeiten. Erste Ergebnisse werden die Nutzer schon im Herbst diesen Jahres in der neuen VIVERSA 6.0 verwirklicht sehen. Was die didaktischen und technischen Aspekte betrifft sind wir auf einer Wellenlnge so Prof. Veen zum Abschluss des Workshops.Das beweist sich auch in der bisherigen Zusammenarbeit nicht zuletzt dadurch, dass Prof. Veen die letzten Jahre schon beim VIWIS Forum dem Fachpublikum gedanklichen Input und Anregungen mit seinen Keynotes geben konnte.Auch in 2009 werden die Teilnehmer in Form von Workshops die Praxisnhe der TU Delft fr eigene Themenfelder nutzen knnen.Wir knnen so Innovatives entwickeln, das praktisch genutzt wird. fasst Dr. Werner Kohn, Geschftsfhrer von VIWIS, zusammen. Es entsteht damit zustzlicher deutlicher Mehrwert fr unsere Kunden.Die Innovationskraft einer Technischen Universitt wie der TU Delft zeigt sich auch an Projekten der Forscherinnen und Forscher mit Shell, der niederlndischen Polizei oder der deutschen Do-it-yourself-Branche. Mit diesen Partnern werden in Delft zurzeit Lernspiele und Simulationen sowie innovative Lernmethoden wie das Microtraining entwickelt. Dieser Ansatz untersttzt mittels kurzer Lerneinheiten das informelle Lernen in Organisationen. In der Zusammenarbeit zwischen VIWIS und der TU Delft kommen die Ergebnisse dieser Entwicklungen nun auch verstrkt deutschen Unternehmen zugute. Weitere Informationen zum Workshop gibt es unter info@viwis.de. Kommentare
Fri, 26 Jun 2009 08:54:47 -0500 Gene fr Intelligenz? [New Window]
Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juli 2009 Bisher gelang es den Experten nicht, Erbanlagen fr Begabung zu findenDie Intelligenz spielt mit den Forschern Versteck. Sie wissen: Diese Eigenschaft ist zu einem bestimmten Grad erblich. Doch wie sich diese Veranlagung im Erbmaterial spiegelt, konnten sie bisher nicht ergrnden.Einer der bekanntesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet ist der amerikanische Psychologe und Verhaltensgenetiker Robert Plomin vom Londoner Kings College. Seit Jahren sucht er bei Zwillingen nach Genen, die sich auf den Intelligenzgrad auswirken. Inzwischen durchmusterte der Forscher das Erbgut von 15000 eineiigen Geschwisterpaaren. Mit molekularen Chips der modernen Genforschung kann er gleichzeitig eine halbe Million verschiedene DNA-Schnipsel erkennen. Im Grunde lieen sich dadurch selbst noch Gene aufspren, die sich auf die Intelligenz nur in einem ganz geringen Grad auswirken. Doch auer einer kleinen Handvoll vager Hinweise kann Plomin bisher nichts vorweisen. Wieso sich diese Suche so unerwartet schwierig gestaltet und wie die Forscher sich ihre frustrierenden Ergebnisse erklren , erzhlt der amerikanische Wissenschaftsautor Carl Zimmer in der Juli-Ausgabe von "Spektrum der Wissenschaft". Letztlich scheint sich zu erweisen, dass eine groe Anzahl Einflsse die individuelle Begabung mit ausprgen. Wirkliche Intelligenzgene scheinen tatschlich nicht zu existieren. Doch eine Unzahl von Erbfaktoren drfte diese Eigenschaft im Verein mit ebenso komplex wirkenden Umweltfaktoren ausformen.Interessanterweise zeigt sich der erbliche Einfluss auf die Intelligenz mit den Jahren immer deutlicher. Nicht nur eineiige Zwillinge, die getrennt aufwachsen, hneln sich hierin stark. Auch Adoptivkinder nhern sich als Jugendliche in ihrer Intelligenz immer mehr ihren leiblichen Eltern. Vielleicht sorgt die Umwelt und sorgen auch wir selbst von klein an dafr, weil wir unsere Strken bedienen und andere Menschen uns dabei untersttzen: Intelligenz als emergente Eigenschaft des Gehirns.Die Forscher vermuten, dass sie nur in Zusammenarbeit mit Hirnforschern weiterkommen werden. Auch die rtseln, wie und wo sich Intelligenz in einer biologischen Struktur zeigt. Die Hirnexperten wrden zum Beispiel gern erklren knnen, wieso bestimmte Bereiche der Hirnrinde bei hochintelligenten Kindern anfangs dnner sind als beim Durchschnitt, am Ende der Schulzeit aber dicker. Kommentare
Fri, 26 Jun 2009 03:27:40 -0500 Auf der Spur der kosmischen Beschleuniger [New Window]
Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juli 2009 Gleich mit zwei neuen Teleskopen HESS II in Namibia und MAGIC II auf den Kanarischen Inseln stehen Gammaastronomen derzeit in den Startlchern, um die energiereichsten Phnomene im Kosmos ins Visier zu nehmen. Doch selbst diese Instrumente sind nur ein Zwischenschritt, wie Spektrum der Wissenschaft in der aktuellen Ausgabe vom Juli 2009 berichtet.Im begleitenden Interview zum Artikel "Auf der Spur der kosmischen Beschleuniger" hofft Professor Heinrich Vlk vom Heidelberger Max-Planck-Institut fr Kernphysik auf den ganz groen Wurf, denn noch vor 2015 knnte ein Cherenkov Telescope Array (CTA) in Betrieb gehen. Mit Hilfe eines solchen Zusammenschlusses zahlreicher groer und kleiner Gammateleskope liee sich das Universum endlich vollstndig im Gammalicht untersuchen.Davon erhoffen sich die Forscher Aufschluss ber die "kosmischen Teilchenbeschleuniger". Solche bislang noch rtselhafte Objekte setzen enorme Energien frei, wodurch geladene Partikel auf nahezu Lichtgeschwindigkeit gebracht werden. Diese Teilchen, darunter Protonen, Alphateilchen und Elektronen, knnen die Astronomen zwar "einfangen" und vermessen. Doch weil sie auf ihrem langen Weg zur Erde durch magnetische und elektrische Felder abgelenkt werden, liefern sie keinerlei Information mehr ber ihren Herkunftsort.Zum Glck aber entstehen an ihrem Ursprung auch ungeladene Gammaquanten, die das Universum vllig geradlinig durchqueren. Diese Quanten unterscheiden sich von sichtbarem Licht nur durch ihre um mehr als das Billionenfache hhere Energie. Allerdings sind gerade die energiereichsten und damit interessantesten Exemplare sehr selten. Satellitenteleskopen mit ihren Detektorflchen von typischerweise gerade einmal einem Quadratmeter gehen sie daher nur selten ins Netz.Daher bentigen die Astronomen grere Detektorflchen und die lassen sich nur am Erdboden errichten. Idealerweise schalten sie zudem mehrere Teleskope zusammen, um die Empfindlichkeit des Gesamtsystems zu erhhen und die Herkunftsrichtung der Quanten besser bestimmen zu knnen. Genau das taten sie auch jngst im April, als sie auf La Palma MAGIC II (Major Atmospheric Gamma-Ray Imaging Telescope) in Betrieb nahmen. Das neue Instrument mit 17 Meter Spiegeldurchmesser arbeitet nun mit seinem schon 2003 in Betrieb gegangenen Zwilling MAGIC I zusammen und zielt jeweils auf dieselben Objekte am Nachthimmel. Gleichzeitig wird aber auch im namibischen Khomas-Hochland intensiv gearbeitet. Hier soll Mitte 2010 das 28 Meter groe Instrument HESS II die Arbeit aufnehmen und seine vier kleineren Brder aus dem High Energy Stereoscopic System (HESS) untersttzen. Beide Projekte dienen einem gemeinsamen Ziel. Whrend es bei HESS vor allem darum geht, mglichst schnell astronomische Erkenntnisse zu gewinnen, gilt MAGIC eine Art Experimentierwerkstatt, in der die technischen Grenzen stets neu abgesteckt werden. Die Erfahrungen, die mit den Systemen gewonnen werden, sollen schlielich in die wissenschaftliche und technische Konzeption eines knftigen CTAs einflieen. Dann werden die Rtsel der "kosmischen Beschleuniger" wohl endgltig gelftet: Neben Supernovae werden die Forscher dann auch immer mehr Pulsare, Schwarze Lcher und die ins All geschleuderten Gashllen ihrer Vorlufersterne in den Fokus nehmen. MPI-Forscher Vlk denkt indessen schon weiter: "Ein CTA, das auch ganze Galaxienhaufen im Gammalicht beobachtet, wird viel dazu beitragen knnen, dass wir mehr ber die Geschichte des Universums und seine Entwicklung lernen." Kommentare
Fri, 26 Jun 2009 03:26:12 -0500 Geiz verliert, Grozgigkeit gewinnt [New Window]
Mit Modellen der Spieltheorie zeigen Forscher, wie sich soziale Verhaltensmuster wie Vertrauen und soziale Intelligenz evolutionr entwickelt haben. Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juli 2009 "Man verliert nie, weil man zu grozgig war." Ein Modell, das menschliches Verhalten analysiert, besttigt diese These. In Spielen, die auf menschlicher Interaktion beruhen, ist sie das beste Rezept, um zu gewinnen. Das deckt sich mit vielen Entscheidungen, die Leute im tglichen Leben treffen und werfen ein Licht darauf, wie unsere auergewhnlich kooperative Lebensweise evolutionr entstanden sein knnte. Dies fand der Mathematiker und Biologe Martin A. Nowak von der Havard University in Experimenten, ber die er in der Juli-Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft berichtet. In der Evolution unterscheiden Biologen zwei Wirkkrfte: Mutation und Selektion. Ich mchte hier noch eine dritte Qualitt hinzufgen: Kooperation. Kooperation entsteht, wenn eine Person einen Preis dafr bezahlt, damit ein anderer einen Vorteil erringt. Preis und Vorteil werden dabei am reproduktiven Erfolg gemessen. Reproduktion kann dabei genetisch oder kulturell verstanden werden; im letzteren Fall geht es dann um die Verbreitung von Wissen und Ideen.Nur unter bestimmten Bedingungen kann natrliche Selektion Individuen einen Vorteil bringen, die ihre eigene Fitness reduzieren, um diejenige ihrer Rivalen zu erhhen. Eine davon ist die unmittelbare Gegenseitigkeit, fachlich "direkte Reziprozitt" genannt: "Meine Strategie hngt davon ab, wie du mit mir umgegangen bist." Eine andere ist die indirekte Reziprozitt: "Meine Strategie hngt davon ab, wie du mit mir und Anderen umgegangen bist." In beiden Fllen konnten Mathematiker mit spieltheoretischen Modellen nachweisen, dass Gewinnstrategien von drei Faktoren geprgt sind - Grozgigkeit, hoffnungsvoller Erwartung und Nachsicht: Grozgig zu sein bedeutet, nicht damit zu rechnen, mehr zu erhalten als der Andere. Hoffnungsvolle Erwartung ist dadurch gekennzeichnet, dass man auf den Anderen kooperativ zugeht auch bei fehlender Information. Nachsichtig zu sein heit, die Kooperation trotz auftretender Schwierigkeiten weiter zu fhren.Diese drei Teilstrategien sind natrlich miteinander verwandt: Wer selbst grozgig ist, dem fllt es auch leichter, anderen zu vergeben, Hoffnungen zu entwickeln oder es zu riskieren, mit neuen Partnern zu kooperieren. Beim jhrlichen Tennisturnier von Wimbledon muss man, um in die nchste Runde zu gelangen, einfach seinen jeweiligen Gegenspieler besiegen. Aber der Alltag ist kein Tennisturnier. Vielmehr bewegen sich unsere allermeisten Interaktionen innerhalb einer Spielerpopulation, die Rendite akkumuliert sich also ber Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Spielern. Da nun der Gesamterfolg proportional zu diesem Gesamtgewinn ist, wird bei jeder Begegnung die andere Person eher zum Partner als zum Gegner. Wenn ich also bereit bin, anderen einen etwas greren Anteil am Kuchen zu berlassen, dann lassen sich auch andere eher darauf ein, ihren Kuchen mit mir zu teilen. Fazit: Grozgigkeit gebiert auch erfolgreiche Verhandlungen..Mathematische Modelle erlauben quantitative Untersuchungen der fundamentalen Grundlagen menschlichen Verhaltens. Die hier beschriebenen Spielmuster treten in jeder Gesellschaft auf. Zahlreiche Experimente haben besttigt, dass Grozgigkeit ein erfolgreiches Handlungsrezept ist. Wie testet man das? Ein Versuch involviert typischerweise Studenten, die vor Bildschirmen sitzen. Der Computer whlt dann nach Zufallsprinzip Spielerpaare aus: einer ist der Geber, der andere der Empfnger. Der Geber wird nun gefragt, ob er dem Empfnger etwas Geld geben will. Er wird vorab darber informiert, wie sich der neue Empfnger in vorangegangen Spielrunden gegenber anderen Opponenten verhalten hat.Das Experiment zeigt, dass Leute ihre Entscheidungen danach ausrichten, wie sich der Empfnger zuvor verhalten hat; sie reagieren auf die Reputation des Gegenbers. Grozgige Leute erhalten mit hherer Wahrscheinlichkeit Spenden. Martin A. Nowak findet in seinen Spielexperimenten auch deutliche Hinweise, warum es sich nicht lohnt, dem Gegenber dauerhaft zu misstrauen. Kontrolle ist gut, so lassen sich seine Studien zusammenfassen, aber Vertrauen ist besser. Kommentare
Fri, 26 Jun 2009 03:24:50 -0500 Nur ein Sbelzahnkatzenfundort in ganz Bayern [New Window]
Wrzburg (natur-news) Randersacker bei Wrzburg ist der einzige Sbelzahnkatzen-Fundort in Bayern. Dies geht aus dem Buch Sbelzahnkatzen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor, das alle bekannten Fundorte von Sbelzahntigern in Deutschland erwhnt. Der Fund aus Randersacker stammt von der lwengroen Sbelzahnkatze Homotherium aus dem Eiszeitalter. Bisher kennt nur 15 Fundorte von Sbelzahnkatzen in Deutschland, aber rund 100 von Hhlenlwen. Probst hat krzlich auch ein Taschenbuch ber Hhlenlwen verffentlicht. Die Taschenbcher ber Sbelzahnkatzen und Hhlenlwen sind bei GRIN Verlag fr akademische Texte erschienen.Sbelzahnkatzen oder Sbelzahntiger, wie man sie frher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzhnen gehren zu den bekanntesten Sugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozn vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren fr immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Grokatzen befasst sich das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prhistorische Raubkatzen vor: nmlich Mosbacher Lwen, Hhlenlwen, Europische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee fr dieses Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen reifte whrend der Recherchen fr die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Sbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch Sbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte fr fossile Katzen und war frher am Zoologischen Institut der Universitt Mainz ttig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Palontologe am Landesamt fr Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte fr fossile Sugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit groer Geduld bei den Recherchen fr verschiedene Taschenbcher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bcher und Taschenbcher verffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur.Bestellungen bei "GRIN Verlag fr akademische Texte":http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen Kommentare
Thu, 25 Jun 2009 10:25:35 -0500 Nur ein Sbelzahnkatzenfundort in Bayern [New Window]
Wrzburg (wissenschafts-news) Randersacker bei Wrzburg ist der einzige Sbelzahnkatzen-Fundort in Bayern. Dies geht aus dem Buch Sbelzahnkatzen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor, das alle bekannten Fundorte von Sbelzahntigern in Deutschland erwhnt. Der Fund aus Randersacker stammt von der lwengroen Sbelzahnkatze Homotherium aus dem Eiszeitalter. Bisher kennt nur 15 Fundorte von Sbelzahnkatzen in Deutschland, aber rund 100 von Hhlenlwen. Probst hat krzlich auch ein Taschenbuch ber Hhlenlwen verffentlicht. Die Taschenbcher ber Sbelzahnkatzen und Hhlenlwen sind bei GRIN Verlag fr akademische Texte erschienen.Sbelzahnkatzen oder Sbelzahntiger, wie man sie frher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzhnen gehren zu den bekanntesten Sugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozn vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren fr immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Grokatzen befasst sich das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prhistorische Raubkatzen vor: nmlich Mosbacher Lwen, Hhlenlwen, Europische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee fr dieses Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen reifte whrend der Recherchen fr die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Sbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch Sbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte fr fossile Katzen und war frher am Zoologischen Institut der Universitt Mainz ttig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Palontologe am Landesamt fr Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte fr fossile Sugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit groer Geduld bei den Recherchen fr verschiedene Taschenbcher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bcher und Taschenbcher verffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur.Bestellungen bei "GRIN Verlag fr akademische Texte":http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen Kommentare
Thu, 25 Jun 2009 10:19:44 -0500 Wer spielt, gewinnt [New Window]
Von wegen "bloer Zeitvertreib": Kinder frei herumtoben zu lassen, macht den Nachwuchs kreativ und gesellig.Drauen im Matsch raufen, Baukltze stapeln oder in andere Rollen schlpfen das ist viel mehr als bloer Zeitvertreib. Laut Psychologen, Pdagogen und Hirnforschern ist gengend Zeit fr freies Spielen unentbehrlich fr die gesunde Kindesentwicklung. Es hilft beim Spracherwerb, beim Aufbau sozialer Kompetenz und beim Problemlsen, wie das das Psychologiemagazin Gehirn&Geist in seiner neuen Ausgabe (7-8/ 2009) berichtet.Aus: Gehirn&Geist, Juli-August 2009 "Wer spielerisch schon einen reichen Schatz an Erfahrungen sammelt, kann als Erwachsener besser mit unvorhersehbaren Konflikten umgehen", erklrt etwa Sergio Pellis von der kanadischen University of Lethbridge. Tatschlich zeigen Langzeitstudien: Wer als Kind viel spielt, wird im spteren Leben seltener straffllig und verliert auch seltener seine Arbeitsstelle. In Tierversuchen frdert Spielen die Hirnentwicklung, indem es neue Nervenzellen sprieen lsst. Psychologen sind besorgt darber, dass Kinder immer weniger Zeit zur freien Verfgung haben. Eltern, die es gut mit ihrem Nachwuchs meinen, verplanen die Nachmittage mit vielen Aktivitten, die festen Regeln folgen. Doch ein Spiel selbst zu gestalten, fordert und frdert das sich entwickelnde Gehirn ungleich mehr, als auf vorgegebenen Pfaden zu wandeln.Htte Spielen keinen Nutzen, wre es nicht im Laufe der Evolution auch nicht entstanden, so der Biologe und Spielforscher Michael Kuba von der Jerusalemer Hebrew University. So helfe die spielerische Umgang mit Objekten selbst Tieren dabei, Phasen der Langeweile zu berwinden und fit zu bleiben. Und das Spiel mit Artgenossen strkt den Zusammenhalt der Gruppe. "Jede Spielart hat ihren Wert, wir Menschen brauchen sie alle", erklrt Kuba gegenber Gehirn&Geist. ber Gehirn&Geist:Gehirn&Geist ist das Magazin fr Psychologie und Hirnforschung aus dem Verlag Spektrum der Wissenschaft. Es erscheint seit 2002, mittlerweile in 10 Ausgaben pro Jahr. Fundiert und allgemein verstndlich berichten Wissenschaftler und Fachjournalisten in Gehirn&Geist ber die Welt im Kopf. Schwerpunkte liegen dabei auf Psyche und Verhalten, Wahrnehmung und Bewusstsein, Intelligenz und Kreativitt, Gefhle und Gedchtnis. Neue Erkenntnisse und Trends in der Psychotherapie und Medizin gehren ebenso dazu wie gehirngerechtes Lernen, Kindererziehung, Coaching und gesellschaftliche Debatten. Daneben informieren spezielle Sonderhefte ausfhrlich ber Einzelthemen. Die Homepage www.gehirn-und-geist.de mit aktuellen Nachrichten, Newsletter und dem kompletten Heftarchiv runden das redaktionelle Angebot ab. Auerdem bieten wir mit www.brainlogs.de das grte deutsche Blogportal fr Psychologie und Neurowissenschaften, in dem Experten und Laien diskutieren. Zu unseren rund 100 000 Lesern gehren Mediziner, Therapeuten, Manager, Lehrer, Eltern, Studenten und Interessierte, die sich umfassend, kompetent und aus erster Hand informieren wollen. Das erfolgreiche Konzept von Gehirn&Geist stand Pate fr zahlreiche auslndische Schwestermagazine unter anderem in Italien, Spanien, Frankreich, Brasilien, Belgien und den Niederlanden. Mit "MIND" eroberte ein weiterer Ableger von Gehirn&Geist sogar den hart umkmpften Zeitschriftenmarkt in den USA. Kommentare
Thu, 25 Jun 2009 05:53:00 -0500 Im Kopf des Psychopathen [New Window]
Forscher fahnden nach den biologischen Wurzeln der antisozialen PersnlichkeitAus: Gehirn&Geist, Juli-August 2009Psychopathen mangelt es an Mitgefhl, Furcht und Moralempfinden und ihre Gehirne zeigen eine Reihe von "Anomalien", wie das Magazin Gehirn&Geist in seiner neuen Ausgabe (7-8/ 2009) berichtet.Im Rahmen eines weltweit einmaligen Forschungsprojekts untersuchte der Neuropsychologe Kent Kiehl von der University of Mexico mit einem mobilen Hirnscanner Hftlinge mit psychopathischer Persnlichkeit in mehreren Gefngnissen. Laut Kents Ergebnissen sind vor allem der prfrontalen Kortex sowie Teile des Schlfenlappens bei psychopathischen Strafttern im Durchschnitt verkleinert oder weniger aktiv. Diese Hirnregionen sind am Erlernen von Furchtreaktionen sowie am Moral- und Mitgefhl beteiligt.Aber kann man anhand eines Hirnscans auf die Gefhrlichkeit eines Psychopathen schlieen? "Eine naive Hoffnung", nennt das der Psychiater Henning Sa vom Universittsklinikum Aachen. "Entscheidend ist nicht die Biologie, sondern wie sich diese auf das Erleben und Verhalten des Einzelnen auswirkt." Ob jemand erneut kriminell werde, lasse sich deshalb nicht verlsslich anhand neurobiologischer Marker vorhersagen. Defekte im "paralimbischen" SystemForscher entdeckten auch verschieden Erbfaktoren, die antisoziales Verhalten frdern knnen darunter eine Variante des Gens MAO-A. Offenbar hngt es mit den beobachteten Anomalien im prfrontalen Kortex und in der Amygdala zusammen, wirkt sich aber nur dann auf das Verhalten aus, wenn traumatische Kindheitserlebnisse hinzukommen.Psychopathie gilt Forschern als Spezialfall der antisozialen Persnlichkeitsstrung. Rund jeder vierte inhaftierte Straftter erfllt deren Diagnosekriterien. Psychopathen gelten in aller Regel als schuldfhig; nur in wenigen Fllen, etwa wenn weiterer Strungen vorliegen, sieht man sie als vermindert schuldfhig an. "Unser Rechtssystem mutet diesen Menschen zu, dass sie sich beherrschen und die Gesetze einhalten", erklrt Sa gegenber Gehirn&Geist. Die Behandlung von Psychopathen solle am besten verhaltenstherapeutisch ausgerichtet sein. Es geht darum, alternative Wege zum Umgang mit aggressiven Impulsen einben und Empathie zu frdern zum Beispiel, indem man Straftter ihre Taten aus der Opferperspektive nacherleben lasse. Rckflle lassen sich auch vorbeugen, indem man Straftter nach der Haft bei der Resozialisierung untersttzt: etwa durch einen Sozialarbeiter als Ansprechpartner, Untersttzung bei der Arbeitssuche oder Schuldnerberatung. ber Gehirn&Geist:Gehirn&Geist ist das Magazin fr Psychologie und Hirnforschung aus dem Verlag Spektrum der Wissenschaft. Es erscheint seit 2002, mittlerweile in 10 Ausgaben pro Jahr. Fundiert und allgemein verstndlich berichten Wissenschaftler und Fachjournalisten in Gehirn&Geist ber die Welt im Kopf. Schwerpunkte liegen dabei auf Psyche und Verhalten, Wahrnehmung und Bewusstsein, Intelligenz und Kreativitt, Gefhle und Gedchtnis. Neue Erkenntnisse und Trends in der Psychotherapie und Medizin gehren ebenso dazu wie gehirngerechtes Lernen, Kindererziehung, Coaching und gesellschaftliche Debatten. Daneben informieren spezielle Sonderhefte ausfhrlich ber Einzelthemen. Die Homepage www.gehirn-und-geist.de mit aktuellen Nachrichten, Newsletter und dem kompletten Heftarchiv runden das redaktionelle Angebot ab. Auerdem bieten wir mit www.brainlogs.de das grte deutsche Blogportal fr Psychologie und Neurowissenschaften, in dem Experten und Laien diskutieren. Zu unseren rund 100 000 Lesern gehren Mediziner, Therapeuten, Manager, Lehrer, Eltern, Studenten und Interessierte, die sich umfassend, kompetent und aus erster Hand informieren wollen. Das erfolgreiche Konzept von Gehirn&Geist stand Pate fr zahlreiche auslndische Schwestermagazine unter anderem in Italien, Spanien, Frankreich, Brasilien, Belgien und den Niederlanden. Mit "MIND" eroberte ein weiterer Ableger von Gehirn&Geist sogar den hart umkmpften Zeitschriftenmarkt in den USA. Kommentare
Thu, 25 Jun 2009 05:51:02 -0500 Blo nichts wegwerfen! [New Window]
"Messies" fllt es schwer, sich von unntzen Dingen zu trennen und ihr Zuhause versinkt im Chaos. Forscher entdecken den Grund fr die Sammelsucht im Gehirn.Es gibt Menschen, die einfach nichts wegwerfen knnen Experten sprechen von "zwanghaften Hortern". Allein in Deutschland beluft sich die Zahl der Betroffenen auf bis zu 300 000. Nun konnten Forscher Aufflligkeiten im Gehirn von "Messies" feststellen. Der so genannte prfrontale Kortex ein Hirnteil, der unser Handeln kontrolliert scheint bei ihnen zu schwcheln. Dies berichtet das Psychologie-Magazin Gehirn&Geist in seiner neuesten Ausgabe (7-8/ 2009).Aus: Gehirn&Geist, Juli-August 2009 Grundstzlich ist der Drang, potenziell Ntzliches zu behalten, ein uralter Trieb ist: Auch Tiere horten Nahrung und manchmal sogar Gegenstnde. Stimuliert man bei Ratten einen Teil des Hypothalamus (ein entwicklungsgeschichtlich alter Hirnteil), so fangen die Nager an, wie wild zu sammeln. Beim Menschen sorgt der prfrontale Kortex blicherweise dafr, dass solcherlei Handlungsimpulse nicht aus dem Ruder laufen. Anders bei zwanghaften Hortern: Sie leben ihren Sammeltrieb ungehemmt aus.Zu der mangelnden Impulskontrolle tritt bei Messies jedoch noch ein weiterer wichtiger Faktor: Die Betroffenen hngen "bersentimental" an ihren Besitztmern oder glauben, selbst schrottreife Dinge noch einmal gebrauchen zu knnen. Nach dem Motto: Man kann nie genug Ersatztoaster im Keller haben! Auerdem mangelt es Hortern oft an Organisationstalent. So haben sie etwa Schwierigkeiten, Gegenstnde nach ihrer hnlichkeit in verschiedene Kategorien einzusortieren. Der Psychiater Arnd Barocka schlgt daher vor, statt vom "Messie-Syndrom" eher von einer "Organisationsdefizit-Strung" zu sprechen. ber Gehirn&Geist:Gehirn&Geist ist das Magazin fr Psychologie und Hirnforschung aus dem Verlag Spektrum der Wissenschaft. Es erscheint seit 2002, mittlerweile in 10 Ausgaben pro Jahr. Fundiert und allgemein verstndlich berichten Wissenschaftler und Fachjournalisten in Gehirn&Geist ber die Welt im Kopf. Schwerpunkte liegen dabei auf Psyche und Verhalten, Wahrnehmung und Bewusstsein, Intelligenz und Kreativitt, Gefhle und Gedchtnis. Neue Erkenntnisse und Trends in der Psychotherapie und Medizin gehren ebenso dazu wie gehirngerechtes Lernen, Kindererziehung, Coaching und gesellschaftliche Debatten. Daneben informieren spezielle Sonderhefte ausfhrlich ber Einzelthemen. Die Homepage www.gehirn-und-geist.de mit aktuellen Nachrichten, Newsletter und dem kompletten Heftarchiv runden das redaktionelle Angebot ab. Auerdem bieten wir mit www.brainlogs.de das grte deutsche Blogportal fr Psychologie und Neurowissenschaften, in dem Experten und Laien diskutieren. Zu unseren rund 100 000 Lesern gehren Mediziner, Therapeuten, Manager, Lehrer, Eltern, Studenten und Interessierte, die sich umfassend, kompetent und aus erster Hand informieren wollen. Das erfolgreiche Konzept von Gehirn&Geist stand Pate fr zahlreiche auslndische Schwestermagazine unter anderem in Italien, Spanien, Frankreich, Brasilien, Belgien und den Niederlanden. Mit "MIND" eroberte ein weiterer Ableger von Gehirn&Geist sogar den hart umkmpften Zeitschriftenmarkt in den USA. Kommentare
Thu, 25 Jun 2009 05:48:44 -0500 Sbelzahnkatzen in sterreich [New Window]
Wien (wissenschafts-news) Auch in sterreich haben in grauer Vorzeit ruberische Sbelzahnkatzen gejagt. Das geht aus dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon (ISBN 978-3-640-32794-2) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Als geologisch ltester Fund einer Sbelzahnkatze in sterreich gilt ein um 1864 entdeckter Backenzahn der lwengroen Sbelzahnkatze Machairodus aphanistus aus Zillingsdorf in Niedersterreich. Dieses schtzungsweise zehn Millionen Jahre alte Fossil wird im Naturhistorischen Museum Wien aufbewahrt. Dagegen stammen die Funde der ebenfalls lwengroen Sbelzahnkatze Homotherium aus Deutsch-Altenburg und Hundsheim bei Deutsch-Altenburg (beide in Niedersterreich) aus dem Eiszeitalter. Sie sind vielleicht hnlich wie viele deutsche Sbelzahntiger-Fossilien mehr als eine halbe Million Jahre alt.Sbelzahnkatzen oder Sbelzahntiger, wie man sie frher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzhnen gehren zu den bekanntesten Sugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozn vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren fr immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Grokatzen befasst sich das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prhistorische Raubkatzen vor: nmlich Mosbacher Lwen, Hhlenlwen, Europische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee fr dieses Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen reifte whrend der Recherchen fr die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Sbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch Sbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte fr fossile Katzen und war frher am Zoologischen Institut der Universitt Mainz ttig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Palontologe am Landesamt fr Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte fr fossile Sugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit groer Geduld bei den Recherchen fr verschiedene Taschenbcher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bcher und Taschenbcher verffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur.Bestellungen bei "GRIN Verlag fr akademische Texte":http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen Kommentare
Wed, 24 Jun 2009 05:07:42 -0500 Sbelzahntiger in Thringen [New Window]
Weimar (wissenschafts-news) Aus Thringen kennt man bisher drei Fundorte, an denen Reste von Sbelzahnkatzen aus dem Eiszeitalter entdeckt wurden, die man populr auch Sbelzahntiger nennt. Dabei handelt es sich um Untermafeld bei Meiningen, Voigtstedt im Harzvorland und Weimar-Senborn.An diesen drei Fundorten kamen Fossilien der lwengroen Sbelzahnkatze Homotherium zum Vorschein. In Untermafeld entdeckte man auerdem Fossilien der Dolchzahnkatze Megantereon sowie vom Jaguar, Gepard und Puma. Die Funde von Untermafeld sind rund eine Million Jahre alt.Thringen gehrt zusammen mit Baden-Wrttemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen zu den Bundeslndern in Deutschland, in denen Zhne oder Knochen von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen entdeckt wurden. Dies geht aus dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen (GRIN Verlag fr akademische Texte) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Das reich bebilderte Taschenbuch informiert auf 328 Seiten ber die Sbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie ber die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon. Ein Herzstck des Taschenbuches ist eine umfangreiche Liste von Fundorten aus aller Welt, die mit gypten beginnt und mit Venezuela endet. Kommentare
Wed, 24 Jun 2009 04:36:29 -0500 Sbelzahntiger in Rheinland-Pfalz und Baden-Wrttemberg [New Window]
Video "Scimitar Cat" von "TvAnimals" bei "Youtube"http://www.youtube.com/watch?v=TO0iOgMvvlsWiesbaden (natur-news) Die meisten Fundorte von prhistorischen Sbelzahnkatzen in Deutschland liegen in Rheinland-Pfalz. Von dort kennt man bisher sechs Fundorte solcher Raubkatzen, die man auch Sbelzahntiger nennt. Dies geht aus dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Ihm zufolge knnte man das Land der Rben und Reben, wie Rheinland-Pfalz scherzhaft genannt wird, getrost als Land der Sbelzahntiger bezeichnen.Baden-Wrttemberg kann mit vier Fundorten von Sbelzahnkatzen aufwarten, Thringen mit drei Fundorten, Bayern und Hessen mit je einem Fundort. Wiesbaden ist die einzige deutsche Grostadt mit Sbelzahnkatzenfunden. Auf dem Gebiet der hessischen Landeshauptstadt liegt die berhmte Fundstelle Mosbach-Sande, die nach einem ehemaligen Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Dort entdeckte man zahlreiche Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Hynen aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren.Dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen zufolge lebten in Deutschland die Sbelzahnkatzen Machairodus und Homotherium sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus und Megantereon. Die frhesten Sbelzahnkatzen jagten am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren und hatten etwa die Gre heutiger Lwen in Afrika. Zeitgenossen von ihnen waren krallenfige Huftiere und Menschenaffen.Ernst Probst hat 2009 auch das Taschenbuch Hhlenlwen verffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in Deutschland im Eiszeitalter auer Sbelzahnkatzen auch Lwen, Jaguare, Leoparden, Geparde und Pumas existierten.*Bestellungen des Taschenbuches "Sbelzahnkatzen" bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html Kommentare
Wed, 24 Jun 2009 03:59:09 -0500 Rheinland-Pfalz: das Land der Sbelzahntiger [New Window]
Video "Scimitar Cat" von "TvAnimals" bei "Youtube"http://www.youtube.com/watch?v=TO0iOgMvvlsWiesbaden (wissenschafts-news) Die meisten Fundorte von prhistorischen Sbelzahnkatzen in Deutschland liegen in Rheinland-Pfalz. Von dort kennt man bisher sechs Fundorte solcher Raubkatzen, die man auch Sbelzahntiger nennt. Dies geht aus dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Ihm zufolge knnte man das Land der Rben und Reben, wie Rheinland-Pfalz scherzhaft genannt wird, getrost als Land der Sbelzahntiger bezeichnen.Baden-Wrttemberg kann mit vier Fundorten von Sbelzahnkatzen aufwarten, Thringen mit drei Fundorten, Bayern und Hessen mit je einem Fundort. Wiesbaden ist die einzige deutsche Grostadt mit Sbelzahnkatzenfunden. Auf dem Gebiet der hessischen Landeshauptstadt liegt die berhmte Fundstelle Mosbach-Sande, die nach einem ehemaligen Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Dort entdeckte man zahlreiche Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Hynen aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren.Dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen zufolge lebten in Deutschland die Sbelzahnkatzen Machairodus und Homotherium sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus und Megantereon. Die frhesten Sbelzahnkatzen jagten am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren und hatten etwa die Gre heutiger Lwen in Afrika. Zeitgenossen von ihnen waren krallenfige Huftiere und Menschenaffen.Ernst Probst hat 2009 auch das Taschenbuch Hhlenlwen verffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in Deutschland im Eiszeitalter auer Sbelzahnkatzen auch Lwen, Jaguare, Leoparden, Geparde und Pumas existierten.*Bestellungen des Taschenbuches "Sbelzahnkatzen" bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html Kommentare
Tue, 23 Jun 2009 11:08:15 -0500 Sbelzahnkatzen jagten in Wiesbaden [New Window]
Modell der Sbelzahnkatze Homotherium des Bildhauers Remie Bakker aus Rotterdam. Foto: Ren BleuanusWiesbaden (natur-news) In der Gegend von Wiesbaden haben im Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren lwengroe Sbelzahnkatzen der Art Homotherium crenatidens gejagt. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch Sbelzahnkatzen (ISBN 978-3-640-32794-2) hin. Sbelzahnkatzen wurden frher als Sbelzahntiger bezeichnet.Wiesbaden ist die einzige Grostadt in Deutschland, in deren Gebiet fossile Reste von Sbelzahnkatzen entdeckt wurden. Bisher kennt man drei Funde von Sbelzahnkatzen aus Wiesbaden. Alle drei Sbelzahnkatzenfunde kamen in den Mosbach-Sanden zum Vorschein. Diese Flussablagerungen sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt. 1950 barg man in den Mosbach-Sanden von Wiesbaden ein Oberarmknochenfragment, 1960 einen Oberschenkelfragment und 1963 einen Mittelhandknochen der Sbelzahnkatze Homotherium crenatidens. Diese drei Knochen befinden sich im Naturhistorischen Museum Mainz, das die grte Sammlung von Eiszeittieren aus dem Rhein-Main-Gebiet besitzt.Die Sbelzahnkatze Homotherium crenatidens erreichte eine Schulterhhe von ca. 1,10 Meter und eine Gesamtlnge von etwa 1,90 Meter. Mnnliche Tiere dieser Art wogen nach Angaben des Mainzer Zoologen Helmut Hemmer bis zu 400 Kilogramm, kleinere Weibchen bis zu rund 170 Kilogramm.Fossile Reste von Homotherium crenatidens kennt man auch aus Baden-Wrttemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thringen. Ruberische Zeitgenossen der Sbelzahnkatzen vor etwa 600.000 Jahren waren Riesenlwen, Jaguare, Leoparden und Geparden. Von Ernst Probst stammt auch das ebenfalls 2009 erschienene Taschenbuch Hhlenlwen.Das Taschenbuch "Sbelzahnkatzen" ist zum Preis von 24,99 Euro beim Buchgrohndler "Libri" unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie in jeder guten Buchhandlung und in rund 100 Online-Buchshops erhltlich. Kommentare
Sun, 21 Jun 2009 04:47:32 -0500 In Wiesbaden jagte die Sbelzahnkatze Homotherium [New Window]
Modell der Sbelzahnkatze Homotherium des Bildhauers Remie Bakker aus Rotterdam. Foto: Ren BleuanusWiesbaden (wissenschafts-news) In der Gegend von Wiesbaden haben im Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren lwengroe Sbelzahnkatzen der Art Homotherium crenatidens gejagt. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch Sbelzahnkatzen (ISBN 978-3-640-32794-2) hin. Sbelzahnkatzen wurden frher als Sbelzahntiger bezeichnet.Wiesbaden ist die einzige Grostadt in Deutschland, in deren Gebiet fossile Reste von Sbelzahnkatzen entdeckt wurden. Bisher kennt man drei Funde von Sbelzahnkatzen aus Wiesbaden. Alle drei Sbelzahnkatzenfunde kamen in den Mosbach-Sanden zum Vorschein. Diese Flussablagerungen sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt. 1950 barg man in den Mosbach-Sanden von Wiesbaden ein Oberarmknochenfragment, 1960 einen Oberschenkelfragment und 1963 einen Mittelhandknochen der Sbelzahnkatze Homotherium crenatidens. Diese drei Knochen befinden sich im Naturhistorischen Museum Mainz, das die grte Sammlung von Eiszeittieren aus dem Rhein-Main-Gebiet besitzt.Die Sbelzahnkatze Homotherium crenatidens erreichte eine Schulterhhe von ca. 1,10 Meter und eine Gesamtlnge von etwa 1,90 Meter. Mnnliche Tiere dieser Art wogen nach Angaben des Mainzer Zoologen Helmut Hemmer bis zu 400 Kilogramm, kleinere Weibchen bis zu rund 170 Kilogramm.Fossile Reste von Homotherium crenatidens kennt man auch aus Baden-Wrttemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thringen. Ruberische Zeitgenossen der Sbelzahnkatzen vor etwa 600.000 Jahren waren Riesenlwen, Jaguare, Leoparden und Geparden. Von Ernst Probst stammt auch das ebenfalls 2009 erschienene Taschenbuch Hhlenlwen.Das Taschenbuch "Sbelzahnkatzen" ist zum Preis von 24,99 Euro beim Buchgrohndler "Libri" unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie in jeder guten Buchhandlung und in rund 100 Online-Buchshops erhltlich. Kommentare
Sun, 21 Jun 2009 04:41:58 -0500 Fundorte von Sbelzahnkatzen in Deutschland [New Window]
Wiesbaden (wissenschafts-news) Baden-Wrttemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Thringen gehren zu den Bundeslndern in Deutschland, in denen Zhne oder Knochen von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen entdeckt wurden. Dies geht aus dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Das reich bebilderte Taschenbuch informiert auf 328 Seiten ber die Sbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie ber die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon. Ein Herzstck des Taschenbuches ist eine umfangreiche Liste von Fundorten aus aller Welt, die mit gypten beginnt und mit Venezuela endet.Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen haben dem Taschenbuch von Ernst Probst zufolge bereits am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren gejagt. Zeitgenossen der Sbelzahnkatzen im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren waren Riesenlwen, Jaguare, Leoparden und Geparden. Vor diesen Raubkatzen mussten sich die damaligen Frhmenschen frchten.Das Taschenbuch Sbelzahnkatzen ist beim Buchgrohndler Libri unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie in rund 100 Online-Buchshops erhltlich. Bei GRIN Verlag fr akademische Texte gibt es unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen ein preiswertes E-Book und eine Leseprobe. Kommentare
Sun, 21 Jun 2009 03:26:52 -0500 Funde von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen [New Window]
Wiesbaden (natur-news) In welchen Lndern der Erde hat man fossile Reste von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen entdeckt? Auf diese Frage gibt das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Eines der vielen Kapitel in diesem 328 Seiten umfassenden Taschenbuch zum Preis von 24,99 Euro zhlt nmlich Funde von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen von gypten bis Venezuela auf. Der Titel Sbelzahnkatzen ist als gedrucktes Taschenbuch bei Libri unter http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie bei rund 100 Online-Buchshops zum Preis von 24,99 Euro erhltlich. Bei GRIN Verlag fr akademische Texte gibt es ein E-Book unter http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen zum Preis von 14,99 Euro. Das Taschenbuch ist reich bebildert. Eine besonderes Augenweide sind Zeichnungen der Illustratoren Mauricio Antn aus Madrid und Pavel Major aus Prag. Von Ernst Probst erschienen krzlich auch die Taschenbcher Der Ur-Rhein und Hhlenlwen. Letzterer Titel informiert ber alle Funde von Eiszeit-Lwen in Deutschland. Sbelzahnkatzen oder Sbelzahntiger, wie man sie frher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzhnen gehren zu den bekanntesten Sugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozn vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren fr immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Grokatzen befasst sich das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prhistorische Raubkatzen vor: nmlich Mosbacher Lwen, Hhlenlwen, Europische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee fr dieses Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen reifte whrend der Recherchen fr die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Sbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch Sbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte fr fossile Katzen und war frher am Zoologischen Institut der Universitt Mainz ttig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Palontologe am Landesamt fr Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte fr fossile Sugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit groer Geduld bei den Recherchen fr verschiedene Taschenbcher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bcher und Taschenbcher verffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur. Kommentare
Thu, 18 Jun 2009 02:02:16 -0500 Fundorte von Sbelzahnkatzen aus aller Welt [New Window]
Wiesbaden (wissenschafts-news) In welchen Lndern der Erde hat man fossile Reste von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen entdeckt? Auf diese Frage gibt das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Eines der vielen Kapitel in diesem 328 Seiten umfassenden Taschenbuch zum Preis von 24,99 Euro zhlt nmlich Funde von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen von gypten bis Venezuela auf. Der Titel Sbelzahnkatzen ist als gedrucktes Taschenbuch bei Libri unter http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie bei rund 100 Online-Buchshops zum Preis von 24,99 Euro erhltlich. Bei GRIN Verlag fr akademische Texte gibt es ein E-Book unter http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen zum Preis von 14,99 Euro. Das Taschenbuch ist reich bebildert. Eine besonderes Augenweide sind Zeichnungen der Illustratoren Mauricio Antn aus Madrid und Pavel Major aus Prag. Von Ernst Probst erschienen krzlich auch die Taschenbcher Der Ur-Rhein und Hhlenlwen. Letzterer Titel informiert ber alle Funde von Eiszeit-Lwen in Deutschland. Sbelzahnkatzen oder Sbelzahntiger, wie man sie frher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzhnen gehren zu den bekanntesten Sugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozn vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren fr immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Grokatzen befasst sich das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prhistorische Raubkatzen vor: nmlich Mosbacher Lwen, Hhlenlwen, Europische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee fr dieses Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen reifte whrend der Recherchen fr die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Sbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch Sbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte fr fossile Katzen und war frher am Zoologischen Institut der Universitt Mainz ttig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Palontologe am Landesamt fr Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte fr fossile Sugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit groer Geduld bei den Recherchen fr verschiedene Taschenbcher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bcher und Taschenbcher verffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur. Kommentare
Thu, 18 Jun 2009 01:58:26 -0500 Uniturm: Lernportal fr Studierende [New Window]
Leipzig (wissenschafts-news) Uniturm.de mit der Internetadresse http://www.uniturm.de ist das grte Lernportal fr Studierende in Deutschland. Mittlerweile nutzen mehr als 25.000 Studenten aus 170 Hochschulstdten das Wissensnetzwerk zur Erleichterung des Studiums sowie zur effizienten Prfungsvorbereitung und es werden jeden Tag mehr. Im Einzelnen sieht das wie folgt aus Studierende knnen auf Uniturm.de kostenlos - Mitschriften tauschen- Lsungen vergleichen- Skripte herunterladen- Foren seiner Fcher besuchen- Organisationstipps bekommen Mit Hilfe von Experten und den Anregungen der Nutzer wird das Portal stndig weiterentwickelt. So gab es Mitte Januar 2009, pnktlich zur Prfungszeit, einen kompletten Relaunch der Plattform. Seitdem ist die Menfhrung einfacher und die Strukturen sind klarer. So werden noch schneller die gewnschten Ergebnisse gefunden. Alle Funktionen auf Uniturm.de sind selbstverstndlich kostenlos fr die Studenten. Das ist noch nicht alles. Das neue Projekt TutorenClub steckt gerade in den Kinderschuhen. Es hat sich ganz den Hochschultutoren verschrieben und mchte einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass die Tutorien an deutschen Hochschulen knftig qualitativ noch besser werden. Der TutorenClub - www.tutorenclub.de - ist die bundesweite Qualifizierungsinitiative fr Tutoren. Mit dieser Idee soll eine Plattform geschaffen werden, die den Tutoren neben Seminaren, vor allem die Mglichkeit zum Networking und Erfahrungsaustausch bietet. Das Dienstleistungsangebot umfasst als zentrales Element regelmig stattfindende Workshops mit erfahrenen Trainern. Dabei werden gemeinsam Methoden fr die optimale Vorbereitung, Durchfhrung und Nachbereitung eines Tutoriums erarbeitet. Die Teilnahme am TutorenClub ist dabei fr die Hochschultutoren komplett kostenlos. Renommierte Professoren konnten von diesem Vorhaben berzeugt werden. Der erste Workshop (26. Mai 2009 an der Universitt Leipzig) war ein voller Erfolg und die 19 Teilnehmer(innen) sind nach einem spannenden Tag voller neuer Eindrcke nach Hause gegangen. Kommentare
Wed, 17 Jun 2009 01:39:38 -0500 Bloggewitter 10 Jahre Bologna: Die Zukunft der Hochschulen [New Window]
In einer noch nie zuvor praktizierten Form entwerfen Wissenschaftler aller Fcher und Karrierestufen neue Perspektiven fr unsere Universitten und HochschulenAus: Spektrum der Wissenschaft, spektrumdirektMit einer fr die Wissenschaftskommunikation vllig neuartigen Aktion diskutieren die Zeitschriften Spektrum der Wissenschaft und Gehirn&Geist, die Onlinezeitung spektrumdirekt sowie die Blogplattform SciLogs ab Montag, den 15. Juni 2009, eine Woche lang die Zukunft der deutschen Hochschulen. Anlass ist der 10. Jahrestag der Unterzeichnung der Bologna-Erklrung am 19. Juni 1999. Damals verpflichteten sich die europischen Bildungsminister, bis 2010 einen einheitlichen europischen Hochschulraum zu schaffen. Damit verbunden ist u.a. die teils heftig umstrittene Umstellung aller Studiengnge auf Bachelor- und Masterabschlsse. In der konzertierten Aktion werden mehr als 40 Wissenschaftler, Wissenschaftsredakteure und politische Entscheidungstrger den Bologna-Prozess auf den Prfstand stellen, Beispiele fr gelungene und missglckte Reformanstrengungen vorstellen und mit den Lesern diskutieren, wie wir unsere Universitten und den akademischen Nachwuchs fit fr die Zukunft machen knnen. Dabei ziehen neben den Bloggern der SciLogs zahlreiche renommierte Gastautoren Bilanz u.a. der Prsident des Deutschen Hochschulverbands, Prof. Bernhard Kempen, der Prsident des Allgemeinen Fakulttentags, Prof. Albert Albers, sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Prof. Peter Strohschneider. Ziel der Themenwoche sei es, aus verschiedenen Blickwinkeln ein mglichst umfassendes Bild der aktuellen Situation unserer Hochschulen zu zeichnen, erlutert der Initiator des Bloggewitters, Dr. Carsten Knneker von Spektrum der Wissenschaft: Wir mchten die bisherigen Erfahrungen ber die Grenzen einzelner Fachbereiche hinweg transparent machen und die Vertreter aller betroffenen Gruppen miteinander ins Gesprch bringen vom einfachen Studenten bis hin zum Rektor und Wissenschaftsmanager. ber die Kommentarfunktion der SciLogs knnen Leser eigene Erfahrungen und Ideen beisteuern. Smtliche Beitrge des Bloggewitters sind durch ein einheitliches Logo gekennzeichnet und werden zudem auf der bersichtsseite www.scilogs.de/bologna gelistet. SciLogs.de ist das grte deutschsprachige Portal fr Wissenschaftsblogs. Mehr als 60 Blogger aus den verschiedensten Disziplinen diskutieren smtliche Fassetten der Wissenschaft. Spektrum der Wissenschaft ist die deutsche Ausgabe der Zeitschrift Scientific American. Im gleichnamigen Verlag erscheinen auch die Magazine Gehirn&Geist, Sterne und Weltraum, Spektrum epoc sowie die Internetzeitung spektrumdirekt.de. Kommentare
Tue, 16 Jun 2009 04:42:17 -0500 Max grbt einen Mammutzahn aus [New Window]
Video "Max grbt im Naturhistorischen Museum Mainz einen Mammutzahn aus" von "urzeit" bei "Youtube"http://www.youtube.com/watch?v=pxjMISehgiEBeschreibung des Videoclips:Der kleine Max W. aus Dienheim bei Oppenheim grbt im Naturhistorischen Museum Mainz einen Mammutzahn aus. Es ist sein zweiter Besuch zusammen mit seinem Opa in diesem Museum, das er gerne wieder besuchen will. Kommentare
Fri, 12 Jun 2009 02:42:56 -0500 Die Phnizier [New Window]
Harte Forschung und hartnckige KlischeesAus: epoc, 4/2009 Ein Volk begnadeter Seefahrer, das sich von seiner Heimat in der Levante aufmachte, um entlang der Mittelmeerkste unzhlige Niederlassungen zu grnden. Ein Volk, das den Handel der antiken Welt beherrschte. Ein Volk, das den Kapitalismus erfand. Das ist das Bild, das viele von uns im Kopf haben, wenn sie an die Phnizier denken. Doch obgleich diese Vorstellungen so fest umrissen scheinen, beschreiben sie im besten Fall nur Halbwahrheiten.Warum es um oder kurz nach 1200 v. Chr. zur Katastrophe kam, ist bis heute nicht vollends geklrt. Gegen Ende der Bronzezeit versank der ganze stliche Mittelmeerraum binnen kurzer Zeit im Chaos. Das Reich der Hethiter verschwand genauso wie die Palste der Mykener. "Von Griechenland bis zum galilischen Hochland erstreckte sich eine Trmmerlandschaft", erlutert der Althistoriker Michael Sommer von der University of Liverpool im Rahmen des gro angelegten Titelthemas ber die Phnizier in epoc 4/2009. Doch die Levante erholte sich erstaunlich rasch. Nur gut 100 Jahre spter ist erstmals von einem dort ansssigen Volk die Rede, das sich auf den internationalen Holzhandel verlegt hatte: den Phniziern. In einem Staat waren sie nie vereint sehr wohl aber in ihrer gemeinsamen Sprache und Religion. Im heutigen Libanon und Syrien grndeten sie Stdte wie Arados, Byblos, Sidon und Tyros. Die Phnizier und ihre KolonienTyros stieg rasch zur mchtigsten Phniziermetropole auf und wurde Hegemonialmacht. Rings um das Mittelmeer grndeten die Tyrer zahlreiche Niederlassungen die allesamt dem schwunghaften Tauschhandel dienten. Schon damals entstand das Bild vom "gewissenlosen, nur auf Gewinn bedachten Unternehmer", das sich, wie Erich Kistler beschreibt, bis in unsere Zeit hartnckig hlt. Doch grndete die Macht der Phnizier wirklich allein auf Gier und Profit? Waren sie es, die den Kapitalismus erfanden? Der Archologe von der Universitt Bochum glaubt das nicht und schildert, wie sich insbesondere die Knige von Tyros wirklich ihre Vorteile sicherten: durch eine kluge Politik des Schenkens. Dass sie damit auch wirtschaftlichen Erfolg hatten, rief natrlich Neider auf den Plan. Immer wieder mussten die Phnizier sich gegen mchtige Nachbarn erwehren. Doch alle waren letztlich abhngig von den seefahrenden Hndlern schlielich konnten nur sie die stndig steigende Nachfrage nach Luxusgtern befriedigen. Ihr schlechter Ruf hatte sich da aber schon verfestigt was heutigen Forschern nicht selten das Leben schwer macht. Denn obwohl die Phnizier die Alphabetschrift erfanden und nach Europa brachten, ist von ihrem zweifellos umfangreichen literarischen Werk nichts berliefert. Wer heute etwas ber das Volk von der Levante erfahren will, ist daher neben den archologischen Zeugnissen vor allem auf schriftliche Quellen anderer angewiesen. Als recht ergiebig erwiesen sich die beiden berhmtesten Werke jener Zeit: Homers "Ilias" und "Odyssee". Doch darin findet sich nicht viel Gutes. Das negative Phnizierbild Homers sei jedoch nicht fr bare Mnze zu nehmen, warnt Joachim Latacz, Emeritus fr Griechische Sprache und Literatur an der Universitt Basel, gleichwohl sei das griechische Vorurteil von den "cleveren Betrgern" nicht ohne wahren Kern gewesen. Im 8. Jahrhundert v. Chr., auf dem Gipfel phnizischer Macht, gelang einer Handelsniederlassung, was keiner anderen Siedlung nicht einmal Tyros selbst vergnnt war: Sie bildete ein eigenes Reich. Die Rede ist von Karthago an der Nordkste des heutigen Tunesien, das im Gegensatz zu den brigen phnizischen Stdten wegen seines fruchtbaren Hinterlands weit gehend unabhngig war. Zudem lie sich dank seiner gnstigen Lage der Ost-West-Handel perfekt kontrollieren. "Whrend bei den Phniziern die Errichtung von Kolonien in bersee immer von wirtschaftlichen Interessen getrieben war, verhielt es sich bei den Karthagern genau umgekehrt", schreibt Michael Sommer. "Das im Entstehen begriffene Reich verschaffte den punischen Fernhndlern Respekt" Kurzum: Karthago wurde immer mchtiger bis seine Expansionsbestrebungen schlielich die Interessen der Rmer berhrten. Dreimal fhrten die "Punier", wie die Rmer die Phnizier nannten, Krieg gegen das Imperium. Am Ende verloren sie nicht nur die Schlacht, sondern alles ganz, wie es sich der rmische Senator Cato der ltere so sehnlich gewnscht und angeblich in jeder Senatssitzung gefordert hatte: "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam." "Im brigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstrt werden muss." ber epoc:epoc, das Magazin fr Geschichte, Archologie und Kultur, erscheint seit 2004. Sechsmal pro Jahr vermitteln Forscher und Fachjournalisten auf mehr als 100 Seiten fundiert und unterhaltsam Wissen ber historische Themen und zeigen spannende Zusammenhnge aus Kunst, Kultur und Geistesgeschichte auf. Ein jeweils umfassend beleuchtetes Titelthema zu zentralen Ereignissen, Persnlichkeiten und Kulturen der Welt sowie spannende Reportagen und Essays berzeugen alle zwei Monate rund 40 000 Leser. Unter www.epoc.de finden alle historisch Interessierten Kurzmeldungen und aktuelle Ausstellungstipps. Ein Newsletter und die Chronologs, das Blogportal fr Fragen zur Vergangenheit und ihrer Erforschung, halten Sie tglich auf dem Laufenden. Kommentare
Fri, 5 Jun 2009 06:23:22 -0500 Geo-Kanu-Tour auf der Lahn von Weilburg nach Frfurt [New Window]
Weilburg (wissenschafts-news) - Exkursionen zu Fu, mit dem Fahrrad und per Autobus hat das AGIL-Team der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg in der Vergangenheit schon erfolgreich organisiert. Am Samstag, 27. Juni 2009, soll es auch auf die Lahn gehen. Dabei soll in lockerer Form auf die landschaftlichen sowie natur- und kulturhistorischen Besonderheiten dieses grten Fliegewssers unserer Heimat hingewiesen werden. Die Tour fhrt die Gruppe in Dreierkanus von Weilburg nach Frfurt. Die Leitung werden Eckart Mascus vom Fachbereich fr den lndlichen Raum und Dr. Holger Rittweger vom Mobilen Landschaftsmuseum bernehmen. Das Ablegen erfolgt nach Ausgabe der Boote, Schwimmwesten etc. und einer kurzen Einweisung. Nach der Passage des Schiffstunnels und den damit verbundenen Schleusen geht es zu einem ersten kurzen Haltepunkt zwischen Kirschhofen und Odersbach. Von dort geht es weiter durch die Schleuse Kirschhofen an Grveneck vorbei bis nach Frfurt (Gesamtstrecke ca. 11 Kilometer, Ankunft ca. 14.00 Uhr). Fr den anschlieenden gemtlichen Ausklang sind in der Frfurter Lahntalschnke Tische reserviert. Die Rckkehr nach Weilburg erfolgt per Lahntalbahn vom unmittelbar benachbarten Bahnhof. Fr den Samstagnachmittag stehen zwei Abfahrtszeiten zur Verfgung: 14.49 Uhr oder 16.49 Uhr (Ankunft in Weilburg jeweils 10 min. spter). Es knnen maximal 30 Personen in zehn Kanus teilnehmen (Anmeldung unbedingt erforderlich!) . Alle Teilnehmer mssen gebte Schwimmer sein. Die Teilnahme findet auf eigenes Risiko statt. Der Veranstalter bernimmt keinerlei Haftung oder Gewhrleistung.Treffpunkt: 10.00 Uhr am Bootsverleih in Weilburg (Nhe Hallenbad). Parkmglichkeiten bestehen am Bahnhof und in den abzweigenden Seitenstraen. Teilnehmerbeitrag: 20,00 Euro Eine Veranstaltung der Arbeits-Gruppe Information & Landschafthttp://www.mobileslandschaftsmuseum.de/agil.htm Kommentare
Thu, 4 Jun 2009 06:21:21 -0500 Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen bei GRIN erschienen [New Window]
Video "Scimitar Cat" von "TvAnimals" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=TO0iOgMvvlsWiesbaden (natur-news) Baden-Wrttemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Thringen gehren zu den Bundeslndern in Deutschland, in denen Zhne und Knochen von ausgestorbenen Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen gefunden wurden. Dies geht aus dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor.Diesem Buch zufolge hat man bisher in Deutschland fossile Reste der Sbelzahnkatzen (frher Sbelzahntiger genannt) Machairodus aphanistus, Homotherium crenatidens, Homotherium latidens sowie der Dolchzahnkatzen Paramachairodus ogygius, Paramachairodus orientalis und Megantereon crenatidens entdeckt. Davon kamen der lwengroe Machairodus aphanistus und der nur etwa halb so groe Paramachairodus ogygius bereits vor etwa 10 Millionen Jahren am Ur-Rhein vor.Der Titel Sbelzahnkatzen ist bei GRIN Verlag fr akademische Texte www.grin.de erschienen und fr 24,99 Euro beim Buchgrohndler Libri www.libri.de sowie in rund 100 Online-Buchshops erhltlich. Bei GRIN ist fr 14,99 Euro ein preiswertes E-Book zu haben.Von Ernst Probst sind 2009 auch folgende Taschenbcher erschienen:Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen JahrenHhlenlwen. Raubkatzen im EiszeitalterBei Google Buchsuche sind kostenlose Leseproben der zuletzt erwhnten Taschenbcher zu finden. Kommentare
Mon, 1 Jun 2009 12:37:20 -0500 Wo man in Deutschland Sbelzahnkatzen fand [New Window]
Video "Scimitar Cat" von "TvAnimals" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=TO0iOgMvvlsWiesbaden (wissenschafts-news) Baden-Wrttemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Thringen gehren zu den Bundeslndern in Deutschland, in denen Zhne und Knochen von ausgestorbenen Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen gefunden wurden. Dies geht aus dem Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor.Diesem Buch zufolge hat man bisher in Deutschland fossile Reste der Sbelzahnkatzen (frher Sbelzahntiger genannt) Machairodus aphanistus, Homotherium crenatidens, Homotherium latidens sowie der Dolchzahnkatzen Paramachairodus ogygius, Paramachairodus orientalis und Megantereon crenatidens entdeckt. Davon kamen der lwengroe Machairodus aphanistus und der nur etwa halb so groe Paramachairodus ogygius bereits vor etwa 10 Millionen Jahren am Ur-Rhein vor.Der Titel Sbelzahnkatzen ist bei GRIN Verlag fr akademische Texte www.grin.de erschienen und fr 24,99 Euro beim Buchgrohndler Libri www.libri.de sowie in rund 100 Online-Buchshops erhltlich. Bei GRIN ist fr 14,99 Euro ein preiswertes E-Book zu haben.Von Ernst Probst sind 2009 auch folgende Taschenbcher erschienen:Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen JahrenHhlenlwen. Raubkatzen im EiszeitalterBei Google Buchsuche sind kostenlose Leseproben der zuletzt erwhnten Taschenbcher zu finden. Kommentare
Mon, 1 Jun 2009 10:47:50 -0500 Taschenbuch informiert ber Sbelzahnkatzen [New Window]
Wiesbaden (wissenschafts-news) Haben in Deutschland, sterreich und der Schweiz ruberische Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen gelebt und gejagt? In welcher Zeit lebten diese Raubtiere, wie gro und schwer waren sie und warum sind sie ausgestorben? Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Titel Sbelzahnkatzen ist als gedrucktes Taschenbuch bei Libri unter http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie bei rund 100 Online-Buchshops zum Preis von 24,99 Euro erhltlich. Bei GRIN Verlag fr akademische Texte gibt es ein E-Book unter http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen zum Preis von 14,99 Euro. Das Taschenbuch ist reich bebildert. Eine besonderes Augenweide sind Zeichnungen der Illustratoren Mauricio Antn aus Madrid und Pavel Major aus Prag. Von Ernst Probst erschienen krzlich auch die Taschenbcher Der Ur-Rhein und Hhlenlwen. Letzterer Titel informiert ber alle Funde von Eiszeit-Lwen in Deutschland. Sbelzahnkatzen oder Sbelzahntiger, wie man sie frher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzhnen gehren zu den bekanntesten Sugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozn vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren fr immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Grokatzen befasst sich das Taschenbuch Sbelzahnkatzen. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prhistorische Raubkatzen vor: nmlich Mosbacher Lwen, Hhlenlwen, Europische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee fr dieses Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen reifte whrend der Recherchen fr die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Sbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch Sbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte fr fossile Katzen und war frher am Zoologischen Institut der Universitt Mainz ttig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Palontologe am Landesamt fr Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte fr fossile Sugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit groer Geduld bei den Recherchen fr verschiedene Taschenbcher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bcher und Taschenbcher verffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur. Kommentare
Sun, 31 May 2009 01:54:56 -0500 Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen [New Window]
Video "Machairodus Africanus" von "TvAnimals" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=BatauseBhZMWiesbaden (natur-news) - Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen werden in dem Taschenbuch "Sbelzahnkatzen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Das Taschenbuch umfasst 328 Seiten, prsentiert zahlreiche Abbildungen und kostet 24,99 Euro. Es ist bei "GRIN Verlag fr akademische Texte" erschienen. Bei GRIN ist der Titel "Sbelzahnkatzen" als preiswertes E-Book erhltlich, bei "Amazon" www.amazon.de und "Libri" www.libri.de in Krze als gedrucktes Taschenbuch. Vom Ernst Probst stammen auch die Taschenbcher "Der Ur-Rhein" und "Hhlenlwen", in denen es teilweise auch um Sbelzahnkatzen geht.In jeweils eigenen Kapiteln werden die Sbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon behandelt. Machairodus, Homotherium, Paramachairodus und Megantereon sind auch in Deutschland durch Funde nachgewiesen.Das Taschenbuch "Sbelzahnkatzen" listet die wichtigsten Fundorte von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus Deutschland, sterreich und der Schweiz sowie aus dem Rest der Welt auf. Kommentare
Wed, 27 May 2009 12:32:01 -0500 Taschenbuch ber Sbelzahnkatzen von Ernst Probst [New Window]
Video "Machairodus Africanus" von "TvAnimals" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=BatauseBhZMWiesbaden (wissenschafts-news) - Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen werden in dem Taschenbuch "Sbelzahnkatzen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Das Taschenbuch umfasst 328 Seiten, prsentiert zahlreiche Abbildungen und kostet 24,99 Euro. Es ist bei "GRIN Verlag fr akademische Texte" erschienen. Bei GRIN ist der Titel "Sbelzahnkatzen" als preiswertes E-Book erhltlich, bei "Amazon" www.amazon.de und "Libri" www.libri.de in Krze als gedrucktes Taschenbuch. Vom Ernst Probst stammen auch die Taschenbcher "Der Ur-Rhein" und "Hhlenlwen", in denen es teilweise auch um Sbelzahnkatzen geht.In jeweils eigenen Kapiteln werden die Sbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon behandelt. Machairodus, Homotherium, Paramachairodus und Megantereon sind auch in Deutschland durch Funde nachgewiesen.Das Taschenbuch "Sbelzahnkatzen" listet die wichtigsten Fundorte von Sbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus Deutschland, sterreich und der Schweiz sowie aus dem Rest der Welt auf. Kommentare
Wed, 27 May 2009 11:32:23 -0500 Naturgetreuer Abguss eines Raubtieres aus Messel zu verkaufen [New Window]
Seltene Replik eines Raubtieres aus Messel zu verkaufenArt:Paroodectes feistiRaubtierGre der Platte:ca. 66 cm x 24 cmFundort des Originals:Grube Messel bei Darmstadt (Hessen)Stratigrafie:Mittleres EoznAlter des Originals:ca. 50 Millionen JahreBemerkung:Auf der Rckseite gibt es eine AufhngungReplik angefertigt von Otto Feist, Mhltal/Trautheim bei DarmstadtAnfragen an:info (at) korfluer.net*Paroodectes feisti ist der erste Fund eines echten Raubtieres aus der Grube Messel bei Darmstadt. Der Artname feisti erinnert an den verdienstvollen Fossiliensammler und Entdecker Otto Feist aus Mhltal bei Darmstadt. Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde dieser seltene Fund 1980 von dem Palontologen Rainer Springhorn vom Lippischen Landesmuseum in Detmold. Paroodectes feisti war ein kleiner, gewandter Kletterer, der etwa einer heutigen Ginsterkatze hnelte. Vermutlich hat dieser Ruber in den damaligen Urwldern Insektenfresser, Nagetiere und andere kleine Wirbeltiere gejagt und gefressen. Kommentare
Wed, 27 May 2009 07:00:50 -0500 Was Neurowissenschaftler von Zauberern lernen knnen [New Window]
Forscher erschlieen eine neue Informationsquelle ber kognitive Vorgnge.Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2009 Zauberknstler haben in Jahrhunderten gelernt, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit der Zuschauer zu manipulieren. Ihre Tricks wecken deshalb neuerdings auch das Interesse der Neurowissenschaftler. Die Forscher hoffen, mehr ber sensorische und kognitive Prozesse zu erfahren, indem sie analysieren, wie Magier es schaffen, unsere Sinne zu tuschen. ber erste faszinierende Erkenntnisse, die sie dabei gewonnen haben, berichten zwei Protagonisten dieses neuen Forschungszweigs, Susana Martinez-Conde und Stephen Macknik vom Barrow Neurological Institute in Phoenix (Arizona), im Juniheft von Spektrum der Wissenschaft.Zauberer sind gro darin, die Aufmerksamkeit des Publikums von einer heimlichen Aktion abzulenken. Das kann offen geschehen, indem der Illusionist dafr sorgt, dass die Zuschauer in die falsche Richtung blicken etwa durch die Aufforderung, einen bestimmten Gegenstand zu fixieren. Noch raffinierter ist die verdeckte Ablenkung. Dabei hat das Publikum das Geheimnis hinter dem Trick direkt vor Augen und bemerkt es trotzdem nicht.Dazu nutzen Magier etwa das Phnomen der Vernderungsblindheit. Den Betrachtern einer Szene entgeht dabei, dass etwas anders ist als zuvor. Viele Untersuchungen ergaben, dass selbst einschneidende nderungen nicht bemerkt werden, wenn sie whrend einer kurzzeitigen Unterbrechung des Sehvorgangs stattfinden und scheinbar nebenschliche Dinge betreffen.Weidlich Gebrauch machen Zauberknstler auch von der so genannten Unaufmerksamkeitsblindheit. Hier bersehen die Betrachter ein unerwartetes Objekt, das sie unmittelbar vor Augen haben. So fhrten die Psychologen Daniel J. Simons und Christopher F. Chabris Versuchspersonen ein Video vor und baten sie, mitzuzhlen, wie oft eine Mannschaft aus drei Basketballspielern den Ball an einen Teamkollegen abgibt; die Psse des gegnerischen Trios sollten ignoriert werden. Etwa die Hlfte der Beobachter bemerkte nicht, wie ein als Gorilla kostmierter Mensch mitten durchs Bild lief, im Zentrum sogar kurz anhielt und sich auf die Brust trommelte.Desgleichen spielen Zauberer mit der Erwartungshaltung ihrer Zuschauer, indem sie ein und denselben Vorgang mehrfach ausfhren und dann unvermutet abndern. So kann ein wiederholt geworfener Ball sich schlielich scheinbar mitten in der Luft auflsen. Tatschlich wurde er gar nicht mehr geworfen, sondern nach der vorgetuschten Wurfbewegung in der Hand verborgen. Dass der Trick funktioniert, liegt, wie die wissenschaftliche Analyse ergab, auch an einem reprsentionalen Impuls. Demnach scheint ein bewegtes Objekt, das pltzlich verschwindet, noch ein Stck weiter lngs seiner vorigen Bahn zu fliegen.Auch mit ihren Gesten knnen Zauberknstler die Aufmerksamkeit des Publikums steuern. Soll es auf die Bahn der Hand achten, malen sie eine geschwungene Linie in die Luft. Eine schnelle, gerade Bewegung lenkt das Augenmerk dagegen auf die Endposition hin. Eine neurowissenschaftliche Erklrung dafr ist, dass geschwungene Bewegungen dem Betrachter automatisch bedeutsamer erscheinen als lineare und deshalb grere Beachtung finden. Das passt zu Ergebnissen von Untersuchungen, wonach Wlbungen und Ecken von Gegenstnden prominenter erscheinen und strkere Gehirnaktivitt hervorrufen als gerade Kanten.Neurowissenschaftler analysieren die Methoden der Illusionisten aber nicht nur, sondern setzen sie auch fr eigene Untersuchungen ein. So wurden Versuchspersonen in einem Magnetresonanztomographen Filme von Zaubertricks vorgefhrt, die scheinbar gegen das Gesetz von Ursache und Wirkung zu verstieen, und die Gehirnaufnahmen anschlieend mit denen einer Kontrollgruppe verglichen, die analoge Videos gesehen hatte, bei denen aber alles mit rechten Dingen zuging. Wie sich herausstellte, war bei den Probanden, die den Zaubertrick betrachteten, ein Bereich im anterioren Gyrus cinguli strker aktiviert als bei den Vergleichspersonen. Demnach hat diese Hirnregion, so der Schluss der Forscher, offenbar mit der Interpretation kausaler Zusammenhnge zu tun.Die Psychologen Peter Johansson und Lars Hall an der Universitt Lund konnten mit Taschenspielertricks eine besonders interessante Erkenntnis gewinnen. Sie legten nichtsahnenden Versuchspersonen Bildpaare von weiblichen Gesichtern vor und forderten sie auf, jeweils das fr sie attraktivere auszuwhlen. Anschlieend vertauschten sie heimlich die beiden Fotos. Nur ein Viertel der Probanden bemerkte den Tausch. Mehr noch: Wenn eine Versuchsperson anschlieend ihre ins Gegenteil verkehrte Wahl begrnden sollte, erfand sie aus dem Stegreif Argumente dafr eine frappierende Demonstration, wie weit nachtrgliche Rationalisierungen gehen knnen.Magische Tricks lassen sich vielleicht sogar in der Medizin einsetzen. So knnten sie sich nach Meinung der beiden Spektrum-Autoren fr diagnostische und therapeutische Verfahren bei Patienten mit bestimmten kognitiven Defiziten eignen seien es die Folgen von Hirnverletzungen, ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktvittsstrung) oder Alzheimer-Demenz. Mglicherweise gelingt es mit manchen Methoden der Bhnenzauberei zudem, die Patienten in einer Weise zu "berlisten", dass sie sich auf die Kernpunkte ihrer Therapie konzentrieren und nicht von nebenschlichen Dingen beeinflussen lassen, die sie nur verwirren. Es gibt sogar schon ein erstes Beispiel fr die medizinische Anwendung eines Zauberutensils. Vilayanur S. und Diane Rogers-Ramachandran von der University of California in San Diego tuschen mit einem Spiegelkasten, in dessen nicht sichtbaren Hohlrumen Illusionisten gerne Dinge verbergen, amputierten Menschen in Therapiesitzungen die Existenz des fehlenden Krperteils vor. Dadurch verringert sich nachweislich der Phantomschmerz.Spektrum Videos ber Zaubertricks finden Sie unter www.spektrum.de/zauberei Kommentare
Tue, 26 May 2009 04:17:06 -0500 Bronzezeit: Liman Tepe Trojas unbekannte Schwester [New Window]
Archologen entdecken an der trkischen Kste immer neue Grosiedlungen der BronzezeitAus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2009 Wer an die vorgeschichtliche Vergangenheit Kleinasiens denkt, dem kommt schnell das berhmte Troja in den Sinn. Lange kannte Prhistoriker kaum eine andere Grosiedlung der Frhen Bronzezeit. Doch dem persnlichen Einsatz des trkischen Archologen Hayat Erkanal ist es zu verdanken, dass im Ortsteil Iskele der Kleinstadt Urla, 40 Kilometer westlich von Izmir ein Ort ausgegraben wird, der den Vergleich mit Troja nicht zu scheuen braucht. Vor mehr als 4500 Jahren florierte dort in Liman Tepe der Fernhandel zwischen den Kulturen der gis und dem hethitischen Groreich, wie "Spektrum der Wissenschaft" in seiner Juni-Ausgabe beschreibt. Dabei wre das "Izmir Region Excavations and Research Project" (IRERP) der Universitt Ankara beinahe nicht zustande gekommen. Denn Liman Tepe hatte niemand auf der Rechnung. Erkanal verkaufte sogar seine Wohnung in Ankara, um 1992 mit anderen Wissenschaftlern und Studenten dort zu graben. Bei Surveys in der Region und durch Notgrabungen vor einem Staudammbau wurden zudem weitere Orte entdeckt, die schon zur Kupfersteinzeit (4500 3000 v. Chr.) bewohnt waren. Und so wuchs, was an Urlas Hafenhgel begann, zu einem Groprojekt heran, das inzwischen sogar die Unterwasserarchologie einbindet. Denn nicht nur setzt sich die Jahrtausende alte Stadt mit ihren Wehranlagen auch im Meer fort, wie das Team zunchst schnorchelnd herausfand. In der Frhen Bronzezeit vor etwa 4600 Jahren entstand dort auch die erste Mole der Welt, gut 100 Meter lang und 40 Meter breit.Offenbar bestand Bedarf an einer so aufwendigen Hafenanlage. Vermutlich war dies eine Folge der innovativen Werkstoffs Bronze: Dank der besseren Werkzeuge konnten Zimmerleute Boote mit ausladenden Buchen fertigen, Seefahrer also immer mehr Waren befrdern. Liman Tepe entwickelte sich zu einem Knotenpunkt im Handelsnetzwerk zwischen dem anatolischen Hochland und der gis. Eine "Stadt voll prangender Huser" mit "wohl bebauten Gassen"; "eine gewaltige Feste" mit "trmenden Mauern" und "gottgebauten Trmen", so beschrieb Homer Troja. Und so htte der wahrscheinlich in Smyrna, dem heutigen Izmir, geborene erste Dichter Europas wohl auch Liman Tepe beschreiben knnen. Denn zu seinen Lebzeiten (vermutlich 8. Jahrhundert v. Chr.) waren von der bronzezeitlichen Festungsanlage vermutlich immer noch die gewaltigen Wehrtrme zu erkennen, auch wenn sie wohl schon halb von Erde bedeckt waren. Griechische Einwanderer nutzten sie als Sttzmauern fr die Huser eines neuen Ortes in einer neuen Zeit. Klazomenai nannten sie ihren Weiler und das lsst die Archologen hoffen, eines Tages aus hethitischen Schriftquellen zu erfahren, wie die Einwohner der bronzezeitlichen Stadt ihren Ort nannten. Denn "Klazomenai" ist nicht aus der griechischen Sprache abzuleiten. Dieser Name drfte also auf eine ltere Bezeichnung zurckgehen und die knnte in der amtlichen Korrespondenz des hethitischen Groreichs auftauchen. Warum auch immer die griechischen Neubrger ihr Dorf so nannten, wie sie es taten, sie hatten wie ihre Vorgnger eine gute Wahl getroffen: 300 Jahre spter gehrte der Kstenort zu den reichsten Stdten Ioniens. Kommentare
Tue, 26 May 2009 04:15:21 -0500 Ein lebhafter kleiner Saturnmond [New Window]
Enceladus, der sechstgrte Trabant des Ringplaneten, steckt voller berraschungen und knnte Spuren von Leben bergen Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2009 Im Inneren des kleinen Saturnmonds Enceladus vermuten Planetenforscher organische Verbindungen, Kanle oder gar Seen mit flssigem Wasser. Energie, Kohlenstoffverbindungen, Wasser: die drei Voraussetzungen fr Leben, wie wir es kennen. Die Erforschung dieses fremdartigen und fernen Orts bringt uns nach unserem Nachbarplaneten Mars, dem Saturnmond Titan und dem Jupitermond Europa eine weitere Welt im Sonnensystem nahe, die sich vielleicht fr lebende Organismen eignet. Als die Raumsonde Cassini vor einigen Jahren die Sdhalbkugel von Enceladus berflog, enthllte sie eine Landschaft, die im Sonnensystem nicht ihresgleichen hat. Einen Eindruck von der Begeisterung, die dies unter Planetenforschern auslste, vermittelt Carolyn Porco, Leiterin des Cassini-Kamerateams, in der Juniausgabe von Spektrum der Wissenschaft.Bei Cassinis Wanderung ber die Sdpolregion fing der Staubanalysator winzige Partikel auf, die offenbar von dort emporgeschleudert worden waren. Zwei andere Instrumente entdeckten Wasserdampf sowie Anzeichen fr Kohlendioxid, Stickstoff und Methan. Auerdem sprte die Infrarotkamera lokale Bodentemperaturen bis zu minus 90 Grad auf weit mehr als die minus 200 Kelvin, die durch bloe Sonneneinstrahlung zu erwarten wren. Auf Fotos des Horizonts im Gegenlicht der Sonne sahen die Planetenforscher auerdem eine gewaltige Wolke kleiner Eispartikel, die sich um mehrere hundert Kilometer ber den Sdpol erhob. Seither hat die Cassini-Sonde mehrere Vorbeiflge an Enceladus absolviert und ist in wenigen Kilometern Hhe in dichtere Regionen der Eruptionsfahne vorgedrungen. Bei einer besonders engen Passage im Mrz 2008 entdeckte Cassini zustzlich zu Wasserdampf, Stickstoff, Kohlendioxid und Methan kleine Beimengungen anderer Kohlenstoffverbindungen wie Azetylen und Cyanwasserstoff sowie Spuren von Ethan, Propan, Benzol, Formaldehyd und anderen organischen Verbindungen. Woher nimmt Enceladus die Energie fr seine geologische Aktivitt? Irdisches Gestein enthlt radioaktive Substanzen, die Wrme erzeugen. Zweifellos gilt fr Enceladus das Gleiche, aber all sein Gestein reicht nicht aus, die beobachtete Wrme zu produzieren. Ansonsten kommen als plausible Wrmequelle nur Gezeitenkrfte in Frage. So wie die Schwerkraft von Sonne und Mond unseren Planeten ein wenig deformiert und das Wechselspiel von Flut und Ebbe hervorruft, knetet Saturns Gravitation Enceladus durch. Wegen dessen exzentrischer Bahn variiert sein Abstand von Saturn. Je nher er ihm kommt, desto mehr wird er deformiert. Diese Variation erzeugt innere Verschiebungen und somit Wrme.Da Enceladus unter der Oberflche fast sicher Wasser birgt, stehen wir vor der faszinierenden Mglichkeit, dass sich in dem kleinen Mond zumindest Vorstufen von Leben regen. Einem kosystem auf Enceladus wrden auf der Erde am ehesten unterirdische vulkanische Schichen hneln, in denen Wasser in vlliger Finsternis heies Gestein umsplt. Hier findet man Organismen, die entweder Wasserstoff und Kohlendioxid aufnehmen, um daraus Methan zu erzeugen, oder Wasserstoff und Sulfate; Energie beziehen sie nicht von der Sonne, sondern aus der Erdwrme.Ob so etwas auch auf Enceladus existiert? Dafr msste eine Sonde auf dem Saturnmond landen und sein Innenleben noch genauer untersuchen. Kommentare
Tue, 26 May 2009 04:12:47 -0500 Die grten Rtsel der Mathematik [New Window]
Was denken diese Mathematiker sich eigentlich?Und hat das, was sie sich denken, etwas mit der Wirklichkeit zu tun? Solche Fragen sind schwerer, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juni 2009 Einer von ihnen hat es in unnahmahmlicher Krze ausgedrckt: "Als Mathematik knnen wir das Gebiet bezeichnen, auf dem wir nie wissen, wovon wir eigentlich reden, und ob das, was wir sagen, auch wahr ist." So sprach der groe Mathematiker und Philosoph Bertrand Russell und widmete Jahre seines Lebens dem Versuch, wenigstens den zweiten Teil seines pessimistischen Satzes zu widerlegen.Was den ersten Teil angeht, haben wir es irgendwie schon immer gewusst: Die Mathematiker schweben in hheren Sphren und denken intensiv ber irgendwelches Zeug nach, das man nicht nur nicht versteht, sondern das auch nicht das Geringste mit der Wirklichkeit zu tun hat. Trotzdem reden sie miteinander ber ihre Gegenstnde und beweisen sogar Behauptungen ber sie, als ob das in irgendeinem Sinn objektive Fakten wren. Na ja. Damit allein sind die Mathematiker noch nicht besser als die vielen Leute, die davon berzeugt sind, von Auerirdischen entfhrt und vergewaltigt worden zu sein. Auch die verstndigen sich untereinander mit groer Sorgfalt ber ihre Beobachtungen und kommen dabei vielleicht sogar zu einem Konsens. Wo ist der wesentliche Unterschied? Wie kommen wir dazu, die Mathematiker im Allgemeinen! nicht fr hoffnungslose Spinner zu halten? Diese Frage gehrt nicht in die Mathematik, sondern in die Philosophie. Deswegen ist es auch kein Mathematiker, sondern der Wissenschaftsphilosoph Bernulf Kanitscheider, der zum Abschluss der groen Mathematik-Serie in "Spektrum der Wissenschaft" die Arbeitsgrundlage und das Selbstverstndnis dieses Faches mit scharfem Verstand durchleuchtet.Dass das schlichte Rechnen mit der Wirklichkeit zum Beispiel in Form von Spielkltzchen zu tun hat, steht auer Zweifel. Aber von ihr haben sich die Mathematiker ausdrcklich distanziert, um von den Schranken der Realitt unbehelligt ihren Gedanken nachhngen zu knnen. Natrlich gibt es immer nur eine begrenzte Anzahl Spielkltze aber unendlich viele natrliche Zahlen. Die existieren nicht in der Realitt, sondern nur in unserem Kopf. Oder? Manche (die "Formalisten") sind so weit gegangen zu sagen, dass man auf das, was man sich bei zum Beispiel den natrlichen Zahlen denkt, zur Not verzichten knne. Mathematik bestehe aus Symbolen, also Buchstaben, Zahlen und mathematischen Zeichen, und Regeln, wie man Ketten aus diesen Symbolen ineinander umwandeln darf. Das erledigt alle lstigen Fragen nach dem Gegenstandsbereich der Mathematik, will aber nicht zur tglichen Praxis des Fachs passen. Mathematiker erleben unweigerlich ihre Gegenstnde als auerhalb des eigenen Kopfes, in einem "eigenen Reich" angesiedelt, dem Ideenhimmel, den der antike Philosoph Platon in seinem berhmten Hhlengleichnis so eindrucksvoll beschrieben hat.So sieht sich der Philosoph in einer ungewohnten Lage. Nachdem er schlssig bewiesen hat, dass in der kausal geschlossenen materiellen Welt fr ein platonisches Ideenreich kein Platz ist, sucht er Argumente, genau diesen Platonismus zu retten und findet welche. Die Philosophen Hilary Putnam und Willard Van Orman Quine haben es auf den Punkt gebracht. So wie die natrlichen Zahlen zum Kltzchenzhlen unentbehrlich sind, so sind fr die Beschreibung der materiellen Welt, sprich die Physik, gewisse sehr abstrakte mathematische Konzepte unvermeidlich. Es wre albern, die Phnomene der Quantentheorie fr real zu erklren und diesen Status den Wahrscheinlichkeitswellen und anderen Begriffen, die fr die Beschreibung der Phnomene zwingend erforderlich sind, zu verweigern.So erbt die angewandte Mathematik eine gewisse Realitt von ihrer Anwendung. Und die "reine" Mathematik? Das ist "noch nicht angewandte" Mathematik. Ohnehin ist sie in ihren Methoden und Denkweisen von ihrer angewandten Schwester praktisch nicht zu unterscheiden. So drfen alle Mathematiker von der vom Philosophen besttigten Vermutung ausgehen, dass sie keine Spinner sind. Kommentare
Tue, 26 May 2009 04:11:14 -0500 Das Neanderthal-Museum im Neandertal [New Window]
Video: "Neanderthal Museum Trailer" von "NeanderthalMuseum" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=fPT2dBsL9oQBeschreibung des Videoclips:Der Trailer zum Neanderthal Museum in Mettmann bei Dsseldorf Kommentare
Wed, 20 May 2009 05:01:58 -0500 Interessantes ber den Ur-Rhein im Museumsfhrer ber das Dinotherium-Museum [New Window]
Titel des Museumsfhrers "Das Dinotherium-Museum in Rheinhessen"Eppelsheim (natur-news) Das kleine, aber feine Dinotherium-Museum in Eppelsheim (Landkreis Alzey-Worms) informiert mit einem 92 Seiten umfassenden und reich bebilderten Museumsfhrer ber die bedeutenden Funde lngst ausgestorbener Sugetiere, die vor etwa 10 Millionen Jahren am Ur-Rhein in der Gegend von Eppelsheim in Rheinhessen lebten und starben. Es ist nach dem riesigen Rsseltier Deinotherium giganteum umgangssprachlich Dinotherium benannt, das als Schreckenstier von Eppelsheim in die Annalen der Wissenschaft einging. Im Museumsfhrer wird eine exotische Tierwelt in Wort und Bild vorgestellt, zu der unter anderem Menschenaffen, Sbelzahntiger, Brenhunde, Hynen, krallenfige Huftiere, riesige Ur-Elefanten und dreihufige Ur-Pferde gehrten. Der Palontologe Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt, Heiner Roos, der Altbrgermeister von Eppelsheim und geistige Vater des Dinotherium-Museums, sowie der Wissenschaftsautor Ernst Probst aus Mainz-Kostheim schrieben die Texte.Aus der Feder von Ernst Probst stammt auch das 256 Seiten starke Taschenbuch Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren. Dieses ist Dr. Jens Lorenz Franzen, Altbrgermeister Heiner Roos und dem berhmten Darmstdter Palontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) gewidmet. Franzen ist der Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begrnder der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim. Der Idee und Initiative von Roos ist das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken. Mit Kaup hat die Erforschung der Sugetierfauna aus den Ablagerungen des Ur-Rheins, den so genannten Dinotheriensanden, einst angefangen.Roos hat mit Rat und Tat wesentlich zum Gelingen des Museumsfhrers beigetragen. Die Tierzeichnungen darin stammen von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag. Sie wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim hergestellt. Herausgeber des Museumsfhrers ist der Frderverein Dinotherium-Museum e.V. Eppelsheim.Der Museumsfhrer ist im Dinotherium-Museum in Eppelsheim erhltlich. ber das ungewhnliche Museum informiert die Internetseite mit der Adresse www.dinotherium-museum.deDas Taschenbuch "Der Ur-Rhein" ist beim Buchgrohndler "Libri" www.libri.de und bei "Amazon" www.amazon.de zu haben. Kommentare
Wed, 13 May 2009 06:48:08 -0500 Prachtband von Anton Verhagen und Dick Mol [New Window]
Autoren Dick Mol (links) und Anton VerhagenInterview mit Dick Mol aus Hoofddorp, niederlndischer Experte fr fossile Sugetiere (vor allem Mammut) aus dem Eiszeitalter (Pleistozn) und Autor zahlreicher Bcher ber prhistorische Themen: Zusammen mit Anton Verhagen verffentlichte er das Werk "De Groote Wielen: er war eens ...". Dieser Band ist eine Art Monographie und befasst sich mit Sugetieren, Vgeln, Insekten, Vegetation, Altersdatierung mit der Radiocarbon-Methode bzw. C14-Methode. usw.*"Groote Wielen": Ein Eldorado fr die WissenschaftFrage: Herr Mol, zusammen mit Anton Verhagen aus 's-Hertogenbosch haben Sie das Buch "De Groote Wielen: er was eens ..." verffentlicht. Worum geht es in diesem ungewhnlich reich bebilderten und groformatigen Prachtband?Antwort: In der Nhe von 's-Hertgenbosch, in der Provinz Noord-Brabant, wird in den Auen der Maas ein neues Wohnviertel gebaut. Es werden 6.400 neue Huser errichtet. Dafr brauchte man sehr viel Sand, etwa 5 Millionen Kubikmeter. Bohrungen haben angedeutet, dass es in der Nhe dieses Wohnviertels sehr gute Ablagerungen der Ur-Maas gibt. Eine dicke Sandschicht, die von der Maas ber Tausende von Jahren abgelagert worden ist. Wir wissen aus der Geschichte der Maas, dass in deren Ablagerungen auch berreste der Mammutfauna gefunden werden knnen. In verschiedenen Museen in den Niederlanden sind umfangreiche Sammlungen von Mammutknochen, und natrlich auch von anderen Tieren der Mammutsteppe, angehuft. Da die Behrden bei der Genehmigung festgelegt haben, dass verschiedene Qualitten von Sand separat gelagert werden sollen, musste man sehr genau die Ablagerungen frdern. Fr die Palontologie war das neu. Am Splfeld wei man dann ziemlich genau, aus welcher Tiefe der Sand und die verschiedene tierischen berreste stammen. Fast fnf Jahre haben Anton Verhagen und ich an der Fundstelle "De Groote Wielen" gesammelt, die auch der Name des neuen Wohnviertels ist. Untersuchungen an den Knochen und andere Funden haben sehr interessante Ergebnisse erbracht. Diese haben wir jetzt in diesem Buch verffentlicht.*Unterkiefer eines Cro-Magnon-Menschen von der Fundstelle "De Groote Wielen" Frage: In Ihrem Buch kann man eine Reise durch die letzte Phase des Eiszeitalters (Pleistozn) vor etwa 100.000 bis 11.700 Jahren unternehmen. Welchen Tieren und Urmenschen begegnet man dabei?Antwort: Wir haben fast die komplette Mammutfauna sichergestellt. Die Fauna, die wir von vielen Fundstellen in der nrdlichen Hemisphre kennen. Die Fauna, die zwischen 100.000 und 12.000 Jahren vor heute die kalte und trockene fast baumlose Grasssteppe bewohnt hat. Tiere wie das Wollhaar-Mammut, Wollhaar-Nashorn, Pferd, Steppenwisent, Riesenhirsch, Rentier, Lwe, Polarfuchs, Braunbr und auch berreste von kleinen Tieren wie Polarhase.*Kinder mit 1,31 Meter langem Mammutknochen von der Fundstelle "De Groote Wielen"Frage: Welche Tiere aus dem Eiszeitalter begeistern Sie am meisten?Antwort: Eigentlich interessiere ich mir fr die Gesamtfauna. Aber die Mammuts aus dem Frh-, Mittel- und Sptpleistozn interessieren mich am meisten. Die verschiedenen Mammutarten sagen soviel aus ber die Umwelt aus dem gesamten Pleistozn. *Frage: Wer hatte als Erster die Idee fr dieses Buch?Antwort: Die Idee kommt von uns beiden. Viele Jahre arbeiten Anton Verhagen und ich zusammen. Wir haben viele Tage im Feld verbracht. Wir waren sehr oft unterwegs in Europa und auch in Nordamerika. In einem Gesprch haben wir gesprochen ber andere Bcher, die ich in Japan, Russland und Amerika verffentlicht habe, um meine Ideen mit anderen zu teilen. Dann haben wir einander gesagt, wir sollen unsere Daten von De Groote Wielen mit anderen teilen. *Frage: Wie haben Sie und Anton Verhagen sich kennen gelernt?Antwort: Vor etwa 30 Jahren habe ich ihn in 's-Hertogenbosch besucht. Er war vor allem sehr aktiv in seiner Heimatregion und hat sich hauptschlich interessiert fr die Archologie. Er hat viele Fundstellen in der Nhe von 's-Hertogenbosch, wo auch fters Knochen vom Mammut gefunden wurden. Dann haben wir uns befreundet. Wir haben sehr viel zusammen gearbeitet und ab und zu etwas verffentlicht. *Skelett eines Wildrindes von der Fundstelle "Groote Wielen"Frage: An Ihren Bchern fllt auf, dass Sie immer eine erstaunliche Flle von hochwertigen Abbildungen prsentieren. Wie viele Bilder (Fotos, Zeichnungen, Gemlde) sind in "De Groote Wielen" zu sehen?Antwort: Ich verffentliche gerne Originalarbeiten. Ich hnge sehr an Qualitt. Ich habe sehr lange an den Untersuchungen gearbeitet und originale Resultate bekommen. Die sollen dann auch mit guten und Originalbildern publiziert werden. Da ich auch gerne und fters mit qualifizierten Fotografen und Knstlern zusammenarbeite, war nicht viel ntig, ein gutes und vertrautes Team zusammenzustellen. Remie Bakker zum Beispiel hat unter meiner Leitung hervorragende Gemlde angefertigt. *Gemlde eines Mammuts von Remie Baaker fr das Titelbild des Buches "De Groote Wielen: er war eens"Frage: Besondere optische Leckerbissen sind die Zeichnungen und Gemlde des niederlndischen Knstlers Remie Bakker aus Rotterdam. Sie diese eigens fr das Buch geschaffen oder bereits anderswo verffentlicht worden?Antwort: Ja, die Schwarzwei-Zeichnungen und die farbigen Gemlde sind eigens fr dieses Buch geschaffen worden. Das war viel Arbeit. Die Gemeinde und die Entwickler des neuen Wohnviertels haben uns dabei finanziell unterstutzt. Remie Bakker muss von seiner Arbeit leben und hat viele Stunden daran gearbeitet und immer wieder hatten wir Anmerkungen und mussten kleine nderungen angebracht werden. Die Gemlde sind auch gro angelegt, etwa 110 x 80 cm. Leider ist das Buch nur im Format DIN A4 (21 x 29,7 cm) gedruckt! *Frage: Knnen Natur- oder Kunstliebhaber Zeichnungen und Gemlde, die im Buch verffentlicht sind, kaufen?Antwort: Nein, die werden nicht verkauft. Remie Bakker ist ein professioneller Knstler und liebt die Massenproduktion nicht. Ich finde das gut. Man kann ihn natrlich immer fragen, ob er etwas originelles produziert. Siehe seine Arbeiten und seine Adresse auf www.manimalworks.com *Frage: Wer ein Buch von Ihnen gelesen hat, mchte gerne wissen, welche Titel noch aus Ihrer Feder stammen. Bitte nennen Sie uns Bcher, auf deren Umschlag Ihr Name steht?Antwort: Das sind viele Bcher. Ich mchte gerne auf Wikipedia hinweisen. Ich wei nicht, wer Dick Mol dort untergebracht hat, aber es gibt dort eine kleine Auflistung einiger meiner Bcher.*Frage: In den Medien werden Sie oft respektvoll als "Mammut-Experte", "Sir Mammoth" oder "Mister Mammoth" bezeichnet. Freuen Sie sich ber diese Bezeichnungen?Antwort: Ich investiere sehr viele Stunden pro Tag fr die Palontologie. Ich liebe das. Nicht nur im Labor, nicht nur im Feld, nicht nur in meiner Privatbibliothek und nicht nur in Sibirien oder auf der Nordsee. Ich liebe alle Stufen dieser Wissenschaft. Es bereitet mir und meiner Frau sehr viel Spa und Vergngen. Wir sind sehr viel unterwegs und reisen ist immer sehr angenehm.*Frage: Anton Verhagen, geboren 1944, wird in dem Buch als Sammler palontologischer und archologischer Objekte bezeichnet. Was ist seine Spezialitt?Antwort: Anton ist schon in Frhpension. Er hat vor einigen Jahren ein sehr schnes und interessantes Museum gegrndet und zwar bei 's-Hertgenbosch mit Funden aus seiner Heimat. Siehe: http://www.museumhertogsgemaal.nl - Dieses archologisch-palontologische Museum wird auch im Buch beschrieben. Es ist ein Museum mit vielen Funden aus dem Eiszeitalter und auch aus dem Holozn. Auch einige geschichtliche Objekte aus seiner Heimat kann man hier anschauen, und man bekommt immer eine sehr gute und begeisterte Fhrung. *Frage: Viele Buchautoren sind nach dem Erscheinen ihres Werkes erschpft und wollen erst mal eine Pause machen, bevor sie sich an ein neues Buchprojekt heranwagen. Wie ist es bei Ihnen?Antwort: Nein, da fehlt mir die Zeit. Ich arbeite jetzt mit Professor Dr. Evangelia Tsoukala aus Thessaloniki in Griechenland, zusammen, um nchstes Jahr einen reich bebilderten Band herauszubringen mit den Ergebnissen unserer Ausgrabungen in der Sandgrube von Milia in West-Mazedonien. Darber hinaus muss ich auch die wissenschaftlichen Daten von meinen Untersuchungen in renommierten Fachzeitschriften publizieren. Auch bin ich noch sehr beschftigt mit der Organisation der 5. Mammutkonferenz, die 2010 in Le Puy-en-Velay in der Auvergne in Frankreich stattfinden wird.*Frage: Das grte Lob fr einen Autor ist, wenn mglichst viele Menschen sein Buch kaufen, lesen. Wo kann man das Buch "De Groote Wielen" erwerben?Antwort: Beim DrukWare Verlag in Norg, Niederlande. Die Daten des Buches sind:Anton Verhagen und Dick Mol: De Groote Wielen: er was eens ... Wie woonden er in De Groote Wielen in de ijstijd?Drukware Verlag, 192 Seiten, 34,45 Euro, ISBN 978 90 78707 06 6Die Adresse des Verlages findet man auf der Internetseite http://www.drukware.nl*Die Fragen fr das Interview stellte der Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der unter anderem die Weblogs http://wissenschafts-news.blog.de und http://interview-weblog.blogspot.com betreibt Kommentare
Wed, 6 May 2009 00:56:56 -0500 Nur wenige Hhlenlwenfunde in Sachsen [New Window]
Leipzig (natur-news) Zu den wenigen Fundorten von Lwen aus dem Eiszeitalter in Sachsen gehrt Leipzig-Lindenthal. Dort kam bereits vor einem Jahrhundert in einer Sandgrube der halbe Unterkiefer eines Hhlenlwen (Panthera leo spelaea) zum Vorschein. Dieser Fund wurde 1909 von dem Leipziger Geologen Johannes Felix (1859-1941) in den Sitzungsberichten der Naturforschenden Gesellschaft zu Leipzig erwhnt. Felix hatte sich durch die Bergung, Prparation und Aufstellung eines 1908 bei Borna entdeckten Mammuts einen Namen gemacht.Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Unter den rund 100 Fundorten von Hhlenlwen in Deutschland ist auch Wiedemar-Rabutz (Kreis Nordsachsen). Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Hhlenlwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Wrttemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Grostdten, in denen Fossilien von Hhlenlwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Hhlenlwen gefunden.Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zhne und Knochen von Hhlenlwen geborgen worden als in der Zoolithenhhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Frnkischen Schweiz (Bayern). Ebenfalls einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde wert ist Bottrop-Welheim, wo die ltesten Lwenspuren der Erde entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden. Die frhesten und grten Lwen in Deutschland sind Ernst Probst zufolge die Mosbacher Lwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Diese Mosbacher Lwen erreichten eine Gesamtlnge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Lwen in Afrika um rund einen halben Meter bertrafen. Aus ihnen sind vor da. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Hhlenlwen hervorgegangen.Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Hhlenlwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste hufig in Hhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Lwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Hhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Hhlen. Anders als Hhlenbren und Hhlenhynen haben Hhlenlwen vermutlich nur selten Hhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwchte, kranke oder alte Hhlenlwen in solche natrlichen Unterschlpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womglich dienten Hhlen auch als Unterschlupf fr Lwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Sogar in hochgelegenen alpinen Hhlen von Italien, sterreich und der Schweiz hat man Reste von Hhlenlwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Hhe liegende Conturineshhle in Sdtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Hhlenlwen sind die Salzofenhhle bei Grundlsee im sterreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Hhe), die Ramesch-Knochenhhle in Obersterreich (1960 Meter Hhe) und die Hhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Sntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Hhe). Kommentare
Mon, 4 May 2009 01:41:35 -0500 In der Wiesbadener Gegend jagten Jaguare [New Window]
Video "Jaguar vs Crocodile (Caiman)" von "DlMSuM3k" bei Youtubehttp://www.youtube.com/watch?v=YVjh02RmMncWiesbaden (natur-news) Im Eiszeitalter haben in Deutschland auch so genannte Europische Jaguare (Panthera onca gombaszoegensis) gejagt. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist das Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hin. Allein in den rund 600.000 Jahre alten Mosbacher Sanden von Wiesbaden in Hessen sind bereits drei Jaguarfunde geglckt. Mosbach war frher ein Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich und wurde spter eingemeindet.Die Mosbacher Jaguarfunde gehren zu den geologisch jngsten dieser Raubkatze, die schon vor etwa 1,5 Millionen Jahren im Eiszeitalter in Europa vorkam. Vielleicht war der Europische Jaguar wie der heutige Jaguar eng ans Wasser gebunden und bevorzugte ebenfalls Wald- und Buschgebiete. Panthera onca gombaszoegensis drfte sptestens in der Mindel-Eiszeit (etwa 480.000 bis 330.000 Jahre) ausgestorben sein. Sein Verschwinden ist wohl durch die Klte und die Konkurrenz durch Lwen bewirkt worden.Der Europische Jaguar wurde frher unter zahlreichen Artnamen beschrieben. Reste dieser Grokatze kamen auer in Mosbach (Hessen) auch an anderen Fundstellen in Deutschland zum Vorschein: Rabenstein bei Waischenfeld und Wrzburg-Schalksberg (beide in Bayern) sowie Weimar-Senborn und Untermafeld bei Meiningen (beide in Thringen). Zum Fundgut der Brenhhle bei Sonnenbhl-Erpfingen (Baden-Wrttemberg) gehrt der Toskanische Jaguar (Panthera onca toscana), der aber vielleicht mit dem Europischen Jaguar identisch ist.Jaguarfossilien hat man auer in Deutschland auch in Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden, England, sterreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Rumnien, Bulgarien, Griechenland, Georgien und in der Ukraine geborgen. Bei einer Ausgrabung am franzsischen Fundort Chteau in Burgund entdeckten die Palontologen Alain Argant und Jacqueline Argant sogar Teile eines fast kompletten Skelettes mit Schdel von Panthera onca gombaszoegensis.Alain Argant, Jacqueline Argant, Marcel Jeannet (alle drei aus Frankreich) und Margarita Erbajeva (Russland) haben 2007 in der Publikation Courier Forschungs-Institut Senckenberg zahlreiche Fundorte des Europischen Jaguars erwhnt:Frankreich: LEscale, Chteau, La Nauterie, Artenac, Vallonnet, Cnac-et-Saint-Julien Grotte XIV, Villereversure, Az-Aiglons, MarignatSpanien: Atapuerca Gran Dolina, Huscar IItalien: Olivola, Val dArno, PerugiaEngland: Westbury-sub-MendipBelgien: Sprimont/Belle-rocheNiederlande: Maasvlakte bei Rotterdam, NordseeDeutschland: Mosbach, Wrzburg-Schalksberg, Untermafeld, Weimar-Senborn, Rabenstein bei Waischenfeldsterreich: HundsheimTschechien: Koneprusy, Strnsk Skla, Holsteijn 1/Chlum 6,Slowakei: Gomsbasek (Gombaszg)Ungarn: Vrteszls II, Villny 3, Somssich-hegy 2, Kvesvrad, Uppony 1Rumnien: BetfiaBulgarien: SlivnicaGriechenland: Volos, Gerakou 1, PetralonaGeorgien: AkhalkalakiUkraine: ZimbalDas Taschenbuch Hhlenlwen von Ernst Probst befasst sich mit Eiszeitlwen, Jaguaren, Leoparden, Geparden, Pumas und Sbelzahnkatzen, die allesamt durch Funde in Deutschland nachgewiesen sind. Es ist in rund 100 Online-Buchshops wie www.amazon.de und www.libri.de und in jeder guten Buchhandlung erhltlich. Bei www.grin.de ist der Titel als preiswertes E-Book zu haben. Von Ernst Probst erschien krzlich auch das Taschenbuch Der Ur-Rhein. Kommentare
Fri, 1 May 2009 12:31:49 -0500 Vogelstimmen-Trainer jetzt fr iPhone [New Window]
Vogelstimmen erkennen - schneller als je zuvorAmsel, Nachtigall oder Blaumeise? Jeder kann jetzt Vogelstimmen innerhalb weniger Minuten erkennen. Und zwar berall und jederzeit. Als technische Innovation gibt es nun erstmals 175 heimische Vogelarten mit 979 Lautuerungen fr das iPhone und den iPod Touch.Die Handhabung ist uerst einfach und erfordert keinerlei Fachwissen: Wer zum Beispiel im Wald einen Vogel hrt oder sieht, den er nicht kennt, whlt den Lebensraum "Wald". Nun erscheinen smtliche Vogelarten, die dort leben. In der Schnellbestimmung knnen Gesnge, Rufe und andere Lautuerungen abgehrt werden. Da stets mit den hufigsten Arten begonnen wird, kommt es schnell zu Bestimmungserfolgen - der gesuchte Vogel ist gefunden. Neben den Lautuerungen und einem Bild des Vogels sind weitere Informationen zu Gre, Brutverhalten und anderen Merkmalen der Arten aufgefhrt.Der Vogelstimmen-Trainer untersttzt Naturinteressierte nicht nur beim Bestimmen der Vogelarten sondern ist zugleich persnlicher Trainer. Ein integriertes Quiz fragt die Vogelkenntnisse ab und erweitert das Wissen spielerisch. Der Trainer merkt sich die individuellen Ergebnisse und passt die Auswahl der Vgel in dem Quiz entsprechend an. Vgel, die richtig erkannt wurden, werden weniger oft abgefragt, als die falsch erratenen Arten. So wird das Quiz nicht langweilig und untersttzt das Erlernen neuer Arten.Der Vogelstimmen-Trainer ist fr jeden Naturfreund eine unverzichtbare Bestimmungshilfe!Der Vogelstimmen-Trainer fr das iPhone und den iPod touch wurde von Edition AMPLE und der InnoMoS GmbH entwickelt und ist ab sofort im Apple App Store erhltlich. Weitere Informationen im Internet unter http://www.naturelexicon.de Kommentare
Fri, 24 Apr 2009 08:21:24 -0500 F.A.Z.-Hrbuch zum Darwin-Jahr 2009 [New Window]
Evolution! Wie Charles Darwin das Weltbild verndert hat. Charles Darwin steht fr eines der ungewhnlichsten und folgenreichsten Forscherleben. Das neue F.A.Z.-Hrbuch beleuchtet seine Biografie, seine Forschungsreisen und die Entwicklung seiner Evolutionstheorie. Es setzt die erfolgreiche Reihe der Wissen-Hrbcher fort und ist ab sofort erhltlich. Am Anfang steht ein Blick auf die Person Charles Darwin: sein Leben, seine Thesen, seine Zeitgenossen. Es folgt ein Besuch auf Darwins Landgut Down House, wo der berhmte Naturforscher nach seiner Reise die Theorien weiterentwickelte. Danach geht es weiter zu den Galapagos- Inseln, auf denen sich eine wahre Darwin-Ikonographie wahrnehmen lsst. Die Informationen ber den Baikal-See, dessen Fauna als aktuellster Beleg der Evolutionstheorie gilt, runden das Hrbuch ab. Das Wissen-Hrbuch wird durch ein Booklet mit einer Chronik derwichtigsten Stationen im Leben Charles Darwins ergnzt. Es hat eineGesamtspieldauer von zwei Stunden und 15 Minuten. Die Audio-CD kann zum Preis von 19,90 Euro im Internet unter www.faz-archiv.de/hoerbuch - beim F.A.Z.-Archiv telefonisch unter 0 69/75 91-10 10 oder im Buchhandel (ISBN 978-3-89843-991-6) bestellt werden. Kommentare
Tue, 21 Apr 2009 13:04:40 -0500 rzte untersuchten Hhlenlwe, Hhlenhyne und Hhlenbr [New Window]
Wiesbaden (natur-news Der Hhlenlwe (Panthera leo spelaea, die Hhlenhyne (Crocuta crocuta spelaea) und der Hhlenbr (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter verdanken ihren wissenschaftlichen Namen zwei deutschen Medizinern. Der Arzt und Palontologe Georg August Goldfu (1782-1848), der in Erlangen und in Bonn arbeitete, hat 1810 erstmals den Hhlenlwen und 1823 erstmals die Hhlenhyne wissenschaftlich beschrieben. Bereits 1794 hatte der Chirurg Johann Christian Rosenmller (17711820) aus Erlangen die erste Beschreibung des Hhlenbren vorgenommen.Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die Funde, nach deren Untersuchung der Hhlenlwe, die Hhlenhyne und der Hhlenbr benannt wurden, stammen allesamt aus der Zoolithenhhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Frnkischen Schweiz (Bayern). Dort sind Reste von mehr als 800 Hhlenbren, aber auch von vielen Hhlenhynen und Hhlenlwen entdeckt worden. Die in dieser Hhle geborgenen Zhne und Knochen von Hhlenlwen stammen von rund 30 Tieren. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Hhlenlwen entdeckt worden als in der Zoolithenhhle!Die Hhlenlwen sind vor etwa 300.000 Jahren aus den riesigen Mosbacher Lwen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen bezeichnet sind. Der Mosbacher Lwe erreichte eine Gesamtlnge von etwa 3,60 Metern und bertraf heutige Lwen damit um rund 50 Zentimeter. Hhlenlwen brachten es auf maximal 3,20 Meter, womit sie grer als jetzige Lwen in Afrika waren.Genau genommen, tragen die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Hhlenlwen einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste hufig in Hhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Lwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Hhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Hhlen. Anders als Hhlenbren und Hhlenhynen haben Hhlenlwen vermutlich nur selten Hhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwchte, kranke oder alte Hhlenlwen in solche natrlichen Unterschlpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womglich dienten Hhlen auch als Unterschlupf fr Lwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen.Sogar in hochgelegenen alpinen Hhlen von Italien, sterreich und der Schweiz hat man Reste von Hhlenlwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Hhe liegende Conturineshhle in Sdtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Hhlenlwen sind die Salzofenhhle bei Grundlsee im sterreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Hhe), die Ramesch-Knochenhhle in Obersterreich (1960 Meter Hhe) und die Hhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Sntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Hhe).Teilweise sind Hhlenlwen wohl durch Hhlenhynen, denen sie zum Opfer gefallen waren, in Hhlen verschleppt worden. Die bis zu etwa 1,50 Meter langen und rund 0,90 Meter hohen Hhlenhynen ernhrten sich nicht nur von Aas, sondern waren wegen ihrer Krpergre und Kraft auch fhig, im Rudel zu jagen. Sie fraen nicht alles vor Ort, sondern schleppten Fleisch- und Knochenteile zu einem geschtzten Fressplatz, der auch in einer Hhle liegen konnte. Dort bissen sie in Ruhe die Knochen auf, um so an das begehrte energiereiche Knochenmark zu gelangen.Besonders hufig entdeckte man Reste von Hhlenhynen in so genannten Hynenhorsten, die sich in Hhlen befanden. Dort brachten sie offenbar ber Generationen hinweg ihren Nachwuchs zur Welt und schleppten ihre Beutetiere ein. Hynenhorste kennt man aus England, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Ein solcher Hynenhorst war die erwhnte Zoolithenhhle von Burggaillenreuth gewesen. Kommentare
Thu, 9 Apr 2009 01:26:51 -0500 Naturgetreue Replik eines Schdels der Sbelzahnkatze Homotherium crenatidens [New Window]
Ein Angebot aus dem Urzeitshop www.urzeitshop.deNaturgetreue Replik eines Schdels der Sbelzahnkatze Homotherium crenatidens, die im Eiszeitalter (Pleistozn) auch in Deutschland lebte.Homotherium crenatidens wurde etwa so gro wie ein Lwe. Wie bei anderen Sbelzahnkatzen war der Schwanz recht kurz. Homotherium lebte im Pliozn und Pleistozn vor ca. 5 Millionen Jahren bis vor etwa 10.000 Jahren in Afrika, Asien, Europa und Amerika. Seine Vorderbeine waren lnger als die Hinterbeine, was der Grokatze eine abfallende Rckenlinie wie eine Hyne bescherte. Auerdem hatte Homotherium relativ kurze Eckzhne, die stark gekrmmt, flach, gezackt und messerscharf waren. Die Backenzhne waren zu schwach ausgebildet, um damit Knochen zu zerbeien.Mae des Schdels:36,5 cm lang16,5 cm hoch (bei geschlossenem Maul)13 cm breitMastab: 1:1Obgleich dieses Exemplar etwas seitliche Zerquetschung whrend der Fossilisation erfuhr, ist sein Gebiss nahezu perfekt erhalten und stellt ein wundervolles und wissenschaftlich genaues Beispiel dieser einzigartigen Sbelzahnkatzen dar.Die Kolorierung des Schdels entspricht sonnengebleichten Knochen.Der Schdel wird ohne Sockel geliefert.Der Unterkiefer ist nicht am Schdel befestigt.Innerhalb Deutschland wird der Schdel versandkostenfrei verschickt.*Literatur:Ernst Probst: Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter. GRIN, Mnchen 2009In diesem Taschenbuch werden auer dem Mosbacher Lwen, Europischen Hhlenlwen, Amerikanischen Hhlenlwen und Ostsibirischen Hhlenlwen auch der Europische Jaguar, Leopard, Gepard, Puma, die Sbelzahnkatze Homotherium und die Dolchzahnkatze Megantereon vorgestellt. Kommentare
Thu, 9 Apr 2009 01:23:59 -0500 Museumsfhrer Dinotherium-Museum Eppelsheim [New Window]
Eppelsheim (natur-news) ber die exotische Tierwelt am Ur-Rhein vor rund 10 Millionen Jahren informiert der Museumsfhrer Das Dinotherium-Museum Eppelsheim in Wort und Bild. Er umfasst 92 Seiten im Format DIN A 4 und prsentiert zahlreiche Fotos darunter etliche sogar in Farbe und Zeichnungen. Der Museumsfhrer ist im Dinotherium-Museum Eppelsheim erhltlich. Weblink: http://www.dinotherium-museum.eppelsheim.deInhaltsangabe:Das Dinotherium-Museum informiert ber die bedeutenden Funde lngst ausgestorbener Sugetiere, die vor etwa 10 Millionen Jahren in der Gegend von Eppelsheim in Rheinhessen am Ur-Rhein lebten und starben. Es ist nach dem riesigen Rsseltier Deinotherium giganteum umgangssprachlich Dinotherium benannt, das als Schreckenstier von Eppelsheim in die Annalen der Wissenschaft einging. Im vorliegenden Museumsfhrer wird eine exotische Tierwelt in Wort und Bild vorgestellt, zu der unter anderem Menschenaffen, Sbelzahntiger, Brenhunde, Hynen, krallenfige Huftiere, riesige Rsseltiere und dreihufige Ur-Pferde gehrten. Der Palontologe Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee/Neustadt, Heiner Roos, der Altbrgermeister von Eppelsheim und geistige Vater des Dinotherium-Museums sowie der Wissenschaftsautor Ernst Probst aus Mainz-Kostheim schrieben die Texte. Roos hat zudem mit Rat und Tat wesentlich zum Gelingen des Museumsfhrers beigetragen. Die Tierzeichnungen stammen von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag. Sie wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim hergestellt. Herausgeber des Museumsfhrers ist der Frderverein Dinotherium-Museum e. V., Eppelsheim. Kommentare
Sat, 28 Mar 2009 12:42:09 -0500 11.000 Jahre alter Vielfra vom Nordseegrund [New Window]
Dick Mol misst den Vielfra-Unterkiefer aus der Nordsee. Foto: Hans Wildschut, HoofddorpRotterdam (natur-news) Zum ersten Mal ist ein Rest von einem Vielfra (Gulo gulo) aus dem spten Eiszeitalter vom Grund der Nordsee ans Tageslicht geholt worden. Diese aufsehenerregende Entdeckung gelang dem niederlndischen Fischkutter George Johannes Klazina, dem das Fossil sdwestlich der Braunen Bank ins Netz ging. Dies berichten die niederlndischen Experten Dick Mol aus Hoofddorp, Kommer Tanis aus Goedereede und Wilrie van Logchem aus Culemburg in der Rotterdamer Fachzeitschrift Cranium. Bei dem wissenschaftlich wertvollen Fund handelt es sich um eine linke Unterkieferhlfte mit Zhnen von einem Vielfra. Die sensationelle Entdeckung gelang bereits im November 2006. Danach erfolgte die langwierige wissenschaftliche Untersuchung und Beschreibung. Die Nordsee war whrend des Eiszeitalters zeitweise Festland gewesen. Auf diesem Nordseeland lebten viele Tiere. Der Vielfra-Unterkiefer stammt aus der bergangszeit zwischen dem spten Eiszeitalter (Sptpleistozn) und der frhen Heutzeit (Frhholozn) vor rund 11.000 Jahren. Dies ergab eine Altersdatierung mit der Radiokarbon-Methode (C14-Methode), die von Professor Dr. Hans van der Plicht am Centrum voor Isotopenonderzoek an der Universitt Groningen vorgenommen wurde. Zu dieser Zeit war die Mammutsteppe im Nordseegebiet bereits durch Tundren und Taiga ersetzt.Laut Online-Lexikon Wikipedia ist der Vielfra eine Raubtierart aus der Familie der Marder (Mustelidae), die im nrdlichen Eurasien und in Nordamerika existiert. Sein Name bezieht sich nicht auf die Ernhrungsgewohnheiten, sondern wird vom altnordischen Begriff Fjellfrs abgeleitet, der "Gebirgs-(Fjell)-Katze" bedeutet. Weil dieser Name unpassend scheint, wird das Tier oft auch mit seinem skandinavischen Namen Jrv betitelt (auch in der Schreibweise Jerf) oder als Brenmarder bezeichnet.Der Vielfra hnelt in seinem Krperbau den Echten Mardern, wird aber deutlich grer. Er erreicht eine Kopfrumpflnge von 65 bis 105 Zentimetern und eine Schwanzlnge von 17 bis 26 Zentimetern. Mit einem Gewicht von bis zu 32 Kilogramm werden Mnnchen deutlich schwerer als Weibchen, die bis zu 20 Kilogramm erreichen knnen. Die Experten Dick Mol und Wilrie van Logchem gehren zu einem Autorenteam, das 2007 und 2008 einen Prachtband ber Sbelzahnkatzen verffentlichte, der eines der besten Bcher ist, die jemals ber solche Raubkatzen verffentlicht wurden.Vielfra-Unterkiefer aus der Nordsee. Foto: Hans Wildschut, Hoofddorp Kommentare
Mon, 23 Mar 2009 02:47:20 -0500 Wissenswertes ber Sbelzahnkatzen von Kees van Hooijdonk [New Window]
Rucphen (natur-news) - Eine gute Adresse fr Liebhaber eiszeitalterlicher Sbelzahnkatzen bzw. Sbelzahntiger ist die Webseite "Caves & Ice Ages - Sabeltandtijgers" des professionell arbeitenden niederlndischen Amateur-Palontologen Kees van Hooijdonk aus Rucphen. Unter der Adresse http://www.ijstijd.net/sabeltandkatten/index.html findet man zahlreiche interessante Informationen und sehenswerte Bilder ber diese faszinierenden Raubkatzen. Kees van Hooijdonk ist einer der vier niederlndischen Autoren, die die lesenswerten Prachtbnde "The Saber-toothed Cat of the North Sea" (Englisch) und "De Sabeltandtijger uit de Noordzee" (Niederlndisch) verffentlicht haben. Diese reich bebilderten Werke von Dick Mol, Wilrie van Logchem, Kees van Hooijdonk und Remie Bakker gehren zu den besten Bchern ber Sbelzahnkatzen. Auf der Webseite "Sabeltandkatten" informiert Kees van Hooijdonk in niederlndischer Sprache, die fr deutsche Lesern/innen grtenteils gut verstndlich ist, ber die berhmten Sbelzahnkatzen-Fundstellen Senze (Frankreich), Rancho La Brea in Los Angeles (Kalifornien) und Friesenhahn-Hhle bei San Antonio (Texas). In einem weiteren Artikel stellt sich der Autor selbst vor und in einem anderen prsentiert er interessante Links zu Webseiten ber Palontologie, Eiszeitalter und Museen.*Links:Webseite von Kees van Hooijdonk ber die Eiszeit (niederlndisch: Ijstijd)http://www.ijstijd.netBuch "De Sabeltandtijger uit de Noordzee" (Niederlndisch)http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=nlBuch "The Saber-toothed Cat of the North Sea" (Englisch)http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=enPublikation von Kees van Hoojdonk: De Sabeltandkatten Homotherium en Megantereon (Felidae, Carnivora)van de Plio-Pleis to cene site van Senze (Haute Loire, Fr.)http://www.ijstijd.net/cranium.pdf Kommentare
Sat, 21 Mar 2009 12:47:16 -0500 Faszinierende Raubkatzen bei www.big-cats.de [New Window]
Kiel (natur-news) - Faszinierende Raubkatzen findet man auf der gleichnamigen Webseite von Frank Huber aus Kiel. Unter der Internetadresse http://www.big-cats.de wird ein reichhaltiges Themenangebot prsentiert. Zum Angebot gehren die Rubriken Raubkatzenarten, Steckbriefe, Taxonomie, Anatomie, Galerie, Verschiedenes, Interaktiv, Gepardenpresse (Das Newsportal zu Gepard, Tiger und Co.), Bcher/Videos, Gstebuch und Forum. In Wort und Bild werden Gepard, Lwe, Jaguar, Leopard, Schneeleopard, Tiger, Nebelparder, Ozelot, Luchs, Puma und viele andere Raubkatzen vorgestellt. Wissbegierige Leser/innen und fachkundige Autoren/innen kommen auf dieser Webseite voll auf Ihre Kosten! Sie knnen nach Herzenslust ber Raubkatzen lesen und schreiben. Kommentare
Sat, 21 Mar 2009 05:01:01 -0500 Hhlenlwenfunde aus deutschen Stdten [New Window]
Wiesbaden (natur-news) Auch deutsche Stdte mit heute teilweise Hunderttausenden von Einwohnern gehren zu den Fundorten mit Resten von Hhlenlwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter. Das beweisen Fossilien solcher bis zu 3,20 Meter langen und maximal 300 Kilogramm schweren Raubkatzen aus Stuttgart, Wiesbaden, Hamburg, Leipzig und Berlin. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.Der erste Fund von Hhlenlwen-Resten in Stuttgart glckte schon 1700 in Cannstatt nahe der Uffkirche, wo damals die Entdeckung eines Mammuts fr groes Aufsehen sorgte. Dabei hat man auch Zhne und zwei Zehenglieder eines Hhlenlwen geborgen. Im Travertin-Steinbruch Biedermann in Stuttgart-Untertrkheim kamen ab 1929 zahlreiche Reste von Hhlenlwen aus der Eem-Warmzeit (etwa 127.000 bis 115.000 Jahre) ans Tageslicht. Stuttgart-Zuffenhausen wurde bereits 1927 als Hhlenlwen-Fundort erwhnt.Im Stadtgebiet von Wiesbaden hat man vor allem Zhne und Knochen von riesigen Mosbacher Lwen (Panthera leo fossilis) geborgen, die vor etwa 600.000 Jahren lebten. Ihr Name bezieht sich auf das ehemalige Dorf Mosbach bei Wiesbaden, wo beim Abbau von Sand und Kies immer wieder Reste eiszeitlicher Tiere, darunter auch Lwen, zum Vorschein kamen. Die Mosbacher Lwen waren mit einer Gesamtlnge bis zu 3,60 Metern die grten Lwen in Europa. Anhand von Funden aus Mosbach bei Wiesbaden und Mauer bei Heidelberg beschrieb 1906 der Mainzer Palontologe Wilhelm von Reichenau als Erster den Mosbacher Lwen. Aus den Mosbacher Lwen, die heutige Lwen in Afrika um rund einen halben Meter Lnge bertrafen, sind vor etwa 300.000 Jahren die Hhlenlwen entstanden. In Mosbach bei Wiesbaden, Wiesbaden-Biebricher Allee und in Wiesbaden-Schierstein hat man auch Reste von Hhlenlwen entdeckt. Ein Ellenknochen aus Hamburg-Harburg gilt als der nrdlichste Fund eines eiszeitlichen Hhlenlwen in Deutschland. In der Gegend des so genannten Hamburg-Harburger Urstromtals hat man auch Reste vom Mammut, Fellnashorn, Wisent, Rentier, Riesenhirsch, Wildpferd und Moschusochsen geborgen.Am Alexanderplatz in Berlin kam whrend der 1930-er Jahre beim U-Bahn-Bau der Schdel eines Hhlenlwen zum Vorschein. Reste eiszeitlicher Sugetiere wie Mammut, Fellnashorn, Wildpferd, Elch, Wisent, Moschusochse, Hhlenlwe und Wolf sind in Berlin und Brandenburg seit mehr als 200 Jahren bekannt. In den Schottern und Sanden des so genannten Rixdorfer Horizontes hat man Tausende von Fossilien gefunden. Rixdorf ist ein alter Name fr Neuklln. 1920 wurde es zusammen mit anderen Orten in Berlin eingemeindet. In Rixdorf gab es frher Kies- und Sandgruben.In einer Sandgrube von Leipzig-Lindenthal kam der halbe Unterkiefer eines Hhlenlwen ans Tageslicht. Dieser Fund wurde 1909 von dem Leipziger Geologen Johannes Felix in den Sitzungsberichten der Naturforschenden Gesellschaft zu Leipzig erwhnt. Felix hatte sich durch die Bergung, Prparation und Aufstellung eines 1908 bei Borna entdeckten Mammuts einem Namen gemacht.Gleich drei Fundorte von Eiszeit-Lwen liegen im Stadtgebiet von Weimar. Weimar-Senborn gilt als einer der wenigen deutschen Fundorte des erwhnten riesigen Mosbacher Lwen aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren. Dagegen hat man in Weimar-Ehringsdorf und Weimar-Taubach geologisch jngere Reste von Hhlenlwen geborgen.Die ltesten Lwenspuren Europas wurden 1992 von dem Palontologen Martin Walders auf der Baustelle fr ein Nachklrbecken der Emscher-Klranlage Bottrop-Welheim entdeckt und ausgegraben. Dabei handelt es sich um die rund zehn Meter lange Fhrte eines Hhlenlwen aus der Weichsel-Eiszeit vor etwa 35.000 bis 42.000 Jahren. Sie ist in der Eiszeithalle des Museums fr Ur- und Ortsgeschichte (Quadrat Bottrop) zu bewundern.Die meisten Reste von Hhlenlwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Wrttemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Hhlenlwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Hhlenlwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Wrttemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zhne und Knochen von Hhlenlwen geborgen worden als in der Zoolithenhhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Frnkischen Schweiz (Bayern). Sie stammen von schtzungweise 30 Hhlenlwen! Nach Funden aus der Zoolithenhhle hat 1810 der Arzt und Palontologe Georg August Goldfu erstmals den Hhlenlwen wissenschaftlich beschrieben. Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Hhlenlwen tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste hufig in Hhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Lwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Hhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Hhlen. Anders als Hhlenbren und Hhlenhynen haben Hhlenlwen vermutlich nur selten Hhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwchte, kranke oder alte Hhlenlwen in solche natrlichen Unterschlpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womglich dienten Hhlen auch als Unterschlupf fr Lwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Sogar in hochgelegenen alpinen Hhlen von Italien, sterreich und der Schweiz hat man Reste von Hhlenlwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Hhe liegende Conturineshhle in Sdtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Hhlenlwen sind die Salzofenhhle bei Grundlsee im sterreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Hhe), die Ramesch-Knochenhhle in Obersterreich (1960 Meter Hhe) und die Hhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Sntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Hhe). *Bestellungen des Taschenbuches Hhlenlwen bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.htmlBestellungen des E-Books Hhlenlwen bei:http://www.grin.com/tag/document/eiszeitloewen Kommentare
Wed, 18 Mar 2009 04:06:42 -0500 Taschenbuch fr Lwen-Fans [New Window]
Wiesbaden (natur-news) Lwen-Fans finden im Taschenbuch Hhlenlwen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst viele interessante Informationen und zahlreiche Abbildungen ber diese Raubkatzen aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren. Dieses Taschenbuch beschreibt die riesigen Vorfahren der Hhlenlwen, die so genannten Mosbacher Lwen, sowie die Europischen Hhlenlwen, Amerikanischen Hhlenlwen und Ostsibirischen Hhlenlwen. Auerdem werden Zeitgenossen dieser Raubkatzen wie Europische Jaguare, Leoparden, Geparden, Sbelzahnkatzen und Pumas in Wort und Bild vorgestellt.Ein umfangreiches Kapitel listet zahlreiche Fundstellen eiszeitlicher Lwen in Deutschland, sterreich und der Schweiz auf. Auf diese Weise erfhrt man, ob in einem Bundesland oder einer Stadt oder einem Dorf Reste von Eiszeit-Lwen ans Tageslicht kamen. Daraus geht unter anderem hervor, dass in Bayer, Nordrhein-Westfalen, Baden-Wrttemberg, Sachsen-Anhalt und Thringen besonders viele Fundstellen von Hhlenlwen bekannt sind und sogar in Grostdten wie Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin Fossilien von Eiszeit-Lwen entdeckt wurden.Der Titel Hhlenlwen ist beim Buchgrohndler Libri unter http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.html als gedrucktes Taschenbuch mit 332 Seiten sowie bei GRIN Verlag fr akademische Texte unter http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen als E-Book erhltlich. Google Buchsuche ermglicht unter der Internetadresse http://books.google.de/books?id=yPFrISY-pZYC&printsec=frontcover&dq=H%C3%B6hlenl%C3%B6wen umfangreiche Leseproben. Kommentare
Tue, 17 Mar 2009 03:55:52 -0500 Der Hhlenlwe von Berlin [New Window]
Berlin (natur-news) Berlin gehrt zu den deutschen Grostdten, in denen Reste von Hhlenlwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter entdeckt wurden. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter. Am Alexanderplatz in Berlin kam whrend der 1930-er Jahre beim U-Bahn-Bau der Schdel eines Hhlenlwen zum Vorschein. Reste eiszeitlicher Sugetiere wie Mammut, Fellnashorn, Wildpferd, Elch, Wisent, Moschusochse, Hhlenlwe und Wolf sind in Berlin und Brandenburg seit mehr als 200 Jahren bekannt. In den Schottern und Sanden des so genannten Rixdorfer Horizontes hat man Tausende von Fossilien gefunden. Rixdorf ist ein alter Name fr Neuklln. 1920 wurde es zusammen mit anderen Orten in Berlin eingemeindet. In Rixdorf gab es frher Kies- und Sandgruben.Ernst Probst zufolge sind in Brandenburg an mindestens drei Fundstellen Reste von Hhlenlwen entdeckt worden. Aus Niederlehme bei Knigs-Wusterhausen (Kreis Dahme-Spreewald) kennt man unter anderem Fossilien von Hhlenlwe, Leopard, Hhlenbr und Hhlenhyne. Weitere Hhlenlwen-Fundorte in Brandenburg sind Schnfeld (Kreis Spree-Neie) bei Cottbus und Werder-Phoeben/Havel (Kreis Potsdam-Mittelmark).*Bestellungen des Taschenbuches Hhlenlwen bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.htmlBestellungen des E-Books Hhlenlwen bei:http://www.grin.com/tag/document/eiszeitloewen Kommentare
Thu, 12 Mar 2009 02:54:00 -0500 An Rhein und Neckar jagten Riesenlwen [New Window]
Wiesbaden (natur-news) - Nicht der schwarze Mann in Afrika jagte einst die grten Lwen aller Zeiten, sondern sein roter Bruder in Amerika. Dort, wo heute Los Angeles liegt, lebten vor mehr als 10.000 Jahren, als das Eiszeitalter zu Ende ging, noch Lwen, die grer als alle bisher bekannten Artgenossen waren. Aber auch auf heute deutschem Boden machten stattliche Grokatzen ihre Beutezge.Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei GRIN Verlag fr akademische Texte erschienen, umfasst 332 Seiten, ist reich bebildert und kostet 24,99 Euro.Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist man in den kalifornischen Asphaltsmpfen von Rancho La Brea in Los Angeles immer wieder auf berreste von Lwen gestoen, und bis heute hat man Hunderte ihrer Skelette bergen knnen. Dass es sich dabei um Lwen handelte, war allerdings die erste und die richtige, doch nicht die letzte Vermutung. Denn 1941 beschrieb der amerikanische Palontologe George Gaylord Simpson ein derartiges Skelett als das eines Riesenjaguars und setzte damit einen Irrtum in die Welt, der erst 1971 korrigiert wurde, als der russische Forscher Nikolai K. Vereshchagin und der Mainzer Zoologe Helmut Hemmer unabhngig voneinander zu dem Schluss kamen, dass diese "nordamerikanische Pantherkatze" doch ein Lwe ist. hnlich prchtige Grokatzen wie in der Gegend von Los Angeles lebten vor rund 600.000 Jahren auch dort, wo heute Wiesbaden liegt. Dies zeigen fossile Skelettreste von Lwen der Unterart Panthera leo fossilis, die 1906 erstmals von dem Mainzer Palontologen Wilhelm von Reichenau beschrieben wurden. Derartige Lwenreste werden im Naturhistorischen Museum Mainz aufbewahrt. Sie stammen aus den so genannten Mosbach-Sanden. Dabei handelt es sich um Ablagerungen des Rheins, des Mains und von Taunusbchen, die von den Forschern nach dem kleinen, spter in Wiesbaden eingemeindeten Dorf Mosbach benannt worden sind.Die "Wiesbadener Riesenlwen" lebten in einer klimatisch milden Phase des Eiszeitalters, die nach einem englischen Fundort als Cromer-Warmzeit bezeichnet wird. Damals gab es bei Wiesbaden auch Sbelzahnkatzen (Homotherium crenatidens), Europische Jaguare (Panthera gombaszoegensis) und Geparden (Acinonyx pardinensis). An den Ufern des Neckars unweit von Mauer bei Heidelberg jagten zur gleichen Zeit auch Leoparden der Unterart Panthera pardus sickenbergi. Letztere wurden 1969 nach einem Fund bei Mauer durch Helmut Hemmer und die damals in Mainz ttige Palontologin Gerda Schtt publiziert; im Namen dieser Raubkatze wird an den Hannoveraner Geologen Otto Sickenberg erinnert.Die kalifornischen Riesenlwen aus der Zeit vor mehr als 10.000 Jahren werden als Amerikanische Hhlenlwen bezeichnet und der Unterart Panthera leo atrox zugerechnet. Die Benennung dieser Unterart geht auf den amerikanischen Forscher Joseph Leidy zurck, der schon 1854 derartige Skelettreste untersucht hatte. Panthera leo atrox hatte eine Krperlnge von maximal 2,50 Meter, zu der noch ein mindestens 1,20 Meter langer Schwanz hinzugerechnet werden muss. Ein Vergleich mit Lwen, die vom Jahre 1700 bis heute erlegt wurden, zeigt auf, dass diese allenfalls eine Gesamtlnge von 3,25 Meter (Kapland) oder 3,33 Meter (Ostafrika) hatten, doch waren das Rekord- und keine Durchschnittsgren. Gegenber "normalen" Lwen hatten die kalifornischen Grokatzen also einen um einen halben Meter lngeren Krper, der dem des sibirischen Tigers der grten Katze, die gegenwrtig auf der Erde existiert entspricht. Dass die riesigen Raubtiere in Kalifornien zu Zeiten lebten, in denen die Indianer bereits von Nordamerika Besitz ergriffen hatten, bewies der Fund einer Sbelzahnkatze, in deren Knochen eine Pfeilspitze steckte. Und eben jene Sbelzahnkatze war aus einem Asphaltloch geborgen worden, in dem auch Lwenteile lagen.Der Lwe ist einst nach Sdkalifornien eingewandert. Seine Urheimat liegt nach heutigem Wissen in Afrika. Dort sind die "ltesten" Lwen in den berhmten Fossilfundstellen um den Rudolfsee ausgegraben worden, wo einst auch der Australopithecus-Vormensch lebte. Diese Lwenfunde auf dem Schwarzen Erdteil sind etwa zwei Millionen Jahre alt. In Europa tauchte der Lwe vor etwa 700.000 Jahren auf. Auerdem machten sich die Lwen nach Asien und Sibirien auf und verbreiteten sich von dort aus ber die ganze Welt. Sie gelangten bis nach Ceylon und Indien, und vor etwa 250.000 Jahren, als eine Vereisungsphase den Meeresspiegel absinken lie, ber die Beringbrcke, die heute von der Beringsee bedeckt wird, auch nach Nordamerika.Dort verbreiteten sie sich rasch ber den gesamten Halbkontinent und erreichten zudem das nrdliche Sdamerika. Fast gleichzeitig wie ihre Artgenossen in Europa sind sie dann dort vor etwa 10.000 Jahren zum Ende des Eiszeitalters ausgestorben. Die letzten eiszeitlichen Grokatzen heien Hhlenlwen (Panthera leo spelaea), weil ihre Reste hufig in Hhlen zum Vorschein kamen. Sie waren jedoch keine ausschlielichen Hhlenbewohner. Die Bezeichnung Panthera leo spelaea geht auf den Bonner Arzt Georg August Goldfu zurck, der 1810 einen Schdelfund aus einer Hhle in Oberfranken beschrieb.Das Verschwinden der Lwen in Amerika, Europa und Asien wurde nach Ansicht von Helmut Hemmer vermutlich dadurch ausgelst, dass die Beutetiere ausstarben. Zum Ende des Eiszeitalters wuchsen nmlich da, wo vorher Graslandschaft gewesen war, wieder die Wlder. Das Aussterben der an Futternot leidenden Huftiere knnte den groen Raubtieren ebenfalls die Nahrungsbasis entzogen haben.In Europa sind die letzten Lwen brigens von den Alten Griechen gesichtet worden, der Schriftsteller Herodot berichtet noch ber sie. Doch dann hat man diese Grokatzen heftig bejagt, bis sie schlielich ausgerottet waren. Denn der Lwe war fr den Menschen von der Zeit an zum erklrten Feind geworden, als der begann, sich Haustiere zu halten. Deshalb ist diese Grokatze auch im Vorderen Orient, in dem sich die Bauernkulturen am frhesten entwickelten, am raschesten verschwunden. Kommentare
Sun, 8 Mar 2009 14:36:12 -0500 Leseprobe aus dem Taschenbuch "Hhlenlwen" [New Window]
Wiesbaden (natur-news) Eine umfangreiche Leseprobe aus dem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter (ISBN 3640272633) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist auf der Webseite Google Buchsuche unter der Adresse http://books.google.de/books?id=yPFrISY-pZYC&printsec=frontcover&dq=H%C3%B6hlenl%C3%B6wen im Internet zu finden. Besonderer Clou: Wenn man im Inhaltsverzeichnis des in der gedruckten Version 332 Seiten umfassenden Taschenbuches auf ein Kapitel klickt, kann man das entsprechende Kapitel lesen.Das Taschenbuch Hhlenlwen enthlt folgende Kapitel:DankSeite 11VorwortSeite 17Der Mosbacher LwePanthera leo fossilsSeite 19Der EuropischeHhlenlwePanthera leo spelaeaSeite 53Der AmerikanischeHhlenlwePanthera leo atroxSeite 81Der Beringia-HhlenlweoderOstsibirische HhlenlwePanthera leo vereshchaginiSeite 95Hhlenlwen in der Kunstder EiszeitSeite 109Lwen in der Kunstzu geschichtlicher ZeitSeite 127Hhlenlweund Sbelzahnkatzein Literatur und FilmSeite 137Lwenfunde in DeutschlandSeite 145Lwenfunde in sterreichSeite 190Lwenfunde in der SchweizSeite 201Eiszeitliche Raubkatzenin DeutschlandSeite 205Der Mosbacher LweSeite 206Der Europische HhlenlweSeite 208Der Europische JaguarSeite 209Die SbelzahnkatzeSeite 211Der LeopardSeite 215Der Schnee-LeopardSeite 218Der GepardSeite 220Der PumaSeite 222Das EiszeitalterSeite 227Lwen der GegenwartSeite 253Der AutorSeite 263LiteraturSeite 265BildquellenSeite 283Fundsttten- und OrtsregisterSeite 287RaubkatzenregisterSeite 300PersonenregisterSeite 305SachregisterSeite 31*Inhalt des Taschenbuches Hhlenlwen:Eiszeitliche Lwen aus Europa, Asien und Amerika stehen imMittelpunkt des Taschenbuches Hhlenlwen. Raubkatzen imEiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Lwen (Panthera leofossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus demehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benanntist. Dieser Mosbacher Lwe gilt mit einer Gesamtlnge von biszu 3,60 Metern als der grte Lwe aller Zeiten in Deutschlandund Europa. Seine Kopfrumpflnge betrug etwa 2,40 Meter,sein Schwanz ma weitere 1,20 Meter. Von dieser imposantenRaubkatze stammt der Europische Hhlenlwe (Panthera leospelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozn) vor etwa 300.000bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch grer als der MosbacherLwe und der Europische Hhlenlwe war der AmerikanischeHhlenlwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitaltervor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestelltwie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende OstsibirischeHhlenlwe (Panthera leo vereshchagini), den manauch Beringia-Hhlenlwe nennt. Weitere Kapitel befassen sichmit Hhlenlwen in der Kunst der Eiszeit, Lwenfunden inDeutschland, sterreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzenin Deutschland und Lwen der Gegenwart. Geschildertwird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprgtenEiszeitalters in Deutschland.*Bestellungen des Taschenbuches Hhlenlwen bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.htmlBestellungen des E-Books Hhlenlwen bei:http://www.grin.com/tag/document/eiszeitloewen Kommentare
Sat, 7 Mar 2009 02:57:54 -0600 Hhlenlwe bekam falschen Namen [New Window]
Wiesbaden (natur-news) Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Hhlenlwen (Panthera leo spelaea) tragen einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste hufig in Hhlen entdeckt wurden.In Wirklichkeit waren diese Lwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Hhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Hhlen. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter (ISBN: 3640272633) hin.Weil die Hhlenlwen nachweislich keine Hhlen als Lebens- oder Geburtsort nutzten, bezeichnet der Palontologe Cajus G. Diedrich aus Halle/Westfalen sie als eiszeitliche Lwen oder sptpleistozne Steppenlwen. Anders als Hhlenbren und Hhlenhynen haben Hhlenlwen vermutlich nur selten Hhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwchte, kranke oder alte Hhlenlwen in solche natrlichen Unterschlpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womglich dienten Hhlen auch als Unterschlupf fr Lwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen.Sogar in hochgelegenen alpinen Hhlen von Italien, sterreich und der Schweiz hat man Reste von Hhlenlwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Hhe liegende Conturineshhle in Sdtirol (Italien) zu nennen. Weitere hoch gelegene Fundorte von Hhlenlwen sind die Salzofenhhle bei Grundlsee im sterreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter), die Ramesch-Knochenhhle in Obersterreich (1960 Meter) und die Hhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Sntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter).Teilweise sind Hhlenlwen wohl durch Hhlenhynen, denen sie zum Opfer gefallen waren, in Hhlen verschleppt worden. Die bis zu etwa 1,50 Meter langen und rund 0,90 Meter hohen Hhlenhynen ernhrten sich nicht nur von Aas, sondern waren wegen ihrer Krpergre und Kraft auch fhig, im Rudel zu jagen. Sie fraen nicht alles vor Ort, sondern schlepptenFleisch- und Knochenteile zu einem geschtzten Fressplatz, der auch in einer Hhle liegen konnte. Dort bissen sie in Ruhe die Knochen auf, um so an das begehrte energiereiche Knochenmark zu gelangen.Besonders hufig entdeckte man Reste von Hhlenhynen in so genannten Hynenhorsten, die sich in Hhlen befanden. Dort brachten sie offenbar ber Generationen hinweg ihren Nachwuchs zur Welt und schleppten ihre Beutetiere ein. Hynenhorste kennt man aus England, Frankreich, Deutschland und der Schweiz.Ein solcher Hynenhorst war die Zoolithenhhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Frnkischen Schweiz (Bayern). Aus ihr stammen die Funde, nach deren Untersuchung der Arzt und Palontologe Georg August Goldfu (1782-1848), der in Erlangen und in Bonn arbeitete, 1810 den Hhlenlwen und 1823 die Hhlenhyne erstmals wissenschaftlich beschrieb. Auch der Schdel, der dem Chirurgen Johann Christian Rosenmller (17711820) aus Erlangen vorlag, als er 1794 den Hhlenbren beschrieb, ist ein Fund von dort.In der Zoolithenhhle sind Reste von mehr als 800 Hhlenbren (Ursus spelaeus), aber auch von vielen Hhlenhynen (Crocuta crocuta spelaea) und Hhlenlwen entdeckt worden. Die dort geborgenen Zhne und Knochen von Hhlenlwen stammen von rund 30 Tieren. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Hhlenlwen entdeckt worden als in der Zoolithenhhle!Die Hhlenlwen sind vor etwa 300.000 Jahren aus den riesigen Mosbacher Lwen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt sind. Der Mosbacher Lwe erreichte eine Gesamtlnge von etwa 3,60 Metern und bertraf heutige Lwen damit um rund 50 Zentimeter. Hhlenlwen brachten es auf maximal 3,20 Meter, womit sie grer als heutige Lwen in Afrika waren.*Bestellungen des Taschenbuches Hhlenlwen bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.html Kommentare
Tue, 3 Mar 2009 04:22:52 -0600 NRW war ein Paradies fr Hhlenlwen [New Window]
Iserlohn (natur-news) In Nordrhein-Westfalen hat im Eiszeitalter vor etlichen hunderttausend Jahren ein riesiger Lwe mit einer Gesamtlnge bis zu etwa 3,60 Metern gejagt. Er war rund einen halben Meter lnger als ein heutiger Lwe in Afrika. Dieser so genannte Mosbacher Lwe (Panthera leo fossilis) lebte vor etwa 600.000 Jahren auch am Rhein und Neckar, wie Funde aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden und aus Mauer bei Heidelberg beweisen. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter (ISBN: 3640272633) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die Wissenschaftler Alain Argant, Jacqueline Argant, Marcel Jeannet (Frankreich) und Margarita Erbajeva (Russland) erwhnten 2007 die Dechenhhle im Stadtteil Grne von Iserlohn (Mrkischer Kreis) im Sauerland als Fundort des Mosbacher Lwen. Der Name Dechenhhle erinnert an den Bonner Geologen und Bergmann Ernst Heinrich Carl von Dechen (18001889). Diese Hhle wurde 1868 von zwei Eisenbahnarbeitern entdeckt, denen ein Hammer in einen Felsspalt gefallen war, der sich als Zugang zu einer Tropfsteinhhle entpuppte. Bereits im Entdeckungsjahr diente sie als Schauhhle. Neben der Hhle befindet sich seit 2006 das Deutsche Hhlenmuseum.Nordrhein-Westfalen ist laut Ernst Probst ein wahres Paradies fr Hhlenlwen gewesen, die vor etwa 300.000 Jahren aus dem riesigen Mosbacher Lwen hervorgegangen sind. Das Taschenbuch Hhlenlwen listet zahlreiche Fundorte von Hhlenlwen aus NRW auf. Diese Eiszeit-Lwen erreichten mit bis zu 3,20 Metern Gesamtlnge zwar nicht mehr die Mae ihres imposanten Vorgngers, waren aber immer noch grer als gegenwrtige Lwen.Die ltesten Lwenspuren Europas wurden 1992 auf der Baustelle fr ein Nachklrbecken der Emscher-Klranlage Bottrop-Welheim von dem Palontologen Martin Walders entdeckt und ausgegraben. Die etwa zehn Meter lange Fhrte stammt von einem Hhlenlwen aus der Wrm-Eiszeit (etwa 115.000 bis 11.700 Jahre) und entstand vor schtzungsweise 35.000 bis 42.000 Jahren. Sie wird aus 32 Pfotenabdrcken gebildet und von Wildpferd- und Wisentspuren gekreuzt. Ein etwa 35 Quadratmeter groer Ausschnitt der Fhrtenflche ist im Museum fr Ur- und Ortsgeschichte (Quadrat Bottrop) zu bewundern. Kommentare
Mon, 2 Mar 2009 03:11:58 -0600 Blog berichtet ber Hhlenlwen [New Window]
Wiesbaden (natur-news) - Mit dem Hhlenlwen aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis vor rund 10.000 Jahren befasst sich das "Hhlenlwen-Blog" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild. Probst ist Autor des Taschenbuches "Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter", das bei "GRIN Verlag fr akademische Texte" erschienen ist, 340 Seiten umfasst, zahlreiche Abbildungen zeigt und 24,99 Euro kostet. Dieses Taschenbuch stellt den riesigen Mosbacher Lwen (Panthera leo mosbachensis) vor, der nach dem einstigen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist und aus dem der Europische Hhlenlwe (Panthera leo spelaea) hervorging. Weitere Kapitel befassen sich mit dem Amerikanischen Hhlenlwen (Panthera leo atrox) und dem Ostsibirischen Hhlenlwen (Panthera leo vereshchagini) sowie mit anderen Raubkatzen aus dem Eiszeitalter wie dem Europischen Jaguar, dem Leoparden, dem Geparden, dem Puma und der Sbelzahnkatze (Sbelzahntiger). Das "Hhlenlwen-Blog" ist unter der Adresse http://hoehlenloewen-blog.blogspot.com im Internet zu finden. Kommentare
Fri, 27 Feb 2009 02:59:05 -0600 Buchtipp: Geologie zum Anfassen fr Kinder [New Window]
Steine finden, erforschen, sammeln die Geschichte der Erde in vielenSpielen und AktionenSo spannend und kinderleicht kann die Geschichte der Erde erklrt werden!Welches Kind hat nicht schon einmal mit Begeisterung Steine gesammeltund seine Fundstcke wie Schtze gehtet ein hervorragender Anlass, umsich auf die Spuren der Erdgeschichte zu begeben! Gut ausgerstet mitvielen Tipps fr eine Sammler-Grundausstattung geht es nach drauenauf die Suche nach Gesteinen vor der Haustr, bei Wanderungenquerfeldein, in und an den Hauswnden der Region oder einfach imSandkasten. In Spielen, Experimenten und Aktionen erforschen die KinderSand- und Kalksteine, Schiefer, Kohle, Kristalle und Erze. Steine undFossilien, die sie nicht finden knnen, stellen sie einfach selbst herals sogenannte Lgensteine. So erfahren sie vom ersten Stein in derHosentasche bis zur selbst gestalteten Geoausstellung nach und nachalles rund um die Entstehung der Erde.Die bersichtlichen Hintergrundinfos zu Gesteinsarten und Fundstellensowie abschlieende Projektvorschlge machen das Buch zu einem kompaktenPraxiswerk ein Muss fr alle kleinen und groen SteinesammlerInnen!Zielgruppe/Einsatzmglichkeiten: Fr Kiga, Ganztag, Grundschule,Freizeiten, Museumspdagogik und FamilieNeu im Frhjahr 2009 - Vorbestellung jetzt mglichAutorInnen: Schtz, Marion / Gnther, SybilleIllustration: Lefin, PetraFormat/Ausstattung: 128, 21,6 x 26,6 cm, Zahlreiche Illustrationen ins/w, Einband Hardcover / FadenheftungISBN: 978-3-86702-078-7Preis: 18,90 EuroBestell-Nr.: 20519Bestellungen bei:http://www.oekotopia-verlag.de/shop_start.asp Kommentare
Thu, 26 Feb 2009 07:53:48 -0600 Experte Wilrie van Logchem interessiert sich besonders fr Sbelzahnkatzen [New Window]
Wilrie van Logchem mit einem Modell der Sbelzahnkatze Homotherium, das von dem Bildhauer Remie Bakker aus Rotterdam geschaffen wurde. Foto: Dick Mol*Interview mit Wilrie van Logchem, niederlndischer Experte fr ausgestorbene Katzen aus Culemborg*Frage: Herr van Logchem, wie sind Sie Experte fr Katzen aus der Urzeit geworden?Antwort: Vor etwa 25 Jahren habe ich Bekanntschaft gemacht mit dem renommierten hollndischen Palontologen Dr. Paul Sondaar an der Universitt Utrecht. Ich war damals sehr interessiert an Dinosauriern. Paul Sondaar hat mich dann in die Welt der Sugetierpalontologie eingefhrt. Ich wollte damals alles ber Sugetiere wissen, aber fhrende Palontologen in den Niederlanden wie Dr. John de Vos vom National Naturhistorischen Museum Naturalis in Leiden und der bekannte Amateur-Palontologe Dick Mol aus Hoofddorp haben mich davon berzeugt, dass so etwas unmglich ist. Ich habe mich dann auf die Raubtiere beschrnkt, vor allem auf die Grokatzen aus dem Tertir und Quartr. Seit vielen Jahren habe ich eine Vorliebe fr Sbelzahnkatzen. Im Laufe der Zeit habe ich eine sehr umfangreiche Bibliothek aufgebaut, viele groe Sammlungen besucht, verschiedene Sammlungen von Grokatzen studiert und teilweise vermessen. Es heit ja schlielich: bung macht den Meister.*Frage: In Deutschland wurden Reste ausgestorbener Sbelzahnkatzen, Lwen, Leoparden, Geparden, Jaguare und Pumas aus dem Eiszeitalter entdeckt. Hat man auch in den Niederlanden solche Raubkatzen gefunden?Antwort: Wie Sie vielleicht wissen, ist Holland sehr reich an Sugetierresten aus dem Eiszeitalter (Pleistozn) sowohl aus dem Frh-Pleistozn als auch aus dem Spt-Pleistozn. Dazu gehren natrlich auch die von Ihnen genannten ausgestorbenen Raubtiere. Nein, wir haben in Holland nicht alle der erwhnten Raubkatzen. Wir kennen aus dem Frh-Pleistozn die groe Sbelzahnkatze Homotherium crenatidens und wahrscheinlich auch die kleine Sbelzahnkatze Homotherium latidens, den Europischen Jaguar Panthera onca gombaszoegensis und den Luchs Lynx lynx.Aus dem Spt-Pleistozn liegen aus Holland auch einige fossile Funde von Grokatzen vor. Erstens mchte ich den Hhlenlwen Panthera leo spelaea nennen. Davon kennen wir sehr viele berreste, vor allem aus der Nordsee. Dort war diese Grokatze ein Mitglied der Mammutfauna. Und dann natrlich muss ich fr das Spt-Pleistozn auch die Sbelzahnkatze Homotherium latidens und auch wieder den Luchs Lynx lynx nennen. Von Homotherium wurde im Jahre 2000 ein fast kompletter Unterkiefer aufgedretscht vom Nordseeboden. Er wurde datiert auf etwa 28.000 Jahre vor heute. *Wilrie van Logchem 2008 in Milia, Griechisch-Mazedonien. Foto: Hans Wildschut, HoofddorpFrage: Suchen Sie selbst nach Fossilien von Katzen?Antwort: Ich bin an mehreren Expeditionen beteiligt gewesen. Zum Beispiel war ich mit Dick Mol fter auf der Nordsee. Dort werden mit Fischkuttern Mammutknochen und andere Reste pleistozner Sugetiere aufgedretscht. Die Nordsee zwischen England und den Niederlanden war im Pleistozn trockenes Land. Die Britischen Inseln sind ja erst vor etwa 8000 Jahren richtige Inseln geworden. Von Dick Mol habe ich immer sehr viel gelernt und bin mit ihm befreundet. Vor einigen Jahren hat er mich auch mitgenommen nach Griechenland. Dort arbeiten wir gemeinsam mit Palontologen der Aristoteles-Universitt, vor allem mit Professor Evangelia Tsoukala und ihren Studenten, zusammen. In Milia, Griechisch-Mazedonien, haben wir ein groes Projekt. Dort graben wir eine pliozne Fauna aus, die etwas 3 bis 3.5 Millionen Jahre alt ist. Diese Fauna enthlt Mastodonten (Ur-Elefanten) der Art Mammut borsoni und wir haben dort auch Reste von einer Sbelzahnkatze der Gattung Homotherium gefunden. Die Raubtiere werden von mir studiert, die Mastodonten von Dick Mol.*Abguss des Schdels der Sbelzahnkatze Xenosmilus aus Nordamerika. Foto: Hans Wildschut, HoofddorpFrage: Besitzen Sie eine Fossiliensammlung?Antwort: Nein, die Referenzsammlung, die ich zu Hause habe, darf man nicht eine Sammlung nennen. Es sind vor allem Abgsse von wichtigen Funden, die ich sehr oft brauche fr Vergleichszwecke. So besitze ich einen sehr schnen Abguss eines Schdels von der neuen Gattung Xenosmilus aus Nordamerika, die sehr Homotherium hnelt. Es ist ein wunderschnes Stuck! *Frage: Ihr Name wrde krzlich im Zusammenhang mit der Entdeckung eines Sbelzahnkatzen-Fossils aus der Nordsee erwhnt. Welche Rolle haben Sie dabei gespielt?Antwort: Zusammen mit Dick Mol habe ich eine kurze Arbeit publiziert ber einen neuen Fund vom Nordseeboden. Ein sehr seltenes Fossil, ein Oberarmknochen von der Sbelzahnkatze Homotherium aus dem Frh-Pleistozn vom Nordseeboden, genauer gesagt von der groen Art Homotherium crenatidens. Dabei handelt es sich um den ersten Nachweis von diesem Tier aus Nordwest-Europa. In Weimar haben wir bei Dr. Ralf-Dietrich Kahlke in der Forschungsstation fr Quartrpalontologie des Forschungsinstituts Senckenberg diesen Fund mit anderen Fossilien von Raubkatzen verglichen und vermessen. Die Arbeit ist vor kurzem publiziert worden in verschiedenen Zeitschriften, darunter der Zeitschrift Cranium der Arbeitsgruppe Pleistozne Sugetiere (WPZ = Werkgroep Pleistocene Zoogdieren, siehe www.pleistocenemammals.com ). *Lesenswertes Buch ber Sbelzahnkatzen von Dick Mol, Wilrie van Logchem, Kees van Hooijdonk und Remie Bakker: "The Saber-Toothed Cat of the North Sea" (2008)Frage: Schreiben Sie Artikel oder Bcher ber fossile Raubkatzen?Antwort: 2007 kam unser Buch De Sabeltandtijger uit de Noordzee von Dick Mol, Wilrie van Logchem, Kees van Hooijdonk und Remie Bakker in niederlndischer Sprache heraus. 2008 wurde es unter dem Titel The Saber-Toothed Cat of the North Sea auch in englischer Sprache publiziert. Vielleicht erscheint auch noch mal eine deutschsprachige Ausgabe. Mit verschiedenen Palontologen arbeite ich weltweit an anderen Publikationen ber fossile Grokatzen.*Frage: Erhalten Sie viele Anfragen zum Thema fossile Katzen?Antwort: Ja, nicht nur von professionellen Palontologen, sondern auch von Schlern. Von Vereinen werde ich regelmig gebeten, Vortrge zu halten. Leider bin ich nicht immer in der Lage sofort zu antworten, weil ich im tglichen Beruf sehr beschftigt bin. Dazu kommt noch dass ich fasst 15 Jahre Sekretr der Arbeitsgruppe Pleistozne Sugetiere war. Damit hatte ich auch immer sehr viel Arbeit.*Frage: Haben Sie fr 2009 neue Plne?Antwort: Im April 2009 bin ich wieder mit Dick Mol in Milia in Griechenland. Dort werden wir unsere Untersuchungen weiterfhren. Auch werden wir mithelfen, das kleine, aber sehr wichtige Museum in Milia aufzubauen. Dort gibt es sehr schne und interessante Ergebnisse unserer Untersuchungen zu sehen.Im Sommer 2009 habe ich noch eine Reise nach Sofia in Bulgarien und nach Bukarest in Rumnien vor. Natrlich geht es dabei um fossile Grokatzen. Auch dort gibt es Faunen aus dem Pliozn und Pleistozn mit Sbelzahnkatzenfunden. Die mchte ich gerne studieren, vermessen und fotografieren.Vielleicht fliege ich dieses Jahr noch nach Venezuela. Dort sind im Norden in Teerablagerungen jetzt sehr viele Funde der Sbelzahnkatze Homotherium entdeckt worden. Das sind spektakulre Funde und ist es das erste Mal, dass in Sdamerika Homotherium nachgewiesen wurde. Ich sollte bereits im November 2008 dort sein, ich wurde damals eingeladen fr eine kleine Konferenz, war aber krank und musste zu Hause bleiben. Leider! Aber mein Flugticket ist noch fast das ganze Jahr 2009 gltig. *Wilrie van Logchem 2007 in Milia, Griechisch-Mazedonien. Foto: Dick Mol, HoofddorpFrage: Wo kann man im Internet mehr ber Sie erfahren?Antwort: ber www.google.com kann man einige interessante Websites besuchen, auf denen ich erwhnt werde. Dabei geht es vor allem ber meine Arbeiten in Griechenland.*Frage: Wo kann man Ihre schnen Bcher ber Sbelzahnkatzen kaufen?Antwort: Sowohl die Englische Ausgabe (The Saber-Toothed Cat) als auch die Niederlndische Ausgabe (De Sabeltand Tijger) sind erhltlich beim Verlag:Uitgeverij DrukWare, Geert Jan Engelmoer, Batinge 3, NL-9331 KS Norg, Niederlande.Telefon: +31 (0) 59 26 13 537Mobil: +31 (0) 6 52 13 80 72Bestellungen im Internet unter:http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=en (Englisch)http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=nl (Niederlndisch)*Die Fragen fr das Interview stellte der Wissenschaftsautor Ernst Probst, Autor des Taschenbuches "Hhlenlwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" und Betreiber des Weblog http://wissenschaft-news.blog.deTaschenbuch "Hhlenlwen" bei Libri:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.htm Kommentare
Thu, 26 Feb 2009 05:38:10 -0600
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